thatblog.de

Drogenreise

14 February 2009

Aufgrund des intensiven letztjährlichen Lauftrainings und auch wegen meiner sonst recht guten Verfassung *protz*, wähnte ich mich dieses Jahr in der Sicherheit eigentlich keine Erkältung mehr einzufangen. Es ist meine Überzeugung, dass es hätte auch gut gehen können, wären anfangs der Woche nicht die 30 Minuten Wartezimmer beim Hausarzt gewesen. Die Mädels zu Hause, die Rotznasen im Büro oder draußen in der Welt haben mir bis dato nichts anhaben können, aber diese 30 Minuten mit der massiven Ansammlung von hustenden und niesenden Menschen in einem Raum waren wohl doch zuviel.

Den Donnerstag über schaukelte es sich fast schon erwartungsgemäß stündlich in die Höhe (Nase zu, steigender Nastentücherverbrauch, Husten, Stimmkippen…) wie auch die lieben Kollegen feststellten, am Abend zu Hause gab es den Showdown. Alles halb so wild, ist ja nur eine Erkältung. Wäre da nicht der morgige Ganztagstermin in Krefeld, den ich vor einigen Tage vorbereitet hatte. Noch schnell absagen? Es ist ja nur eine Erkältung und dennoch war ich mir nicht sicher. Die warten auf mich und es muss auch leider sein, es ist einfach zu wichtig. Da muss ich durch, der dahinter stehende Sachzwang ist zu massiv, Ersatz nicht verfügbar.

Die Nacht auf Freitag war keine Zeit zum schlafen, der Nachschub an Nastentüchern durfte nicht gestoppt werden. Die Gattin hat es gut verkraftet, sie schläft wie ein Stein, ich indes hatte meine Mühe mich zu sortieren. Es ist mir jedes Mal ein neues Rätsel, wo diese Unmengen an Sekret herkommen oder erzeugt werden. Die im Vorgriff noch eiligst aufgesuchte Apotheke gab mir einiges an Helferlein für den kommenden Tag mit, die dann am Freitag Morgen um 5Uhr auch alle Verwendung fanden. Da an Schlaf nicht zu denken war, war ich sowieso wach. Die Beipackzettel der Helferlein las ich wohlweislich ausnahmsweise nicht.

Die Helferlein zeigen Wirkung, der Wattehelm lies genug Öffnungen um soweit alles um mich herum mitzubekommen und verfolgen zu können. Um 06.29 Uhr mit dem ICE von Wiesbaden nach Köln, dann nach Krefeld. Im ICE hätten wir sicher mit etwas Mühe eine Rommé -Runde hinbekommen, so ‘voll’ war es dort. Kann mir jemand die Strategie erklären, warum zu Hauptverkehrszeiten auf Hauptverkehrsstrecken häufig Züge mit deutlich zu wenig Wagons unterwegs sind und z.B. hier ein riesiger Privat-ICE rollt? Wer oder was zur Hölle macht die Disposition bei denen, Goofy?

Um 9.00 Uhr kurz vor Krefeld dann zur Sicherheit die Helferlein verstärkt und rein ins Meeting. Mein Mundschutz sorgte anfangs noch für ein paar Irritationen, die ersten Worte mit näselnder Stimme lösten diese schnell auf. Alles in allem ging es prächtig, der Tag verlief wie am Schnürchen, die Gastgeber erwiesen sich auch als Solche. Sie zeigten neben glaubhafter Anteilnahme auch Verständnis und machten mir die Sache sehr einfach. Zwischendurch wurde immer wieder unauffällig der Helferleinpegel nachgefüllt, bis es endlich geschafft war. Abfahrt um 15.42 Uhr, btw. Krefelder Taxifahrer sind echt witzige Leute, also im positiven Sinne. Es gibt sehr sympathische Menschen dort.

