witzige Hotelnamen

Wie schon im Spätsommer passiert, bin ich heuer in einem Hotel mit dem neugierig machenden Namen „Zum blauen Karpfen“ gelandet. Hotels mit witzigen Namen finde ich wohl wie von selbst und noch mehr sind diese Hotels dann völlig in Ordnung und irgendwie ihres Namens entsprechend sympathisch. Vor dem Haus plätschert ein kleiner Bach, ein griechisches Restaurant ist vor der Tür, das Bad ist groß und passend zum Hotel nicht mit weißen, sondern mit blauen Handtüchern ausgestattet. Der Taxifahrer, der mich vom Bahnhof brachte, hatte so was von keinem Plan wie und was und wo, er war richtig dankbar als ich das Navi im Handy anwarf. Und doch hatten wir eine sehr amüsante Fahrt zusammen, ein Ghanaer der in seinem grenzwertigen Deutsch gerade noch bayrisch daher redet. Saugeil.

Nach der Vorbereitung heute wird der morgige Tag zumindest in Sachen Überblick gewinnen weniger anstrengend, oder auch nicht. Aber eines ist jetzt schon, ich habe mich in diesen leichten bayrischen Akzent verliebt, so mit den rollenden r-Wörtern und überhaupt dem ganzen Schmäh. Es ist sehr nett hier, ich mag es. Außerdem schmeckt das Weißbier nur hier so richtig gut,  Pschorr Hacker oder wie es heißt. Und Krustenbraten mit Knödel hatte es heute Abend.