Nebeneffekte 1

So ein Firmenumzug kostet Kraft, auch wenn ein Umzugsunternehmen einen Großteil der Gegenstände bewegt hat. Der Aufbau der Technik vor Ort ist dann wieder eine eigene Sache. Doch wenn man nach dem Aufbau und ordentlichen Verkabelung von 25 Arbeitsplätzen und 10 Servern an den Patchfelder steht und die Verbindungen herstellt, die man in nur schwer lesbarer Schrift von verknitterten Zetteln abliest, dann jeden Platz abgeht und Netzwerk und Telefon prüft, dann das Licht hinter sich ausmachen kann, ist das schon ein sehr befriedigendes Gefühl. Sich bewusst zu machen es geschafft zu haben, ist durch nichts zu ersetzten.

Doch heute Morgen schaute ich aus dem Fenster und suchte mein Auto auf der Strasse. Es dauert einen Augenblick bis ich mich erinnerte, dass obwohl vor der Haustür immer ein Platz frei ist ich den Wagen einige Entfernung weit weg geparkt hatte. Ich kann keinen Grund nennen. Der Tag gestern war etwa 19 Stunde lang, vielleicht deswegen.

nichts außer Arbeit

Davon aber reichlich viel. Doch wer mit tollen Kollegen durch die Gänge haust, macht es gerne und viel. Wir haben also unser Projekt so richtig mit Schwung voran getrieben, fast schon zu schnell für die Nacharbeiten. Doch so gegen 17.30 Uhr stellte sich bei uns dann schon so etwas wie Erschöpfung ein. Zum Abschluss noch essen (Chef zahlt) und schluss für heute. Die Allgäuer Kässpatzn habe ich ganz schön unterschätzt, ab einem Drittel musste ich kämpfen und habe es dann doch gelassen, so lecker sie auch waren. Meine Tischgäste (echte Bayern) nannten sie zwar nur mittelmäßig, aber das ficht mich nicht an. Obwohl ich zugeben, erst der alte Parmesan-Käse extra oben drauf, auf den die Bayern bestanden haben, gaben der Sache einen zusätzlich guten Rutsch. Gute Nacht. I’m beef.