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lustige Bauarbeiten

12 Juni 2009

Derweil auf der Heimfahrt lerne ich, dass just gerade 4 der 6 Spuren der A66 auf Höhe Eschborner Kreuz zum Teil nicht mehr existieren. Jemand hat seit heute Morgen den Asphalt größtenteils abgehobelt, wohl zum Zwecke der Erneuerung.

Sehr löblich, denn der Bereich glich zuletzt mehr einem befestigtem Acker, als einer Autobahn. Da es sich besonders zu den Stoßzeiten um einen sehr stark befahrenen Bereich handelt, hoffe ich die sind bis Montag fertig, sonst steht ein Chaos ohne Gleichen bevor.

Und derweil ich im Stau stehe, weil niemand mehr weiß wie das Reißverschlussverfahren funktioniert, teste ich nun ob das Mailimportfeature nach den völlig problemlosen WordPress-Upgrade zur Version 2.8 ‘Baker’ nun endlich geht.

Hoffentlich geht es gleich weiter, ich muss auf die Toilette.

2 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


hocken

12 Juni 2009

Brückentagssupportnichturlauber sind durchaus bemitleidenswert, denn sie dürfen in der Regel alleine die Tickets des Tages, sowie auch die Anfragen aus dem vorherigen Feiertag gleich mit bearbeiten. Das dies jedoch angesichts der Ruhe und Stille im Büro deutlich leichter und auch schneller von statten geht als sonst, muss ich mir bei Gelegenheit noch erklären lassen. Ok, aber deswegen schreibe ich nicht, sondern ich hatte gerade eine Begegnung:

Auf dem Weg zum Ban-Thai (ja – schon wieder), um mir das heutige Essen zu holen, muss ich mich hinter einer schlendernden Menschengruppe einsortieren. Nicht schlimm, ich habe Zeit, nur Hunger, also eigentlich doch keine Zeit. Die Gruppe Menschen besteht an der Spitze aus mehr oder weniger 5 vollschlanken Damen, deren Herkunft von der anderen Seite des Teichs herrührt (ich kann es hören und irgendwie auch sehen), einigen Passanten und einer Gruppe von 3 Müttern mit und auch ohne Kinderwagen. Es bleibt eine Mutter ohne Wagen stehen und bückt sich zu ihrem kleinen Mädchen herunter, welches sich zur Mutter wendet und in Absicht gleich loszuheulen schon mal das Gesicht verzieht. Ein Bällchen helles breit geplatschtes Eis liegt vor ihr am Boden. Eine Katastrophe – mein Elend beginnt, als ich hinter den Beiden mangels Platz und Möglichkeit mich vorbeizudrängeln leider warten muss, zumal ich ja Zeit habe und die Mutter plötzlich in die Hocke übergeht, um sich für weitere Beschwichtigungsversuche zum nun schon reichlich verheulten Kind zu verwenden.

*schnitt * Nun möchte ich vorweg schicken, dass Hüftjeans an Damen durchaus ein adäquater und auch vertrauter Anblick sind. Manchen Damen möchte man zwar gerne zuflüstern, doch alsbald bitte aktiv etwas gegen die rund herumlaufenden Rollschnitzel anzugehen, oder die Hosen zumindest passend zu wählen, weil hervorquellen von definitiv überzähligem Hüftfleisch wahrlich kein schöner Anblick mehr ist, zumal das Material auch so komisch wabert, oder man möchte schlicht und spontan Beifall klatschen, weil sie einfach toll in den Hüftjeans aussieht. *schnitt*

Der Nachteil bei sich hockenden Hüftjeans-Trägerinnen ist die begrenzte Stoffmenge der Jeans an der oberen Rückseite, genauer am Poansatz. Wie auch hier ich sofort feststellen musste, gibt dieser Stoffmangel einen ungehinderten aber dennoch ungewollten Blick auf Stellen des sich bückenden Unterkörpers frei, die originär ganz sicher nicht für die öffentliche Vorführung gedacht sind. Das perfide ist dann auch noch, dass sich modisch einwandfreie T-Shirts simultan zum sich hockenden Unterkörper nach oben bewegen, so dass zusätzlich zum Poansatz (mit Andeutung des Beginns Po-Ritze versteht sich) auch noch Teile des Rückens vorhangmäßig freilegen. Gemäß der scheinbar immer noch andauernden Mode kommt dort meist ein mehr oder weniger veritables Arschgeweih zum Vorschein. Der höfliche Mann schaut üblicherweise schnell weg, muss aber dann doch wieder hinschauen. Die Blicke werden unwiderstehlich angezogen, der Mann kann nichts dagegen machen, der Kampf ist schon verloren, bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Ich habe mir sagen lassen, das ist zum Teil auch Sinn der Sache. Aber fragen könnte man mich vorher dennoch. :twisted:

Ok, Sie ist also in der Hocke und spricht beschwichtigend auf die Kleine ein, das T-Shirt rutscht derweil hoch, das Arschgeweih bekommt Sonne, der Poansatz darf auch mal in die Welt hinaus. Sie hockt tiefer *schluck*, aus dem Poansatz wird der halbe Po, gekrönt von einem weißen Schlüpfer. Ich zwinge mich sogleich der humpelnden Oma auf der anderen Straßenseiten entgegen zu starren, doch es hilft nichts, wieder verloren. *damn* Die Mutter streift mit einer Hand ans Arschgeweih, gleitet dann pseudo lasziv hinunter in Richtung Po, tiefer in die mittlerweile klaffende Hüftjeans und findet dort den Bund des Schlüpfers. Fast ein Traum, ob ich die HandyCam schnell anschalten soll. Street-Porn – mal was Ganz neues. Oder ist das schon spannen? Mit einem beherzten Zug holt sie jedenfalls ihre Unterwäsche hoch an die frische Luft, zieht es fast mit Gewalt in Richtung des Geweihs. Sie hat völlig vergessen, dass Sie inmitten einer öffentlichen Strasse hockt. Oma schrei doch mal was, scheiß egal was, irgendwas. Sie tut mir den Gefallen jedoch nicht, also muss ich doch wieder hingucken – Looser. Der Zug am Schlüpfer endet erst, als das Arschgeweih von dem Mini-Bund bedeckt ist, mehr ziehen geht nicht. Wobei das sowieso recht schwierig ist, denn der Schlüpfer ist augenscheinlich fast nichts, ebenso wie das Bündchen. Ein Hauch von etwas das wie Stoff aussieht. Zur Sicherheit hält das Nichts jedenfalls zwischen Daumen und Zeigefinger fest.

String-Tangas nennt deswegen so, weil sich das Wäschestück auf Höhe der Poritze zu einem schmalen Faden verjüngt und im Dunklen der Hose verschwindet *flossing her ass* | Soll ich mich räuspern oder sonst irgendwie zu erkennen geben, dass ich nicht vorbei komme und unfreiwillig Zeuge ihrer Vorführung bin? Warum drehe ich mich nicht um? Nun, weil ich dann nicht sehen könnte, falls die Oma was von mir wissen will, die Uhrzeit oder so. Sie zieht immer weiter, oder hält fest, oder was auch immer, der Stoff dehnt und zieht sich, so dass die hauchdünne Spitze bereits ziemlich verzerrt. Bloß nicht reißen jetzt. Das Kind beruhigt sich derweil und sie steht endlich wieder auf, das T-Shirt fällt auf normal, der Poansatz verschwindet und dann macht sie einen Schritt zurück …. mir auf den Fuß. Sie erschrickt und quietscht, ich autsche, sie dreht den Kopf zu mir. Sie erinnert sich daran was sie gerade gemacht hat, ich kann es sehen. Sie schlägt die Augen nieder sagt hastig “Entschuldigung” meint aber wohl “wah Flucht” . Daraufhin greift sie sich eiligst das leise schluchzende Kind hoch in den Arm, zieht den eigenen Kopf leicht ein und hastet in Richtung Eisdiele, vermutlich um Ersatz für das geschmolzenen Bällchen auf dem Boden zu besorgen.

Nur gebloggt, weil die liebe Krisenmanagerin quasi drauf bestanden hat und was soll ich sagen, sie hat Recht. Es geht besser, danach. Fast glaube ich die Gattin zu hören die da sagt, “warum zweifelst Du überhaupt daran, dass Frauen überhaupt je Unrecht haben könnten?” Tut mir leid. :mrgreen:

7 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gesehen, gestaunt, gewundert