Von Krefeld nach Duisburg lies ich das Erlebte und Erfahrene grob Revue passieren, doch der Wattehelm machte langsam dicht. Das eigentlich vorgenommene stichpunktartige Tagesprotokoll konnte ich vergessen, die Helferlein waren auch alle. Kaum saß ich in Duisburg im Sitz, merkte ich schon wie sich meine Beine bleiernd abmeldeten. Mir ist noch gegenwärtig, wie der Zug aus Duisburg raus gefahren ist, ab dann ist Rauschen. Mich hat es bequem sitzend, meinen Rucksack auf dem Schoss dermaßen gebeutelt, dass ich einfach eingeschlafen bin. *Sendepause*

Etwas tippt mich an der Schulter. Die Augen nur mit Mühe öffnend, sah ich neben mir eine etwas ältere Frau, die wohl die ganze Zeit schon da saß. “Ihre Reservierung läuft ja nur bis Mainz und wir sind gleich da. Müssen Sie hier vielleicht raus”? Diese Frau schickt mir der Himmel. “OMG ja, ich will ganz bestimmt nicht nach Stuttgart.” Die Schrecksekunde mit Ausschüttung von unglaublichen Mengen an Adrenalin genügten um mich wieder auf Touren zu bringen. Ich konnte ihr gar nicht genug danken, sie nickte nur freundlich lächelnd und schickte mich sobald als möglich ins heimische Bett. So richtig gut sähe ich nicht aus, die spiegelnden Zugfenster gaben ihr deutlich Recht. Bis nach Hause ging es dann gut, noch ein kurzer Smalltalk mit der Gattin und da lag ich dann auch wieder.

Der heutige Tag passt einigermaßen. Mein Schädel kommt zwar kaum durch die Türrahmen, aber ich bin einigermaßen wach und es geht langsam wieder aufwärts. Was hätte ich wohl gemacht, wäre diese nette alte Dame nicht so aufmerksam gewesen? Gerne hätte ich mich etwas aufmerksamer bei Ihr bedankt. Ich fürchte diese Räuberaktion als solche werde ich zusätzlich zu der Erkältung noch ein paar Tage in den Knochen haben. Aber es hat sich gelohnt, das ist mit einer der Hauptsachen.

11 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gelernt, gemacht, geschafft, geschehen


Deal

14 February 2009

Rückblick 02.02.

Das kleine Schwarze stand allein und verlassen auf dem Parkplatz des Händlers. In Sichtweite ein Autotransporter mit bereits aufgeladenen anderen Deliquenten. Ein kurzer Blick zurück, ein stummes und unvermeidlich sentimentales “Danke” (wie bekannt rede ich häufig mit technischen Gegenständen, meist jedoch mit bockigen Computern oder deren Programmen) und Schluss. Der Neue (aka. Schlittchen) wartete.

Der eifrige Neuwagenverticker (eNv) wartete dieses Mal auf mich. Die Sache mit der Einhaltung von Terminen hatten wir beim letzten Mal schon geregelt. Erfreut darüber, dass er meine diesbezügliche Beschwerde Bitte nicht wieder vergessen hatte berücksichtigte, schritten wir also zur Tat und wickelten unser Geschäft ab. Nach 30 Minuten gab es noch einmal frischen Kaffee und dann endlich ein aufmunterndes “Wollen wir?” Natürlich wollten wir und so schritten gemeinsam durch die blank geputzte Verkaufshalle zum Schlittchen. Ich war richtig zappelig.

Die Schlüssel und die Papiere waren noch eingeschlossen, der Schlüssel zum Schließfach fehlte jedoch. Also noch ein Kaffee, sitzen und warten. Nach 10 Minuten war alles beisammen, wir schritten zur Übergabe. Ich sah ihn draußen stehen, doch irgendwas war komisch. Die Farbe? Nee, die war richtig. Reifen? Nee, keine Alu. Kratzer, Unrat, Vogelkot? Auch nee, alles bestens. Blitzblank und sauber der Kleine. Irgendwas war doch komisch. Kennzeichen? Nee, bestelltes Wunschkennzeichen und Schrift stimmte auch (die Alten gibt es ja auch gar nicht mehr). Ein Schritt zurück. *pause* Irgendwas war wirklich komisch. Antenne fehlt? Nee. Spiegel weg? Nee. Schlittchen wurde zur Übergabe in die Halle gefahren, weil drinnen war es wärmer. Irgendwas war zum Donner total komisch. Ah! Nee, doch nicht. Funkschlüssel *klack* Ha! Von wegen, jetzt weiß ich es. Da waren 4 Türen. Wieso habe ich 2 Türen zuviel? Der eNV ist in seinem Element und tanzt um mich herum.

Ich: Moment bitte

eNv: Ja.

Ich: Das ist nicht mein Wagen.

eNv: Doch, den haben Sie gerade eben bezahlt.

