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Beatboxer mit Querflöte

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[quelle: succeedblog.org]


[online seit: 21-Feb-10 (20:21 Uhr) | bisher 4 Kommentare | Trackback]

Schreibtisch von heute

Schreibtisch 2010-02-21 um 19.32 Uhr

[klick auf das Bild zum vergrößern ]


[online seit: 21-Feb-10 (20:09 Uhr) | bisher 4 Kommentare | Trackback]

Attacke – schon wieder

Gestern zwischen 18.30 Uhr bis heute morgen um 06.20 Uhr hat es mal wieder ein nutzloser Mensch versucht mit einer massiven Attacke meinen Server zu hacken. Gelungen ist ihm das nicht, doch haben die schieren Massen an Seitenaufrufe den Kleinen in die Knie gezwungen. Er ist auch nicht wie zuvor abgeraucht sondern hat brav und folgsam alle Aufrufe im Stapel bearbeitet bzw. umgeleitet. Und doch war die lange Attacke von mir unbemerkt, weil ich in Karlsruhe und offline war. Nun ja, irgendwann macht der Arsch einen Fehler und dann werde ich der Rasenmäher sein, der über den Seinen hinweg fahren wird. *foshizzle


[online seit: 21-Feb-10 (12:44 Uhr) | bisher 7 Kommentare | Trackback]

in Kurzform

Bloggertreffen, gestern, Karlsruhe, gelacht, gealbert, geratscht, gefragt, gequatscht, tolle und witzige Menschen persönlich kennen gelernt, den Rauchern beim frieren Gesellschaft geleistet, ein bisschen Bier getrunken (leider keine mexikanisches – Service war nett lief und 4 Hände zu wenig), noch mehr gelacht und geblödelt, noch ein bisschen Bier getrunken, gewundert wo genau in dem Laden die Caipis wachsen und ach … trotz leichtem Bauchgrummeln und Anfangsnervosität sehr froh dabei gewesen zu sein.

separate Erkenntnisse:

  • Mein ausgedruckter Anfahrplan war absolut richtig, die Verkehrsführung im Innenstadtbereich von Karlsruhe eine Katastrophe. Die 30 Minuten Verspätung waren nicht meine Schuld, wirklich nicht.
  • Wer zur rechten Zeit ein paar Einbahnstraßen ignoriert, kommt schneller ans Ziel.
  • Autohupen scheinen ein örtliches Ritual darzustellen, jedoch sind sie nicht geeignet Ortsfremde durch die Stadt zu lotsen. Die Karlsruher versteht man zwar gut, viele kennen ihre Stadt aber auch nicht.
  • Fahrradstraßen kann man auch gut mit dem Auto befahren, darf man aber nicht. Hier seit erwähnt, dass ich es gut finde, dass Fahrräder in der Regel keine autohupenähnliche Signalgeber haben.
  • Niemand kann so schon “Coccolocco” sagen, wie eine leicht angeschickerte (Zitat!) Hoheit.
  • Der um 3.15 Uhr festgestellte Tinitus war keiner, sondern die Heizungsventile, die von einer überdimensionierten Pumpe malträtiert wurden. Gut ist, wenn man trotz steigender Müdigkeit noch dahinter kommt, dass nach Aufdrehen der Ventile auch der Tinitus verschwindet. Um 4.30 Uhr ein Fenster öffnen zu können und dir frische kühle Luft zu genießen ist einfach klasse.
  • Der Nachtportier kennt den Unterschied zwischen Wecken bitte um 09.00Uhr  und 07.30Uhr nicht. Ich rate dringend zur Nachschulung. Dafür hatte die rezeptionelle Frühschicht einen zauberhaften französischen Akzent, nur zuviel Kajal auf den Unterliedern.
  • Der sonst übliche und freundliche Anruf der Rezeption ist mit einem in abartiger Lautstärke anspringenden Fernsehgerät eben um diese Uhrzeit nicht aufzuwiegen. btw: Kann sich jemand vorstellen wie es ist, im Schreck aus dem Bett zu fahren und in sein Gesicht zu sehen? Ich fand es nicht so schön.
  • Phantastische Musik beim Fahren auf der arg verschneematschten Autobahn und zunehmenden im Schneegestöber zu hören entspannt und macht  schon fast wieder Spaß.