Schreibrichtung

11 Juni 2009

Schon sehr lange frage ich mich, warum der Cursor auf dem Mac im Firefox auf der rechten Seite mit einem kleinen Fähnchen versehen ist. Das sieht anfangs etwas komisch aus und verhält sich ähnlich eines schiefen Bildes in einem Schaufenster, man schaut hin bis es einem egal ist. Wer lange genug mit Linux arbeitet, misst zudem derartig minimalen Unzulänglichkeiten nur noch geringe Beachtung bei. Hin und wieder fällt es mir noch auf und dann kommt auch die Frage wie, warum, wer, was, wo. Dann wird mal etwas gesucht, aber letztlich ist es mir doch auch wieder egal. Dafür ist Firefox sonst ein prima Browser, den ich dank seiner einfachen Interoperabilität (Linux, Windows, Mac) den möglichen Alternativen Safari oder Opera vorziehe. Doch beginne ich zu schwanken, denn auch der neue Safari 4 ist ein feines Stück Technik, der im Gegensatz zur bloggenden Nachbarschaft beim Tiger keine Mucken macht (sry Silencer). Anyway, heute stosse ich per Zufall beim wühlen in der Wikipedia auf

bild-11

[quelle: wikipedia]

Schreibrichtung? *wtf* Welche Kultur außer der Arabischen und der Hebräischen schreibt denn noch von rechts nach links? Und ist es nötig am Cursor in den anderen Ländern die Laufrichtung anzuzeigen? Für mich ist ein stinknormaler, minimal lästiger und doch rein grafischer Bug – fertig. Schreibrichtunganzeiger.. pah, klingt wie Ambossklangfett, die Feierabendschablone oder den Spannungsabfalleimer. :mrgreen:

4 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't


Essen im Freien

10 Juni 2009

Einer der Vorzüge der modernen Kommunikation, ist sich Wartezeiten nicht mehr durch stumpfes in der Gegend herumschauen vertreiben zu müssen, sondern auch mal Blödsinn im Blog posten zu können.

Mein Dönerteller kommt jetzt auch schon. Guten Hunger. #bistro.sahin #aussen

7 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


anständig

10 Juni 2009

Wieder mal Spaß und richtig Fun auf der A66 heute morgen. Ein lebensmüder Audifahrer, mit augenscheinlich festem Willen anderen Menschen massiv am Zeug zu flicken, fegt in einem Affentempo aus der Erbenheimer-Tankstelle über die beiden rechten Spuren direkt auf die linke Spur. Aber nicht das er Lücken gesucht hätte um sich dort durchzuschlängeln, nicht doch, Audifahrer machen das nicht. Die Lücken haben sich gefälligst selbst zu öffnen, sobald die Umwelt gewahr wird, dass er als Audi-Fahrer gedenkt, auf der Autobahn den Willen hat ganz links zu fahren, weil ihm das in seinem Audi auch schließlich zusteht.

Mein Spurnachbar und ich haben es einem wie auch immer entstandenen Reflex zu danken, dass wir uns nicht ineinander verkeilt haben. Und Audiarschloch fährt natürlich lustig weiter. Wie gerne hätte ich diesem hirnlosen Dummbolzen aus seinem Drecksaudi gezerrt und den letzten Rest seines weichen verkoksten Hirns aus ihm heraus geprügelt, bevor ich ihn wegen versuchten Totschlages angezeigt und an der nächsten Polizeistelle abgestellt hätte. So bleich gestikulierend wie sich mein Spurnachbar ebenfalls betätigte, ginge es ihm sicher nicht viel anders.

Angesichts solcher Situationen vermisse ich wieder meine Uniform, die es mir erlaubt hätte diesen wahnsinnigen Affen nachzustellen und seinen Führerschein an Ort und Stelle zu verbrennen entziehen und sein Auto zu beschlagnahmen. Was wäre das für eine Befriedigung gewesen und sicher hätte ich ihm auch jede Möglichkeit gegeben gegen die Maßnahme renitent vorzugehen. Widerstand gegen die Staatsgewalt, welch ein Fest. So bin ich halt mit extrem weichen Knien, immensen Herzrasen weiter gefahren und habe die Rolle der Fruchtmentos, die die Gattin bis dato übersehen hat, doch alleine vertilgt. :cool:

Anstelle sich mittels wahlkampf durchtränkter Aktionen zu versuchen in die Presse zu bringen und sich im möglichst gutem Licht erscheinen zu lassen, damit der gemeine Bürger auch ja wieder sein Kreuz an die richtige Stelle macht, wäre hier gleichfalls mal echter Handlungsbedarf. Doch vermutlich möchte sich niemand die Hände an der heiligen Kuh “Auto” schmutzig machen, es sei denn es geht um die medienwirksame Rettung von Arbeitsplätzen.

12 Kommentare | Rubrik(en): geflucht, geschehen, gesorgt


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