Wenn der Zahnarzt mit der Stirn runzelt

Er flachst oberflächlich mit mir herum, während der Haken und der Spiegel im Mund weiter umher wandert. Plötzlich seine Stirn in Falten, der Haken verharrt, der Spiegel weitet die Wange etwas. Er stochert und findet auch sofort die Stelle, die er sucht. Jahausa, das macht wach. „Sorry. Ich brauch eine Aufnahme davon. Das da hinten gefällt mir nicht,“ sagt er zur Helferin. 10 Minuten später runzeln wir beide die Stirn, denn wir müssen uns für einen Extraktion verabreden. Altes Material, den Zahn haben wir schon länger auf dem Plan, wird jetzt definitiv nicht lange mehr halten, zu gefährlich, besser jetzt kontrolliert als warten bis echte Not herrscht. Sagt er, ich kann nur nicken und mich ärgern. Der Klumpen im Magen bleibt dennoch in Grenzen. Also dann Ende des Sommers, jetzt noch Schonzeit? Ja, aber nicht länger. Wir verlassen den Behandlungsraum als das Nokia eine SMS anklimpert (damn sry, vergessen es stumm zu schalten). Die Paketstation wäre nun gefüllt, wenigstens noch etwas erfreuliches heute: