die Nachbarschaft…
…gebärt ein Kind, während man in Österreich wohl das Runde in das Eckige verbracht hat. Schön das man sich auch als Erwachsener noch so begeistert, scheiße für mich das ich hier nicht weg kann => ICH BIN HIER ZU HAUSE *godammit*
…gebärt ein Kind, während man in Österreich wohl das Runde in das Eckige verbracht hat. Schön das man sich auch als Erwachsener noch so begeistert, scheiße für mich das ich hier nicht weg kann => ICH BIN HIER ZU HAUSE *godammit*
Die beste Tochter von allen bat um eine Entschuldigung, da sie gestern der Schule fern bliebt. Das fällt ihr morgens um 6.45 Uhr ein. Da der Rechner um die Uhrzeit logischerweise aus ist, also handschriftlich. *gulp*
Wann habe ich zu letzen Mal einen wirklichen Text von Hand geschrieben? Keine Notiz auf irgendeinen Schmierzettel oder Stück alten Kartons. Nein, einen richtigen Text auf einem richtigen Stück Papier, den man jemand anderem gibt, weil man demjenigen etwas mitteilen möchte. Wann habe ich zuletzt eine Nachricht ohne ein @ darin erzeugt zu haben wirklich angefasst? Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht mehr. Den ganzen Tag tippe ich am Keyboard, am Handy, am Bankautomaten und was weiß ich noch wo. Überall gibt es vorgelegte Buchstaben, die die mühselige Schreibarbeit verhindern erleichtern sollen. Zu schnell gibt man sich diesem Luxus hin, zu bequem ist es sich keine Mühe mehr um Lesbarkeit seines Textes geben zu müssen, falsche Buchstaben durch den Richtigen ersetzen zu können, ohne ganz von vorne zu beginnen. Tippen schadet dem Schriftbild, ich ahne weiß es seit langem und dennoch tue ich nichts dagegen. Selber Schuld – Idiot.
Ich stelle mich und wünsche ein Stück Papier, bitte aber mit Linien. Fast wie in der ersten Klasse, ich fürchte ohne diese Ausrichtungshilfe den Berg hoch oder runter zu schreiben. Ich bekomme ein Papier und grabsche mir einen Kulli. Einer meiner Füller wäre mir zwar deutlich lieber, aber die sind alle trocken gelegt, damit die Tinte eben nicht wieder eintrocknet. Ich schreib ja doch nicht. *hmpf* Ein liniertes DIN-A 4 liegt vor mir, prima. Platz genug falls ich patze, ich will aber nicht patzen. Ich werde nicht patzen. *tschackaaaa* Nur nicht patzen jetzt, einfach ruhig die Worte schreiben. Ich beginne langsam die Worte zu schreiben, die ich binnen weniger Sekunden getippt hätte.
Natürlich patze ich doch, logisch – war ja klar. Das letzte Wort vor mir ist echt übel kaum zu lesen. Ne, das geht so nicht. Das kann ich so nicht abgeben lassen. Absatz – Neuanfang. Das zuvor widerspenstige Wort ist souverän gemeistert, dafür patze ich 5 Worte später. *argh* Typisch, jetzt nur nicht nervös werden. Absatz – Neuanfang. Diesmal komme ich ohne Patzer und Fehler bis zu Ende, doch das Schriftbild als solches ist eine Zumutung. Eine Katastrophe eigentlich. Ich kann es ja selbst kaum entziffern. Was wird die eh schon schwierige Lehrerin von mir denken, wenn ich die beste Tochter von allen dieses _Ding_ überreichen lasse? Typisch?
Ne, das geht so echt nicht.Absatz – platzmangel bedingter letzter Neuanfang. Wieder keine Patzer oder Schreibfehler, das Schriftbild jedoch ist nicht wirklich besser geworden. ScheißeScheißeScheiße. *kaffeeschlürf* Was jetzt. Ich schäme mich innerlich. Mit Peinlichkeit hat das nichts zu tun, ich schäme mich wirklich ob meines Scheiterns. Mein Schriftbild war laut der Göttergattin früher auf der gemeinsamen Arbeit für einen Kerl recht schön und rund, doch heute? Eine Horde schlachtreifer Enten vom Stempelkissen direkt in unsere Küche. Doch was liegt da vor mir? Alles verlernt – alles weg – alles Mist. Moppelkotze!
Ich überlege alternativ ernsthaft den Rechner anzuschalten. Das ist mir auch wieder zu peinlich, nicht um 6.50 Uhr. Ich beichte stattdessen der besten Tochter von allen, erwarte Schmäh und Schmach. Doch nichts dergleichen kommt. Sie nimmt es mit Gleichmut, sie würde gleich schreiben ich solle es signieren. Geht auch, Zweck erfüllt. Dann ab ins Auto, rauf auf die Piste und dann den Eingang zum Hamsterrad anstreben.
Doch die Blamage geht mir nicht aus dem Kopf, sie gärt und beschäftigt mich zusehends, sie macht mich sauer auf mich selbst. Ich möchte eigentlich und wirklich etwas dagegen tun, ich will meine Schrift wieder haben. Bleibt nur üben-üben-üben. Doch wann? Ich komme abends so schon zu kaum etwas, weil mittlerweile auch eine ToDo-Liste zu Hause abgearbeitet werden will. Es nervt. Verdammte Bildschirmarbeit, verdammtes Hobby.

[Bild © tutti1 / www.pixelio.de]
Das kleine Schwarze kommt also am 30.06. für 1-2 Tage in die Werkstatt. Ab dem 01.07. werde ich für den Rest der Arbeitswoche dann dem Abenteuer ich pendle testweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln begegnen. So richtig wohl ist mir aber nicht dabei, wirklich und wahrhaftig.

Anyway, ich werde mich ver’iPod’den, ohne Scheu schnurstracks in die Hölle der griesgrämigen Morgenmuffel schreiten und jedem Paroli bieten, der es wagt diese einzufordern. Wohlweislich dessen, dass ich selbst einer dieser Muffel bin werde, weil ich um die Uhrzeit so viele Menschen um mich herum beileibe nicht gewohnt bin. Der Vorteil alleine im Auto sitzend in den Tag zu kommen ist für mich im Laufe der Zeit auch wegen der scheußlichen Pendlergeschichten meiner Kollegen zum hoch geschätzten Luxus geworden. Angesichts der stetig steigenden Spirtpreise allerdings einer der überdacht werden will muss.
Ich mag also austesten wie es anginge und es sich anfühlt, wenn ich auf die tägliche Fahrerei mit dem kleinen Schwarzen verzichte und regelmäßig mit den Öffentlichen pendeln würde. Aus Sicht eines erfahrenen und im Laufe der Zeit auch leider immer wieder zunehmend genervten Pendlers genügt eine Woche wohl kaum, um sich ein umfassendes Bild zu verschaffen, aber für den Anfang wird es das tun. Mehr bin ich vorerst nicht bereits zu tun.
wenn man nach Hause kommt und so nett überrascht wird.
[klick auf das Bild meines neuen Brillenetuis um es zum vergrößern ]
CROSSROADS:
All you folks think you own my life
But you never made any sacrifice
Demons they are on my trail
I’m standing at the crossroads of the hell
I look to the left I look to the right
There’re hands that grab me on every side
All you folks think I got my price
At which I’ll sell all that is mine
You think money rules when all else fails
Go sell your soul and keep your shell
I’m trying to protect what I keep inside
All the reasons why I live my life
Some say the devil be a mystical thing
I say the devil he a walking man
He a fool he a liar conjurer and a thief
He try to tell you what you want
Try to tell you what you need
Standing at the point
The road it cross you down
What is at your back
Which way do you turn
Who will come to find you first
Your devils or your gods
All you folks think you run my life
Say I should be willing to comprimise
I say all you demons go back to hell
I’ll save my soul save myself
Gute Nacht!