Im Share/Teilen Menü in macOS fehlen Einträge

Es ist mir jetzt erst aufgefallen, doch im Share/Teilen Menü unter macOS fehlten diverse Einträge, um z.B. Sachen direkt per Mail oder iMessages verschicken zu können. Man kann durch alle möglichen Menüs hüpfen, man findet die fehlenden Optionen auch nicht mehr bei den Diensten, oder nach dem mittlerweile schon reflexartigen Löschen der diversen *.plist Files im Application Support oder Preferences Ordnern der eigenen Library.  

So sah das beschädigte Menü z.B in der Vorschau aus. Es fehlen bei mir E-Mail, Evernote (wurde zwischenzeitlich sowieso entfernt) und AirDrop.

 

Die Lösung ist wie so häufig das gute alte Terminal, von der die auch in Zukunft hoffentlich die Hände lassen, weil die ja keiner mehr benutzt und man ja alles in der Oberfläche erledigen kann. So eine Scheisse erwarte ich irgendwann tatsächlich zu lesen. Wie auch immer:

  • Terminal öffnen
  • /System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/
    Versions/A/Support/lsregister -kill -seed
  • Enter drücken und  warten, es braucht etwas Zeit. Danach sieht das Menü wieder so aus:
  • und funktioniert auch wieder.

Gefunden habe ich das auf Apple-Support – allerdings mit englischen Suchbegriffen, die deutschen Wörter haben in Google nur zu verzweifelten Foreneinträgen geführt. Anstatt das Problem zu fixen baut man also auch bei Apple nun FAQ und überlässt es dem geschröpften User sich selbst zu helfen, kann ja auch jeder. 

Den Status der fehlerfreien zuverlässigen Software haben Apple für mich nicht mehr, dafür erlauben die sich zu oft ein „kann ja mal passieren“ und kümmern sich nur zaghaft darum. Aber hey, mit 10.12.2 haben wir endlich die lange gebrauchten neuen Emojis bekommen.   

Dear Apple, fix your damn System! You’re about loosing it.

 

Wieder ein Stück weiter

Das Heim ist nicht unbedingt groß, doch groß genug um eben nicht an einer Stelle die Anlage hoch zu ziehen, um am anderen Ende dann die Musik hören zu können. Das damals neue Spielzeug ist schon mal nicht schlecht, doch das ist im Esszimmer. In der Küche steht noch eine kleine JVC-Micro-Anlage und da hätte ich ja gerne auch ein AirPlay-fähiges Ding angeschlossen. Und dann finde ich (ohne danach gesucht zu haben) ein

AirPort Express

für 75€ statt 99€. Deswegen konnte ich nicht anders, es war fast schon Notwehr.

Binnen 3 Minuten war er im WLan, an der JVC angeschlossen und betriebsbereit. Es ist stets eine Freude mit Apple-Hardware zu tun zu haben. Die Gattin schaut derweil interessiert und freut sich auch schon ihre Musik nun direkt vom iPhone aus in der Küche spielen zu können. Ach hätte ich es nur früher gesucht gefunden.

Keynote Nachgedanken

Der Keynote würde ich allenfalls eine 3+ in Schulnoten geben.

OS X 10.10 scheint nett zu werden, re-designed und aufgefrischt, ein paar nette neue Funktionen und Erweiterungen werden kommen. Das was ich bisher gesehen haben sind durchaus stimmige Weiterentwicklungen, darauf freue ich mich, zumal es ein kostenloses Upgrade wird.

Bei iOS 8 ich weiß nicht so recht, diese Health-App ist mehr als komisch (auf Twitter las ich, dass iOS8 die Tamagotchis wieder aufleben lässt, nur dass man selbst der Protagonist im Gerät wird *haha ), das ganze Release oder das was ich bisher davon gesehen habe, ist für mich eher ein umfassendes Handling-Fix, um die vorhandenen Funktionen besser bedienbar zu machen bzw. den Nutzergewohnheiten der User anzupassen. Weitestgehend praktisch sind die Änderungen vermutlich schon, doch für mich zeichnet sich ab, dass sich hier bald nicht mehr viel tun wird, das Produkt ist eigentlich zu Ende entwickelt, es kann nur noch in Details verbessert/verändert werden. In solchem Falle spreche ich auch gerne mal von Feature-itis.

Feature-itis ist, wenn man eigentliche in sich stimmige Programme mit zusätzlichen Funktionen ergänzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Diese neuen Funktionen sollen Masse für die Sektion “neue Funktionen” liefern um damit eine neue Versionsnummer begründen zu können, für die man die User dann wieder zur Kasse bittet. Gottlob gibt Apple eine Releases noch kostenlos raus. Ein gutes Beispiel ist sicherlich NERO, die als BrennSoftware angefangen haben und dann plötzlich Audio konvertieren können und Videos transkodieren, CD-Labels designen und allen anderen möglichen Mist noch dazu machen und irgendwie auch brennen können. Das von mir gerne zitierte Credo unter Linux und Unix one Tool for one job ist für uns User sicherlich besser, denn die Entwickler konzentrieren sich auf die originären Fähigkeiten des Tools. /out