Shorties 79

  • Frische und für mich neue TV-Serie gesehen: Drop Dead Diva. Eine durch und durch typisch amerikanische Fernsehgeschichte, mit einem etwas arg abgedrehten Plot, eine dennoch kurzweilige Unterhaltung.   kitschig und viel Klischee ist sie aber auch, muss man mögen. (=> Trailer)
  • Der Fortschritt der Erholung wird daran festgemacht, dass man die übliche Zeit des Aufstehens immer weiter verfehlt und länger schlafen kann. #like
  • Dort bin ich quasi aufgewachsen, das helle Quadrat (#1) ist ein Sandkasten in dem ich als Halbwüchsiger mit Feuerwerkskörpern und Sandburgen experimentiert habe. Später hat dort die beste Tochter von allen mitunter tiefe Löcher gebuddelt um zu sehen, ob der Sand auch irgendwann mal aufhört. #2 war mein Mansardenfenster, #3 war unser Nachbarschaftsbolzplatz (Fußball mit kleinen weißen Tennisbällen), #4 sind Kastanienbäumen die wir im Herbst mit Knüppeln versuchten leer zu räumen usw. (Google Earth ist toll. Auch wenn es dort heute anders aussieht, das Bild zeigt noch den Zustand zu ‚meiner‘ Zeit).
  • Mein Geld-Clip lag lange Zeit unbenutzt (weil unabsichtlich verräumt) in der Schublade, dabei ist das Ding doch so praktisch.
  • Endlich bin ich diesen dämlichen Plastik-Perso los. Dämlich deswegen, weil der in keine Geldbörse so richtig passen wollte, immer schaute er ein Stück raus, oder klemmte. Nun also Scheckkarte, alleine schon größentechnisch ist der Neue deutlich besser.
  • Ich bedauere zugeben zu müssen, dass der Kaffee aus einem Vollautomaten eindeutig besser und voller und überhaupt schmeckt, als der von der althergebrachten Kaffeemaschine. Der Anschaffungspreis des neuen Schmuckstücks bewegt sich für ein banales Küchengerät zwar im deutlich schmerzhaften Bereich, doch lohnt es sich schon … irgendwie.
  • Gefühlt kauft die ganze Welt nur Brillen mit großen und auffälligen Gestellen, dicken Rahmen, schwarzer Kunststoff, Hornimitate, große Gläser, usw. Nur ich mach mal wieder den Anti-Zyklus und schaue nun rahmenlos (und federleicht) im Büro umher.

Tagestelegramm

  • Früh im „Ort“ (Sonnenberg ist nicht so groß und auch wenn wir nur 5 Minuten von der City entfernt sind, haben wir noch ein örtliches Kleinamt für so ziemlich alles, wo man binnen Minuten all das erledigen kann, wofür man in der Stadt einen halben Tag Urlaub bräuchte, dafür geht es bisweilen etwas rustikaler zu) gewesen um zu erfahren, dass keine Passverlängerungen mehr möglich sind. Kurzer Schnack über Preise und neue Gelbe Säcke mitgenommen. Dabei zugehört wie ein Mensch partout nicht verstehen wollte, warum ein neuer Personalausweis nun plötzlich(?) Gebühren kostet. Der Mensch hinterm Schreibtisch blieb mühevoll freundlich, bis er empfahl, seine Beschwerde doch dem Bürgermeister vorzutragen. Er könne nichts machen. 15 Minuten des Lebens mit gänzlichen unnützen Diskussionen verschenken …. der Mensch hinterm Schreibtisch tat mir leid.
  • Der neue Lieblings-Optiker wurde gefragt, ob er an seiner seinerzeit erworbenen Brille auch (neudeutsch) After-Sales-Service mache. Aber Klar kam die Antwort, so richtete er neu aus und putze flink und wir redeten ein wenig. 10 Minuten später hatte ich eine neue randlose Brille fürs Büro bestellt (weil nochmal leichter) und kein schlechtes Gefühl dabei, auch weil Handelversuch mitgemacht. Hat er gut gemacht.
  • Espresso und Leute gucken, weil zu früh für die verschobene Gitarrenstunde. Gitarre lief später gut, ihr von Tina Dico in Darmstadt erzählt. Sie ist sehr interessiert.
  • Letzthin geriet ich in einen Trupp älterer Bustourtagesausflüger. Wir liefen zufällig gemeinsam in der Fußgängerzone entlang, als ich ich an mir herunter schaute und zu meinem Schrecken „renterbeige“ (Bermudas und Segeltuchschuhe) entdeckte. Ich passte farblich hervorragend in diese Truppe und fiel farblich gesehen so gut wie kaum auf. *WAH* Das hat mich so erschrocken, die ehemaligen Lieblings-Bermudas werden aber so was von asap entsorgt. Mir ist das nie so richtig aufgefallen. Das Päckchen von der Paketstation ausgepackt und Ersatz begutachtet. Morgen passende Schuhe und vielleicht noch ein Gürtel besorgen.
  • Die Zweigstelle der Bank hat die Annahme des Inhaltes des Kleingeldsäckchens nur gerollt erbeten. Wollte ich nicht, also in die Zentrale und dort das Metall in eine Zählmaschine gekippt. Leider geht das nicht gebührenfrei, dafür wird es direkt dem Konto gutgeschrieben. Beim Warten habe ich eine für eine Frau entwürdigende Szene mitverfolgen müssen. Man kennt das ja, „Diskretion – bitte Abstand halten“. Nur was bringt das, wenn die Menschen hinter dem Tresen dermaßen laut daher reden, dass man selbst im diskreten Abstand ungewollt jedes Wort laut und deutlich mitbekommt. Links die Dame hat ein Einkommensproblem und wurde von der Angestellten der Bank ziemlich harsch zur Rede gestellt,  rechts die Dame möchte Ihrem Enkel eine Reise schenken und wollte Sorten haben, Peseten (hüstel) und marokkanisches Geld (= Dirham). Ich war froh, als die Maschine fertig war und den Beleg ausdruckte. Ich habe richtig gezählt.
  • Nudeln im Vapiano (Linguini, Speckwürfel, Pfifferlinge, Zwiebeln, Knoblauch, Sahnesoße), Espresso mit 2 Bällchen Eis extra im Café, bisschen bummeln in der Stadt, iPad angefasst.
  • Papa-Taxi mit reichlich lange warten
  • Wäsche waschen lassen und aufhängen, Battlefield 3 zocken, Feeds leer gelesen, Tagestelegramm schreiben, Seinfeld gucken