Ich: Nein, ich habe sicher einen Wagen bezahlt, aber nicht den. Der hat 2 Türen mehr als ich bestellt habe.

eNv: *stutzt und schaut auf seine Papiere* Stimmt aber alles. Fahrzeugnummer, Schlüsselnummer, Schlüssel passt ja auch, Kennzeichen. …

Ich: Mir egal, er hier ist nicht meiner. Ich habe einen 2-Türer gekauft und bezahlt, keinen 4-Türer. Sie erinnern sich noch, als ich die Nutzung eines viertürigen Wagens aufgrund dessen ablehnte, dass ich alleine fahre und daher die 8oo€  sinnvoller ausgeben möchte?

eNv: *gulp* Ja stimmt.

Ich: Ok, prima. Ich möchte bitte zu meinem Wagen.

eNv: Moment, ich muss das klären. *rennt eilfertig ins Geschäft zurück*

*ich trinke Kaffee … schon wieder*

eNv: Jetzt wird es peinlich.

Ich: *ahne was kommt* Für wen?

eNv: *räusper* Ihr Auto ist verkauft.

Ich: Ja klar, an mich.

eNv: Ja … Nein, an jemand anderen. Das ist mir sehr peinlich.

Ich: *lache* Wo bitte ist mein Auto?

eNv: Weg.

Ich: Wie weg?

eNv: Weg und verkauft.

Ich: *juxe* Und was habe ich da drinnen gerade bezahlt?

eNv: Den hier. Identische Ausstattung wir der Bestellte, nur 2 Türen mehr.

Ich: Aha und jetzt?

eNv: Na ja, ich weiß ehrlich auch nicht so richtig weiter. Weil wir keinen anderen Wagen mehr haben. Die Lieferzeit beträgt 8 Wochen. *schulterzuck*

Ich: Was ist denn passiert?

eNv: In der Disposition wurden scheinbar versehentlich die Papiere vertauscht und der falsche Wagen ist reserviert worden. Das von Ihnen eigentlich gekaufte Auto wurde einen Tag später wieder verkauft. Das ist mir wirklich sehr peinlich.

Ich: Na ja, dann machen wir den Kauf von dem hier wieder rückgängig.

eNv: *druckst* Und wenn Sie den hier behalten? Wir können uns sicher einigen.

Ich: *innerlich die Hände reibt* Und wie können wir uns einigen?

eNv: Der Preis bleibt so wie er ist und wir schenken Ihnen noch die erste Inspektion.

Ich: OK, wir haben einen Deal, wenn ich es schriftlich bekomme.  *nicht gierig werden*

eNv: *atmet hörbar aus* Prima, danke. *setzt sich an den PC, schreibt, druckt, unterschreibt und gibt mir den Schrieb*

Die aufgedonnerte Azubi eilte nun auf erneuten Zuruf von eNv herbei. Sie begann die Übergabe mit ungelenken Worten und Erklärungen. Sie ist/war unerfahren hierbei und muss noch üben. Das war im Vorgriff mit mir abgesprochen, kein Problem also. Doch sollte sie sich morgens besser bei Licht an ihrem Kleiderschrank zu schaffen machen. Es ist nicht schlimm, wenn ein paar Kilo zuviel auf der Hüfte sitzen, auch wenn es reichlich mehr als ein paar zu viele Kilos sind. Schlimm wird es nur, wenn frau Ultra-Madonna-Hüft-Jeans trägt, die zudem noch 2 Nummern zu klein sind, dazu ein Twinset-Ensemble kombiniert, dass 5 cm über dem gepiercten Bauchnabel sein Ende findet. Ergo schwillt im freien Zwischenraum (Hosenbund-Twinset-Bund) ungehemmt eine fleischfarbene Rollbeule hervor, die bei längerer Betrachtung sicher eine frappierende Ähnlichkeit mit einem Rettungsreifen entwickeln würde. Diese Hüften und die Jeans sind zwangsvereint, freiwillig passt das nicht, es kann nicht passen. Und das bei dem Wetter. *schauder* Als Person ist sie jedoch sehr nett, ich mag sie.

Ich: Wo ist denn das Abstandwarndingens, also der Parkhelfer, der Park-Assistent?

Azubi: Äh. *sucht auf dem Armaturenbrett* nicht da.

Ich: Wie, nicht da?

Azubi: Na ja, nicht da. Fehlt.

Also ist der 4-Türige doch nicht identisch.

Ich: Rufen Sie eNv oder soll ich selbst wieder rüber ins Haupthaus?