    [Sara Tavares - Balance]

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[online seit: 21-Feb-10 (12:30 Uhr) | bisher 14 Kommentare | Trackback]

Erklärungsnotpflicht

Im Ort gibt es schon lange keine Post mehr, sondern nur noch eine Postagentur. Das ist eine wie auch immer entstandene Ecke in einer kleinen Schneiderei, die sich rein durch das verstärkte Aufkommen von greller gelber Farbe verrät. Lustig ist, dass man trotz stark beengter Verhältnisse noch eine ‘Wartefläche’ ausweist, die 80 cm hinter dem Tresen beginnt. Sie endet vom Tresen aus gerechnet bei ca. 100cm, bei 105cm steht man zur Hälfte in einem Schrank mit Kleidung, die voller mit Stecknadeln angehefteter Zettelchen ist, vermutlich Änderungsanweisungen und Eigentumshinweise. Es prangert ein Poster mit der Ermahnung “Bitte Abstand halten”, für den Aufsteller war kein Platz mehr. Um einen herum surren dann noch 3 Nähmaschinen, bedient von einem düster aussehenden Menschen südländischen Charakters. Er sieht mich mit seinen freundlichen Augen an und murmelt etwas wie “Hallo”, oder so etwas. Dann steckt er seinen Nase wieder in Nadel und Faden und einem kompliziert aussehenden schwarzen Stoffknäuel.

Vor mir steht eine Frau in Hochwasserhosen (Marlene Dietrich Schlagausführung) am gelben überladenen Tresen. Sie bekommt erklärt wie man im Internet per Sendungscode verfolgen kann, wo ihr Paket justemang gerade st. Es ist weder einfach zu erklären, noch zu leicht verstehen, “ist aber schon eine tolle Technik” meint sie. Sie geht und wie schälen uns aneinander vorbei. Die Nische ist vollgestopft mit gelbem Zeugs, Kisten und allem möglichen Plakaten, Paketschachteln, Hängeschränken. Es sind schiefe Baumarkt-Wandregale mit den wohl unvermeidlichen Zubehör, den heute jede Agentur zu verkaufen hat, Paketband, Umschläge, Hefte, Papier, Bürokrams bis hin zu Postkarten.

Ich möchte gerne mein Päckchen abholen, weil ich Dussel einen Artikel bestellt habe, der eine Authentifizierung erfordert (also +18) und es nach Hause, anstatt mir ins Büro habe schicken lassen. Den Zettel und meinen Personalausweis nimmt sie lächelnd entgegen, sie geht in die Knie und kruscht unter der Theke herum. Sie legt alles wieder auf den Tresen zurück, dazu kommt noch mein Päckchen. Sie vergleicht Aufkleber mit dem Perso und schaut mich dann ganz komisch an, also so komisch komisch. Auf dem Päckchen steht “nur gegen Authentifizierung abgeben”, wie es bei Spielen (links)  die nicht an Minderjährige ausgegeben werden dürfen, nun mal aufgeklebt wird. Sie schaut schon wieder so komisch, als sie mir den Zettel für meine Unterschrift, zwischen einem Kaffeekassenschwein und mehreren Prospektaufstellern hinüber  schiebt. Ich fühle mich ungemütlich, sie glaubt bestimmt es ist was ‘perverses’. Es kann mir eigentlich egal sein was sie denkt, ist es aber nicht, denn der Blick geht ins Zentrum, ich muss es unbedingt klarstellen. “Das ist ein Spiel” sage ich und könnte mir direkt schon auf die Zunge beißen, denn es war ein Fehler überhaupt etwas zu sagen. “Ja ja”, erwidert sie lapidar gelangweilt, “muss man ja heute auch aufpassen, gell?” Wäre ich nur still geblieben., aber nein ich kann ja die Schnüß mal wieder nicht halten. Dann schaut sie mich schon wieder so komisch an. Bevor ich mich noch lächerlich mache und das Spiel vor Ihren Augen auspacke, verlasse ich den Laden, ziehe den Mantelkragen hoch, bekomme einen kurzen Hals und ziehe meinen Hut etwas tiefer. Macht man ja wohl so, so peinlich das.


[online seit: 19-Feb-10 (19:46 Uhr) | bisher 18 Kommentare | Trackback]

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