hello Facebook (again)

2011 war ich für 1 oder 2 Jahre schon mal auf Facebook angemeldet, hauptsächlich um mit lieb gewonnenen zukünftigen ehemaligen Kollegen weiterhin gewissen Kontakt halten zu können. Das war es auch absolut wert. Die Nebeneffekte der Plattform in Form von höchst nervigen Menschen, wirren Posts und vielfältiger Spam waren am Ende weniger erbaulich. Im Laufe der Zeit überwogen die gefühlten Nachteile, die ehemaligen Kollegen entfernten sich voneinander (was letztlich völlig normal ist) und ich flüchtete.

Heuer bin ich wieder drin. Nicht ganz ohne komische Gedanken, oder besser ‘Nachgeschmack‘. Die Plattform ist aus unserem Online-Leben ganz offensichtlich nicht mehr weg zu denken und so blöd sich das jetzt auch anfühlt, ich möchte mich nicht mehr aktiv und generell davon ausschliessen.

Und doch ist es auch kritisch sich mit den Inhalten und den Gruppen zu beschäftigen, ob nun man glühend verehrt, zustimmt oder dagegen ist. Nicht alles uneingeschränkt glauben und zustimmen/liken was man dort liest und erfährt, aber mitlesen und sich eine eigene Meinung bilden. Nicht immer wieder über Dritte erfahren zu müssen, vielleicht Teil einer bestimmten Online-Community werden, die es wiederum hoffentlich wert sein wird. Dann liest man so etwas und mahnt sich extra zur Vorsicht, sich nicht verleiten und instrumentalisieren zu lassen. Ich hoffe seht es gelingt mir (Link funktioniert nur wenn in FB auch angemeldet ist).

Warum eigentlich

habe ich so eine DE-Mail? (Was ist das: http://goo.gl/3cCFKd)

Was war das für ein Akt, eine solche fancy DE-Mail zu bekommen. 2 oder 3 Formulare postalisch hin und her geschickt und nochmal bestätigt und was weiß ich noch, nur damit auf der anderen Seite jemand sicher ist, das ich auch wirklich ich bin und damit rechtsverbindlich e-mailen kann. Pustekuchen ist. Das augenscheinlich blöde an dem System ist, die DE-Mail nimmt scheinbar überhaupt keiner an. Aktuelles Beispiel: Bank. Auf Nachfrage und wegen der Schnelligkeit um die Verwendung einer DE-Mail gefragt, nimmt man nur Fax oder Brief, wegen der Unterschrift und der Rechtsverbindlichkeit und so. *hmmmm Das hat man so glaube ich nicht geplant => FAQ: http://goo.gl/d1tdAe. Tja nun…

was soll das denn

Google stellt den beliebten Reader zum 01.07.2013 ein und ein stürmisches Rauschen geht durch die Online-Welt. Das passt so gar nicht zu dem begründeten Statement, dass der nützliche Dienst nun Nutzer verliert. Imho ist diese Einstellung ein Fehler, weil das Vertrauen der Nutzer der vielen anderen Google-Services nachhaltig beeinträchtigt wird. Wer weiß schon welcher als nächstes eingestellt wird, weil die Nutzerzahlen nicht den Erwartungen entsprechen oder welche Erfolgsmaßstäbe seitens Google an deren Services auch immer abgelegt werden.  Schade ist, dass ich den mir lieb gewonnenen Reeder auf Mac und dem Pad verliere und auf ein anderes Tool ausweichen muss. Die ersten ‚Übernehmer‘ bieten sich schon an , Feedly, NetVibes und einige mehr. Vielleicht wird mein Reeder ja auch erweitert und auf andere RSS-Aggregatoren ausgeweitet. Egal, vorzeitig bin ich schon mal zu Feedly gewechselt, auch wenn ich noch Zeit habe. Warum warten? Jetzt verliert GoogleReader tatsächlich User und sicher nicht wenige in recht kurzer Zeit. Insofern war die Entscheidung von Google wohl richtig.  Der abgedroschene Business-Consultant-Spruch: Was nichts kostet, taugt auch nichts scheint hier auch zu stimmen.