Azubi: Ich hole ihn *und eilt davon*

Ich: *warte im Schlittchen*

eNv: *ein Packen Papier in der Hand* Ja also, scheinbar war die Info falsch, denn der Park-Assistent fehlt an dem Wagen hier.

Ich: Dann rüsten sie bitte diesen Assistenten kostenlos nach und ich bin weiterhin ihr zufriedener und glücklicher Kunde.

*Azubi tritt ab in den Hintergrund*

eNv: Das geht nicht, weil bla-bla-bla.

Ich: Und jetzt?

eNv: *unschlüssig drucksend* So lassen wie es ist?

Ich: 2 zusätzliche Türen die ich nicht will und dafür den gewollten Park-Assistenten weg. Kein guter Deal wie ich finde. Mein Vorschlag: Gutschrift über den Gegenwert des Park-Assistenten, vorzugsweise als Bar-Auszahlung.

eNv: Das kann ich nicht machen.

Ich: Dann bin ich auf Ihren Gegenvorschlag gespannt?

eNv: Kostenlose Nachrüstung mit einem anderen Model aus dem freien Handel oder 50%ige Auszahlung des Anschaffungswertes.

Ich: 75%!

eNv: *knirsch* Na gut. Der Rest der Ausstattung stimmt?

Ich nicke *innerlich => hüh-hüpf*

Damit wurde Schlittchen noch viel mehr ein Schnäppchen und gehört nun endgültig mir. *eeeeek*

Schlittchen

[klick auf das Bild zum vergrößern ]

15 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefreut, gekauft, gewundert | Tags: ,


die nette Politesse

08 February 2009

Rückblick 02.02.

Das kleine Schwarze stand notgedrungen im Halteverbot. 20 Minuten fuhr ich um den Block in der Moritzstrasse/Adolfsallee und suchte einen Platz. Bis der Termin beim Hausarzt zu sehr drängte, also stellte ich es notgedrungen ins absolute Halteverbot. Für 2 Minuten sollte muss es gehen, ich hatte Termin zur Blutabnahme, das geht schnell. Trotz Termin doch wieder ins Wartezimmer. *hmpf* 5 Minuten – 10 Minuten -15 Minuten, der iPod spielte die Reste von Casino Royal, immer wieder peilte ich durchs Fenster zum illegalen Parkplatz. Als ich die Anmeldung freundlich daran erinnerte, dass ich schon 15 Minuten wartete und man doch bitte mal in die Gänge kommen möge ging es fix. Nach der Blutabnahme schnell zum kleinen Schwarzen und natürlich stand ‘sie’ schon da. Genüsslich klemmte sie den grünen Zettel hinter den Scheibenwischer des kleinen Schwarzen.

“Liebe Frau, ich war beim Arzt und darf jetzt weg. Es war wirklich kein Platz weit und breit. Bitte schreiben Sie mir kein Ticket. Der Wagen kommt in 6 Stunden in die Presse und irgendwie mag ich ihn mit einem Knollen zum Schrott.” Sie schaut völlig teilnahmslos zu mir und zückte ihr Tippdings. “Bitte,” bat ich sie nochmal, Sie begann unbarmherzig zu tippen. “Ach Sie haben ja Recht.” Dann drehte ich mich um und ging. “Wo wollen Sie denn hin?”, fragt sie erstaunt. “Ich gehe da drüben beim Bäcker kurz frühstücken. Der Arzt wollte nüchternen Blut und so ich bin ohne Kaffee und Croissant aus dem Haus. Da ich den Platz hier ja gleich bezahle kann ich auch frühstücken gehen.” Sie stand irgendwie unschlüssig. “Vermutlich dürfen Sie nicht, aber dennoch möchte ich Ihnen auch gerne einen Kaffee anbieten, wenn Sie hier fertig sind. Ist wirklich nicht böse gemeint, es ist nur kalt. Sie tun Ihren Job und ich habe Kaffeedurst und auch Frühstückshunger.” %Pause% Bin ich zu weit gegangen? Sie zeigt mir ein leichtes Grinsen und schüttelt leicht den Kopf. “Fahren Sie weg,” raunzt sie in Ihren Schal, “bevor ich es mir anders überlege”.  Nun zögere ich. “Echt?” Die Mundwinkel zeigen sich deutlicher am Rande des Schals. “Ja und jetzt fahren Sie bitte schnell weg”, nuschelt sie. Dabei greift sie drohend wieder zu dem Tippdings. “Sie sind sehr freundlich, vielen Dank. Und der Kaffee? Sie winkt ab und macht “husch-husch” mit der Hand zum Auto. Es gibt sie doch noch, die wirklich netten Politessen.

12 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, geschehen, gewundert


Shorties 19

08 February 2009

  • Hallo Lumix. Kannst Du das Free-Bungee besser als die Exilim ? …… Kein Angst, war nur Spaß.
  • Dem Schlittchen fehlt noch eine Mittelarmlehne, die brauche ich unbedingt. Da es aus mir unerklärlichen Gründen keine Werksausstattung gibt, muss der Bedarf im Zubehörhandel befriedigt werden. Im Prinzip ist es nicht weiter schlimm, mit dem kleine Schwarzen hat das damals auch geklappt. Im Schlittchen mag aber nichts anbohren oder auseinander zimmern, ohne zu wissen ob und was der Kram taugt. Anyway, es gibt 3 mögliche Lieferanten: Kamei, Irmscher und Armrest. Der restliche Googleauswurf sind schlechte Nachbauten oder schlichter Ramsch.
  • Chipsflash mit funny-frisch und Pepperoni Geschmack. Die Dinger haben es in sich, sind aber noch gut verträglich zu futtern. Was jedoch unbedingt vermieden werden sollte, ist die restlichen Chipskrümel in der Tüte in einer Ecke zu sammeln und sie in der Tütenrutsche direkt in den Mund zu befördern. Meine lieber Jolly, das war richtig heftiges Gewürz.
  • In unseren recht aktuelle Heimtelefonen knistert es seit ein paar Tagen nach 5 Minuten Gespräch ganz komisch. Plötzlich ist das dann aber auch wieder weg. *wtf*
  • Von den <100 geschäftlichen Mails am Tage sind gefühlte 88 mit hoher Wichtigkeit gekennzeichnet. Der inflationäre Gebrauch dieser Markierung ist damit nutzlos, also wird das Anzeigefeld in meinem Outlook schon seit Jahren direkt entfernt. Ergo ist für mich jede Mail gleich wichtig und wird nach rein Eingangsdatum bearbeitet. Das scheinen einige der externen Schreiber zu wissen oder zumindest zu ahnen, denn diese beenden jeden Satz mit 20 und mehr “!”. Da kann ich nichts gegen machen. *sigh*
  • Der männliche Hemdenbereich und auch der maskuline Schuhschrank gehören schleunigst nach Trageleichen durchforstet. Mich plagen massive Platzprobleme. eBay wird hoffentlich mal wieder hilfreich sein und mich nicht ärgern.

7 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, geflucht, gefragt, gefreut | Tags:


inkompatibler Dresscode

07 February 2009

Die CeBit kommt und wir sind dort, wie ich schon kürzlich erwähnte. Die Standbesatzung wurde gebeten bestimmte Kleidung zu wählen, schwarze Hemden und/oder Blusen, schwarze Hosen/Rücke, schwarze Schuhe (versteht sich von selbst). Nach kürzlich prüfenden Blick in mein Bekleidungsreservoir muss ich aber ernüchternd feststellen, ich bin derzeit nicht komaptibel mit dieser Maßgabe. Kaum reinschwarze Oberteile und nur eine schwarze Hose, die zudem aufgrund bösartiger Erdstrahlen ihren ursprünglichen Umfang eingebüsst hat. Ergo muss ich heute unbedingt shoppen gehen.

Die Gattin schaut zerknirscht, denn ahnt sie doch, dass diese Runde jetzt wohl schon verloren ist. Im Sinne einer guten Verliererin und wohlweißlich auf meine always fair-play Einstellung erwähnt sie beiläufig, dass sie von einem Handtaschenladen weiß der einen massiven Ausverkauf veranstaltet. Ob wir es wohl einrichten können dort einen Blick zu riskieren? Meine Gutmütigkeit derart ausnützen zu wollen, grenzt schon fast an perfide Arglist.

Außerdem mag sie mit Schlittchen fahren. Also nicht als Beifahrer, sondern selbst am Steuer sitzen. :shock: Und jetzt? Die mühsam gefundene neue Sitzposition geht flöten (nein kein Memory), die Spiegel alle wieder verstellt und überhaupt. Dann doch lieber Handtaschenladen. :cool:

12 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gewundert


← ältere Beiträge

neuere Beiträge →