Shorties 72

  • Am Flughafen Frankfurt trotz gefühlter 1.000 Hinweisschilder tatsächlich gleich 2 Mal in den unteren Ebenen verlaufen. Ist mir noch nie passiert.
  • Mein MacBook ist mir vielleicht zu ‚klein‘, ich mag vielleicht ein Größeres haben.
  • Es ist mir aufgefallen, dass wenn ich Abends etwas machen möchte, ich mittlerweile lieber etwas mit der Gitarre klimpere, als die PS3 anzuwerfen, oder ein Buch in die Hand zu nehmen, oder Dokumentation zu lesen. Die Erkenntnis ist komisch, das Gamer-Gen ist also ziemlich weg.
  • War es nicht so, dass ab 01.01.2011 eine einheitliche Aufladesituation für allerlei Kleingeräte mit Akku vorhanden sein soll? Wenn ja, merke ich davon jedenfalls nichts.
  • Flaschenpfandscheisse!
  • xing Premium ist gekündigt, es verkommt von einer leidlich hilfreichen Businessplattform zu einem lästigen Vermarktungsmarktplatz, auch weil gefühlt immer mehr Fuzzies dümmlichen Seminare zu verkaufen versuchen, oder verzweifelt nach neuen Auftraggebern suchen. Brauche ich nicht. xing sieht das erwartungsgemäß anders, gerade habe ich die 3. Mail mit der Bitte um Verlängerung und dem Angebot 3 kostenlose Monate dafür in Empfang zu nehmen gelöscht.
  • Die Treppenliftindustrie dieser Republik scheint sich auf eine ganz bestimmte Sorte von kostenlosen Fernseh- und Wochenzeitungen eingestellt zu haben.
  • Hatte mit einer scheinbar sehr netten Engländerin einen kurzen und gar nicht penetranten Mailwechsel über mögliche Werbung hier geführt.
  • Der Optiker für die neue Lesebrille meinte ich solle aufmerksam gegenüber Kopfschmerzen und Augenbrennen sein. Nach seinen Messungen wäre ich hart an der Grenze für eine Alltagsbrille.
  • Ich spiele immer öfter mit dem Gedanken an einen E-Book Reader.
  • Die letzten Wochen wieder häufiger am Server gearbeitet und neues spannendes Linux Zeugs gelernt. Ich wünschte ich würde mehr mit Linux-Servern arbeiten können, das Gelernte verwässert so schnell wieder.
  • Der Heimserver hat schon wieder Platzprobleme.
  • %crypto an% Ich bekommen die akute Nervosität wegen Dezember/Januar einfach nicht in den Griff. %crypto an%
  • Nun bin auch ich dem Charme von reeder erlegen. designed Software galore!