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Shorties 30

14 Juni 2009

  • Ich wusste es hat unter Umständen nichts gutes zu bedeuten, dass die Gattin ihren Schuhschrank ‘bereinigt’.
  • Der Kleiderbügel hinterm Fahrersitz ist praktisch, Schlittchen sieht zwar nun nach Außendienstkiste aus, doch ich sehen wieder alles, wenn ich über die Schulter schaue.
  • Die DHL-Paketstationen sind echt hilfreich und richtig durchdacht. Waren sicher keine Consultants einer bekannten Firma am Werk, sondern erfahrene Praktiker – Postprofis sozusagen.Wer auch immer die Bananenschale in das Fach gelegt hat, dem wünsche ich in einen wurmstichtigen Apfel zu beißen und den Wurmbefall erst beim kauen zu bemerken. :smile:
  • Das neue Jagdziel (letzter Punkt) ist gefunden, sie heißt IN1604BK Chippewa und ist weder neu noch teuer. Dennoch wird gehortet, besser ist das.
  • Mag hier jemand gerne puzzeln und hat Interesse uns eins oder mehr von 4 Stück 1.000er, sowie auch diverse kleinkindertauglicher Puzzle abzunehmen? Vorab Bilder per E-Mail, klar.
  • Werbung an sich ist doof. Die O.2 Werbung ist nochmal doofer, “Kosten.Airbag” ist wohl mit das Dümmste, was ich mir an zwanghaft verwendeten Anglizismen letzthin anhören musste. Das wird nur noch von den kranken Köpfen der Haarwaschmittelwerbung überflügelt.
  • Ich habe seit Tagen einen merkwürdigen aber dennoch hartnäckigen Jiiper auf Schokoladenmüsli. Am liebsten das von Aldi oder Knusper-Müsli und mit richtig kalter Milch. #wtf

12 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefunden, gespannt, gestaunt, gewundert | Tags:


Gemeinschaftsumkleidekabinenknigge

14 Juni 2009

Männer in Gemeinschaftsumkleidekabinen sind manchmal echt peinlich, eigentlich sogar mehr als peinlich. Üblicherweise lernen wir Männer die nötige Selbstsicherheit und Gewandheit um uns in einer solchen Umgebung zu bewegen im Sportverein der frühen Jugend, spätestens jedoch in der Kaserne. Wir erfahren dort was sich gehört, bzw. angebracht ist und was nicht. Selbst weiß ich gar nicht mehr in wie vielen Gemeinschaftsumkleidekabinen ich bisher schon war oder sein musste. Nach meiner Auffassung in genügend um zu wissen, was man machen darf/kann oder auch besser nicht. Vieles habe ich in der Zeit erlebt, einiges war echt, einiges aus Übermut oder fragwürdigen Spaßtrieb. Letzteres ging ich nicht mit und entpuppe mich so als Spaßbremse und humorlosen Gesellen.

Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass möchte ich die no-do’s in öffentlichen und nicht vereinsmäßig genutzten Gemeinschaftsumkleidekabinen versuchen zur gefälligen Bewertung aufzulisten:

  • Man nickt beim ersten Betreten jedem nur leicht mit dem Kopf zu, der einen selbsttätig anschaut. Das fröhliche Gröhlen von moin-moin oder ei guude wie ist nicht wirklich angemessen. Ist ja schließlich kein Stammtisch. Will man als Kraftprotz einen gewissen Eindruck schinden, genügt allenfalls ein gemurmeltes Hallo, Guten Tag, oder so ähnlich. Ein Ergreifen der Hand (rechts bitte) geht in Ordnung, solange sich der Gegenüber sich nicht in prekärer Situation befindet.
  • Sichtet der Ankömmling  in der Runde einen Bekannten, sollten dieser für die sich nun anschließende männliche Begrüßungszeremonie einer angemessenen Lautstärke befleißigen. Saufgeschichten oder anderes pseudo maskulines Imponiergehabe, wie z.B. erhöhte Abschleppquote, Anschaffungsnews, Handygrößen, demonstratives Verlieren des Porscheschlüssels …. mögen durchaus ein kurzweiliges Interesse in der Nachbarschaft erzeugen, bilden jedoch in Abhängigkeit des Ausschmückungsfaktors häufig gleichzeitig einen kaum wieder zu entfernenden Lächerlichkeitsindex, der fortan fest mit der Erscheinung der vortragenden Personen verknüpft ist.
  • Gleichzeitiges Lachen oder missbilligendes verändern von Gesichtszügen beim gemeinsamen Mustern in der Nähe befindlichen Geschlechtsgenossen ist zu unterlassen.
  • Wo auch immer der prophylaktische Penisneid seine Wurzeln hat: Männer vergleichen ihre Geschlechtsmerkmale, sobald diese im Zuge der Ent- oder Bekleidung zur Schau gestellt werden. Das ist ungeschriebenes Gesetz und daher Pflicht für jeden echten Kerl. Also tun Sie erst gar nichts so, als wenn dieses Gesetz nicht für Sie gilt, jeder Kerl weiß es, jeder Kerl macht es, also stehen Sie gefälligst auch dazu. Alles andere wirkt affektiert, ja geradezu mädchenhaft. Den Blick jedoch länger als 0,25 Sekunden verweilen zu lassen sorgt dafür, dass der Begaffte sich entweder bestätigt/belästigt fühlt oder sogar schämt. Was uns zum nächsten Punkt bringt:
  • Jedwede Änderung der Mimik oder Gestik vor, während und vor allem nach dem Vergleichsgaffen gilt es unbedingt und unter jeden Umständen zu vermeiden.
  • Wenn man sich der Kleidung gänzlich entledigt hat, ist das Präsentierlungern inklusive diverser Trockenpirouetten vor dem Spind fehl am Platz. Entweder gleich in die Dusche oder gleich wieder anziehen, egal wie toll Sie sind.
  • Als Prä-Duscher sollten Sie vor dem Entkleiden bitte die sanitären Anlagen aufsuchen. Es ist besonders unnötig, wenn sich der nackten Post-Sportler noch schnell auf die Toilette begibt, natürlich ohne sich zu verhüllen.
  • Eigene Badeschuhe sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Sich welche leihen zu wollen kann auf heftiges Unverständnis stoßen. Es droht spontaner Sympathieverlust und Kumpelstatusaberkennung.
  • Nach dem Duschen sollte frische Wäsche bereitliegen und nicht, ich wiederhole NICHT die gerade entledigte Sportkleidung wieder angelegt werden. Dies zeugt von mangelndem Hygienebewusstsein und Ekelberfeiung. Das Gerücht, dass es sich um eine animalischen Duft handelt, der besonders die Frauen begeistern soll, wurde im Zuge früher Studien eindeutig entkräftet.
  • Das Abtrocknen nach dem Duschen sollte zügig und wiederum unter Vermeidung von Präsentierpositionen zum Wohle seiner Tattoos oder Intimpiercings von statten gehen. Weil wir gerade dabei sind, in der Öffentlichkeit Intimpiercing ab- oder wieder abzulegen gehört zu den Tätigkeiten, die gänzlich unnötig vorgeführt werden. Vor allem wenn körperliche oder anatomische Unzulänglichkeiten den ungehinderten Zugriff auf die Perforation verhindern. Fragen Sie nie, ich wiederhole NIE um Hilfe.
  • Ist der frisch geduscht Sportler noch nackend, sollte ein Bücken des Oberkörpers zum trockenen der unteren Extremitäten zwingend verbieten. Den sich im rückwärtigen Bereich befindlichen Personen sind Einblicke in die persönliche Intimsphäre unbedingt also vorenthaltenen. Ebenso legt man sein Bein nicht auf Haltegrifffe in Hüfthöhe zum leichteren Abtrocknen ab. Die dadurch entstehende Körperhaltung hat den gleichen Effekt wie zuvor beschrieben.#fo shizzle
  • Deospray und weitere wohlriechende Artikel sind nur am eigenen Körper und darüber hinaus maßvoll zu verwenden. Sofern Sie sich nach der Benutzung in einer sich mühsam verflüchtigenden Sprühwolke befinden, haben Sie das gesunde Maß deutlich überschritten. Nach Verwendung der Mittel ist die Umgebungsreaktion aufmerksam in die Mengeneinschätzung (zuwenig oder reicht?) hilfreich und daher selbstständig einzubeziehen. Ggf. ist es anzuraten im heimischen Badezimmer mittels kritischer Selbstversuche und unter Anteilnahme guter Freunde das gesunde Maß zu ermitteln und dauerhaft zu beherzigen.
  • Das Kratzen, Untersuchen, die übermäßige Pflege, massiv aggressives Eincremen und sonstiges Bekrabbeln von Körperpartien, inklusive des eigenen Genitalbereiches hat unterbleiben. Unter allen Umständen! Gleiches gilt natürlich auch für derartige Bereiche bei anderen Anwesenden.
  • …. (sofern geneigte Leser etwas hinzuzufügen hätten, bitte ich hierfür die Kommentarfunktion zu verwenden)

Leider sind das echte Tatsachen und wie ich selbst erleben muss und musste leider auch keine Seltenheit. Sind nur wir Männer so drauf, oder geht das in den Gemeinschaftsumkleidekabinen für Frauen sinngemäß ähnlich zu?

20 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefragt, gelernt, geschehen, gesehen


incoming links

13 Juni 2009

Das WordPress-Upgrade zur Version 2.8 (aka. Baker) ging problemlos, nur funktionieren die “Incoming Links” im Dashboard nicht mehr. *sigh* Die schaffen es doch immer wieder, bei einem Upgrade zusätzlich zu den Bugfixes auch Funktionen kaputt zu patchen. Die Incoming Links haben sowieso schon nur leidlich funktioniert, weil keine Datumsanzeige vorhanden (obwohl aktiviert) und eine sehr merkwürdige Auflistung. Das sieht man dann erst, wenn man dann mal Google direkt anspricht. Egal, WordPress ist kostenlos und offen und vielfältig und überhaupt, doch es nervt mich jedes Mail aufs Neue auf solche unnötigen Nicklichkeiten stoßen zu müssen. :evil:

Ich stelle mal auf das das Plugin TIL Technorati Incoming Links um, damit ich hoffentlich mitbekomme, wenn thatblog ein Ping von einem anderen Blog bekommt.

