Am Parkhausautomaten

Sie steht vor dem Automaten und steckt die Park-Karte in den Schlitz, ich bin nach ihr dran. Das Display im Automaten zeigt 8.50€, worauf sie entrüstet und überlaut “Was?” schreit. Das ist jedoch nicht genug, sie holt aus und schlägt mit der flachen Hand auf den Automaten, sie tritt sogar mit einem Fuss dagegen. “So scheiss teuer, das darf doch nicht wahr sein”, noch ein Schlag und noch ein Tritt. 

“Bitte” sage ich zu ihr, “von Ihrem Schreien und Treten zahlt sich der Deckel auch nicht. Also nehmen Sie Ihre Karte wieder raus, lassen mich zahlen, dann können sie sich gerne weiter zum Deppen machen”. Sie schluckt mühsam, sagt aber nichts weiter. Sie scheint zu überlegen, was die passende Antwort wäre. Darauf warte ich aber nicht, sondern  dränge mich an ihr vorbei, drücke auf den Knopf um ihre Karte aus dem Automaten zu holen und lege sie auf einen Kasten neben dem Automaten. Mein Bezahlvorgang ist erledigt, sie steht derweil wortlos neben mir. Auf auf einer Treppe zum Parkbereich drehe ich mich zu ihr und wünsche ihr weiterhin viel Spaß. Sie beschimpft mich auf die Entfernung ein paar Mal (Arschloch, Schwuler, Nazi), als ich die Stahltür zum Parkplatzbereich hinter mir schliesse.

Wenn

Business-Kasper ohne Leine raus dürfen, gehen sie mitsamt Kasper-Grundausrüstung (Handy, iPad, Haargeltube) an dem Strand und machen dort ihr Kasper-Business weiter. Dabei scheint es üblich zu sein beim telefonieren aufzustehen und im Sand umher zu wandern, sowie am Ende eines Telefonats immer theatralisch mit den Augen zu rollen.

Wenn

jemand auf dem Laufband demonstrativ die FAZ entfaltet und diese krampfhaft bereits sich auf dem Laufband bewegend in eine handliche Größe zu falten. Das ist im Sitzen am Tisch schon recht anspruchsvoll, so dauert es eine ganze Weile in der er ziemlich aufmerksamkeitserweckend diese Massen an Papier hin und her wälzt aber bitte …. wenn er das braucht, damit jeder sieht „er kann den Feuilleton auch auf dem Laufband lesen“.