wenn nach einem lange aufgeschobenen Distributionsupgrade von Debian Etch (4.x) auf Debian Lenny (5.x), der kleiner Server sich frisch wie der Frühling anfühlt.
Der gemeine Blogger ist ein putziges, harmloses Wesen. Etwas befremdlich wirkt es von aussen, wenn seine Finger über eine Platte mit viereckigen Erhebungen sausen. Tastatur nennt der Blogger diese Platte und das helle Licht in welches er dabei schaut, das bezeichnet er als Monitor oder auch Bildschirm.
Der Sinn seines Tuns scheint von aussen betrachtet nicht ersichtlich und doch scheint ihm seine Tätigkeit zu fesseln, denn er verbringt viele, viele Stunden mit diesem Tun. Oft stehen auch die Finger still und er schaut nur in das helle Licht. Blogrunde drehen nennt er diese Tätigkeit und schaut man ihm nun dabei zu, dann kann man sehen, wie sehr ihn das ausfüllt. Oft schmunzelt er nur, oft lacht er aber auch laut, manchmal legt er aber auch die Stirn in Falten oder guckt mitleidsvoll drein. Das was er dort sieht im Licht, scheint ihm also vielfältige Gefühle zu bereiten.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal des Bloggers ist seine Kamera. Diese hat er fast immer und überall dabei um im entscheiden Moment sogenannten Blogcontent auch bildlich zeigen zu können. Falsch ist allerdings die eigentlich logische Folgerung bei diesem Blogcontent würde es sich stets um wichtigen, weltbewegenden zu dokumentierenden Inhalt handeln. Der Blogger fotografiert auch schonmal sein Essen, den Himmel, die Katze unterm Tisch oder auch kleine Porzellanengelchen oder Plüschhasen und ähnlich wichtige Dinge um sie der Welt zu zeigen. Dabei schreckt er keineswegs vor vermeintlich peinlichen Situationen zurück sondern sucht diese schon fast.
Trotz dieses Verhaltens ist der Blogger nicht als dumm zu bezeichnen. Im Gegenteil, die meisten Blogger gehen einem anständigen Beruf nach, viele versorgen eine Familie und sind auch sonst vielfältig eingebunden. Warum nun der Blogger trotz hohem IQ und ausreichend anderweitiger Beschäftigung, diesem merkwürdig anmutenden Tun nachgeht – nun, das weiss wohl nur der Blogger selbst.
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Update 25.02.:Hier hat Muriel eine Liste aller Teilnehmer veröffentlicht. Ausnahmslos wunderbare Geschichten.
Update 26.02.: Für ein paar Tage wird dieser Beitrag zum Sticky, damit das Auffinden leichter fällt.
Update 02.03.: Muriel hat die Verteilung aufgelöst, der Sticky is somit hinfällig.
Der Probetermin bei einer richtigen Gitarrenlehrerin war heute morgen um 10.15 Uhr. Es war sehr spannend, wie wir zu Beginn etwas Smalltalk betrieben, sie wollten wissen warum und wieso. Dann gab sie mir einen Überblick über ihre Schüler, unter denen auch noch ältere Personen seien und wir quasselten noch ein wenig nur so dahin, quasi zum warm werden.
Die Atmosphäre bekam eine gewisse Betriebsamkeit, indem wir Details und Grundlagen einer Gitarre besprachen, Haltungs- und Fingerübungen machten, eine verstimmte Gitarre neu stimmten, von mir ein paar musikalische Grundlagen abverlangt wurden, usw. Die musikalisch-theoretischen Grundlagen, wie Noten vom Blatt ablesen, die Tonleiter, die Terminologie, die Kenntnis/Benennung der Töne und und und … fehlen mir. Meine telefonisch gemachte Bemerkung, über die quasi vollkommen brach liegenden Erde war beileibe nicht spielerisch gemeint, sie trug es mit professioneller Fassung. Nach ca.45 Minuten waren wir fertig und ich konnte mich noch kurz um ihren Mac kümmern, der ihren iPod partout nicht mehr erkennen und beschicken wollte. Wenn ich schon mal da war.
Ihr Fazit nach 45 Minuten:
Sie vermisst augenscheinlich einiges, um nicht zu sagen vieles (hat es aber nicht so deutlich gesagt), jedoch nichts was ich nicht lernen könnte. Rhythmus und Taktgefühl wären vorhanden, die Finger würden mir sehr gut gehorchen. Sie wollte mich wegen der tiefen Stimme [sic!] sogar zum singen animieren. *yeah right* Das haben wir dann nicht weiter ausdiskutiert und ich verschob es auf sehr sehr viel später.
