gut gegangen

Letzte Woche ist mir die Cordoba beim tragen infolge einer ungeschickten Bewegung aus der Kontrolle geraten und auf den Boden gefallen, gottlob war sie in der Tasche. Die ist zwar leidlich dünn und nicht gerade üppig gepolstert, aber besser als nichts. Kann man sich meinen Schrecken vorstellen? Sofort habe ich hinein geschaut und zu meiner Erleichterung erlitt sie keine Beschädigung, zumindest nicht sichtbar. Nach einem kurzen Versuch klang sie auch wie immer. Zu spüren wie das Adrenalin langsam verschwindet? Unbezahlbar. Und jetzt suche ich mir schleunigst einen richtigen stabilen Koffer, kein Softbag mehr. Man soll sein Schicksal ja nicht herausfordern. Und sonst so? Als Glücksfall bezeichnet zu werden hat schon was. 🙂

Cordoba

Das ist der Name einer Stadt in Spanien, hier jedoch ist es auch der Modellname der Gitarre, die ich mir am letzten Montag geholt habe. Mittlerweile habe ich mich schon ein paar Mal mit diesem wunderschönen Instrument zurückgezogen und damit herum gespielt, also Stimmübungen, mich allgemein damit vertraut gemacht, die Namen der Saiten gelernt (e-a-d-g-h-e) , versucht die Finger zum selbsttätigen Finden der Seiten zu trainieren und überhaupt. Am kommenden Montag geht es los, der erste ernsthafte Unterricht, sehr aufregend das alles.

Es ist im Übrigen eine völlig normale Gitarre, auf Hochglanz poliert, Korpus aus Fichten, Decke aus Zeder, goldene Wirbel, Saiten aus Kunststoff, normale Größe, die klassische Ausführung und keine Western. Und doch ist sie auch wieder nicht normal, es ist nämlich meine!   Das Headerbild ist somit auch wieder neu.