23 Kommentare | Rubrik(en): geflucht


6.15 Uhr

13 Juni 2009

Wir mögen es in den wärmeren Jahreszeiten bei offenem Fenster zu schlafen. Zumal wir den Vorteil einer Dachwohnung nutzen können, dass man zwar ängstlich sein darf, aber dennoch nichts zu befürchten hat. Unsere Gegend ist sehr ruhig, insofern hört man nur sanftes rauschen der Autos auf der Sonnenberger und sonst nichts. Das Haus in dem wir wohnen steht oben auf dem Sonnenberg, mit Blick ins Wiesbadener Tal:

Fensterblick Schlafzimmer 2009.06.13

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Wir haben also grundsätzlich unsere Ruhe, außer heute morgen um 6.15 Uhr. Da mussten sich die Bauarbeiter auf der Großbaustelle (ca. 500m Luftlinie hinter den Bäumen)

Fensterblick Bad 2009.06.13

[klick auf das Bild zum vergrößern]

scheinbar über eine Strecke von etlichen hundert Metern in Ihrer Muttersprache (vermutlich kroatisch) unterhalten. Aber nicht so in der Art “Hey ******, wo ist der Hammer?”, sondern hier wurde eine regelrechte Unterhaltung geführt. Üblicherweise hört man nichts von der Baustelle, die ein Altersheim zum Ergebnis haben wird, weil die vielen Nebengeräusche der Umgebung alles überlagern, außer natürlich Maschinenlärm, doch nicht schon um 6.15 Uhr. Dankenswerterweise  werden Maschinen erst nach 09.00 Uhr eingesetzt, das ist eine Auflage im Wohngebiet.

Die Schreierei auf der Baustelle bahnt sich letztlich ihren Weg durchs Unterbewusstsein und erzwingt die Aufmerksamkeit, bis sich… ja bis sich die Augen mühsam öffnen und die strahlende Sonne erblicken. Ab diesem Zeitpunkt sind selbst die leisesten Geräusche, soweit diese auch entfernt sind, unmenschlich laut und verhindern so erfolgreich ein erneutes hinweg dämmern. Die Gattin zieht die Decke übern Kopf und grummelt unverständliches, ich glaube lästerliches Fluchen, sowie die Worte Kaffee und Frühstück zu erkennen. Um 6.30 Uhr ist man dann endgültig wach, um 7.00 Uhr beim Bäcker, dessen herzfrische Bedienung zur eigenen Überraschung noch gar nichts gerichtet hat. Unter enervierendem Geschnatter, weil ich heute so früh bin (ich mag sie sonst wirklich) wird die Bestellung eilig gepackt, man selbst ist noch in halber Trance und glaubt den sanften Druck der Bettdecke auf dem Körper noch zu spüren. Um 7.15 sitzt die Gattin schon mürrischen Blickes, aber mit verhaltener Vorfreude vor dem Frühstück. Um 08.00 Uhr liegt sie schon wieder und schläft tatsächlich noch einmal ein, die Glückliche. Ich kann das nicht, wach ist wach. Zur Erinnerung, heute ist Samstag.

Zur Strafe der frühmorgentlichen Ruhestörer gehen wir heute ins Schwimmbad um dort schlimmstenfalls ein Nickerchen in der Sonne zu nehmen, zu lesen, zu faulenzen und ach das war heute viel zu früh. Und jetzt geh ich die Gattin wecken, sie hat genug geschlafen.

Kommentar hinterlassen | Rubrik(en): geärgert


Goldfische

12 Juni 2009

Wir haben für 3 Tage zwei Pflegegäste in Form von Tommy und Annika, ihres Zeichens Mini-Goldfische. Ihr Wohort ist ein Kugelglas mit ein paar Steinen darin. Als wir die Beiden sahen, haben wir direkt wegen des nach unserem Ermessen zu kleinen Glases protestiert. Da wir jedoch keine Ahnung von Aquaristik haben müssen wir uns darauf beschränken, wie Fachleute dies bewerten. Die Eigentümerin wähnt sich jedenfalls im korrektem Verhalten. Angeblich vergessen Goldfische alle 7 Sekunden das zuvor erlebte und können daher auch in kleinen Behältern gehalten werden. Das kann ich nicht ganz glauben, denn wann es Futter zu geben hat, wissen die ganz genau und auch welche Farbe die Futterdose hat. Stelle ich die zu nahe ans Glas, schwimmen sie die ganze Zeit in der Nähe. Uns ist dieses Thema völlig fremd und es will sich uns auch nicht erschliessen. Wir finden es keine gute Lösung, egal was der Zoomensch sagt.

(Dieser Mailimport ist wirklich praktisch. Könnte ich mich direkt dran gewöhnen und es auch statt Twitter für kurze Beiträge nutzen.)

6 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


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