Das gesprochene Nein

Wir bekommen Besuch. Die Person mag mittags zur besten Kaffeezeit(!) Vorbeikommen, um mit uns etwas zu besprechen. Aus Gründen frage ich, ob sie ein Stück Kuchen zum vermutlichen Kaffee möchte. Die Person verneint vehement und dies gleich mehrfach. Da ich sie kenne weiß ich auch, dass ein Stück Kuchen immer gerne gesehen ist. So ignoriere ich die Antwort und beschaffe beim nahen Bäcker vorsichtshalber etwas Trockenkuchen.

Die Person kommt, wir reden und ich hole später einen Kaffee aus dem Automaten. Die Person sitzt irgendwie unglücklich vor ihrer Tasse, die Körpersprache ist diesbezüglich eindeutig. Sie sagt jedoch nichts, sie rutscht lieber hin und her, ist augenscheinlich unbehaglich. Eine gewisse Zeit lasse ich mir das gefallen, dann hole ich wortlos den Kuchen und stelle ihn auf den Tisch. Die Person sagt nichts, sondern greift sich ein Stück und sofort ändert sich die Körpersprache und Sitzhaltung ins positive. Na, sage ich, ist doch besser, oder? Ich werde keines Blickes gewürdigt. Ist keine Sahne da? Wusste ich es doch. 🙂

Die Rache der alten Küche

Die erste Woche ist geschafft, die Elektriker wären vorerst fertig, wenn da nicht ein Kabelbruch irgendwo in der Wand wäre, der sich erst 2 Tage nach der vorläufigen Fertigstellung überlegt ein Erscheinung zu treten. Die Hälfte der Wohnung ist ohne Strom, morgen geht es also weiter. *sigh* Das hat nichts mit dem 13. und Aberglauben zu tun, die alte Küche wurde heute morgen abgeholt. Und das ist die Rache der Verschmähten.