Da ich sowieso unterwegs war, bin ich anschließend noch direkt nach Mainz zu Herrn Liebrecht, um mich für eine Debütantengitarre beraten zu lassen. In meiner Jugend bin ich so oft an seinem Laden vorbei gegangen, heute stand ich endlich drin und lies mir wunderschöne Gitarren zeigen und vorführen. Irre das, es hatte etwas von einem völlig abgedrehten Deja-Vu. Einen spontanen Kauf verschob ich jedoch, ich muss das erst einmal alles sacken lassen. Außerdem muss ich mit der Scheffin noch klären, ob und wie ich über 2 Monate hinweg, ggf. einmal die Woche einen Vormittagstermin wahrnehmen kann, ohne dabei “Missstimmungen” im Büro zu erzeugen.
Gut ist, dass sie auch ohne Vertrag, in einer Art Prepaid-Version arbeitet. Meine Vorstellung ist zuerst für 2 Monate, insgesamt 10 Sitzungen á 45-Minuten und zu je 29€ zu buchen. Nach den 2 Monaten möchte ich einen Test machen und den auch bestehen. Eine gute Grundchemie ist vorhanden, nun müssen wir sehen wie wir auch zusammen arbeiten können. Es wird sicher ein gutes Stück “Arbeit” werden, doch bin ich zuversichtlich bei kontinuierlicher Übung und mit Bedacht an der Sache aus mir einen passablen Gitarrenspieler zu machen.
Im Zuge unseres Anfangsgesprächs wollte sie u.a. auch wissen, ob ich ein bestimmtes Stück gerne als Ziel meiner Bemühungen anpeilen möchte, auch eine Art Dauerübungsstück. So aus der Hand fand ich nichts, wir sprachen dann über ein paar einfache Klassiker. Ich bin hier völlig schmerzfrei und lasse mich auf fast alles ein, solange es kein Schlager oder Kirchenkram ist.
Zu Hause dann, als ich mich beim Tee erst einmal wieder beruhigen musste, kam mir noch eine Idee. Das folgende Stück ist ab sofort mein Endziel (über den Gesang reden wir dann wie gesagt sehr sehr sehr viel später), das Stück möchte ich am Ende meiner Bemühungen flüssig spielen können:
MacMacken fragt, inwieweit Mac Switcher (also Umsteiger von X auf Mac) nach dem Wechsel ihr Kaufverhalten bezüglich Software geändert haben. Die Frage ist sehr interessant zu betrachten, alleine wohl auch, weil mit einer der ersten Anschaffungen auf einem Windows wohl eine Antivirensoftware sein dürfte, obwohl es auch kostenfreie Lösungen gibt.
Mein erster Switch geschah im Dezember 2008 auf das gebrauchte PowerBook, der endgültige Switch kam im Sommer 2009 auf mein MacBook Pro 13″. Rückwirkend betrachtet habe ich mir unter Windows außer einigen Spielen, außer Total Commander, ForteAgent und Babylon keine extra Software anschaffen müssen. Was ich benötigte konnte ich mit einigen OpenSource-Lösungen leisten. Spenden gelten wohl nicht als Anschaffungspreis. Einige Software-Produkte bekam ich zur Verfügung gestellt.
Den AppStore nutze ich mangels iPhone nicht und selbst mit würde ich ihn meiden. Wenn ich wirklich Software benötige die nicht schon onBoard ist, versuche ich mich auf sourceforge.net oder ähnlichen Quellen. Für unlösbare Bedürfnisse habe ich mit Virtualbox drei virtuelle Windows-Installationen, ein Ubuntu 9.10 “Karmic Koala” und ein Debian Lenny immer dabei.
Die einzig echten Anschaffungen für den Mac war eine Lizenz für Crossover und Crossover-Games, damit ich ein paar Anwendungen sowie vorhandene Spiele einfach so weiterhin nutzen kann, iLife’09 und eine Lizenz für PathFinder. Sonst verdient die Industrie nichts an mir. So gesehen bin ich um die Community und die Entwickler, die ihre Software kostenlos zur Verfügung stellt, mehr als nur dankbar. #kudos
Ist Software kaufen ein Thema für Euch, oder kommt ihr mit dem aus was Euer Mac oder PC mitbringt, wenn man Spiele und Sicherheitslösungen mal außen vor lässt?