Parkplatzanzeige

Die Anzeige sagt mir, dass ich in die Etage fahren darf, es wäre noch etwas frei. Natürlich ist es die letzte Etage die mir das verheißt und nicht die Erste und natürlich muss jemand mit einer auch meiner Sicht problemtypischen Automarke mal wieder aus der Rolle fallen:

Es ist ein echtes Manko, dass in den heutigen Parkhäusern keine Menschen mehr arbeiten, sondern nur noch Automaten installiert sind. Ich hätte den Simpel zu gerne angeschwärzt und auch nach Möglichkeit sehr gerne dafür gesorgt, dass der Penner den 2. Parkplatz auch bezahlt. So habe ich halt gewartet, bis ein anderer Wagen seinen Platz geräumt hat. Um die 10 Minuten ist es nicht schlimm, es ist die so offensichtlich zur Schau gestellte Rücksichtslosigkeit, die mich schnauben lässt. Mal wieder.

Shorties 59

  • Tolle Hilfe für mein Manko in Sachen Noten und Griffe auf den Saiten gefunden, eine Art Spickzettel, genannt Gitarrenblock der zeigt, auf welcher Saite der Ton mit dem entsprechenden Bund liegt. Sehr praktisch für mich und fast sofort macht es kleine Fortschritte. Das erste Stück (ohne Akkorde) kann ich schon recht flüssig ’spielen‘.
  • Das Display vom MacBook ist die wahre Freude, solange man nicht aus Versehen dagegen niest. Eine Qual das wieder sauber zu machen. Warum nochmal muss man so oft niesen, wenn einem die Sonne komisch in die Augen scheint?
  • Völlig baff war ich, also ich kürzlich um 15.00Uhr nachmittags bei saitenkatalog.de ein paar Ersatzseiten für meine Gitarre bestellt habe (besser ist das) und die am nächsten Tag um 10.00 Uhr schon geliefert waren, portofrei und nicht express. Das nenne ich echt schnell.
  • Haushaltstipp: Der Vorrat an Duschzeuch sollte zwingend getrennt von dem Vorrat an Nachfüllflaschen des Toilettenfrischduftspülgels (für zum einhängen ins Spülwasser – du weißt was ich meine) aufbewahrt werden.
  • Im Schuhladen habe ich ein paar LLoyds-Schuhe anprobiert, die mir sehr gut gefallen hätten, wenn nicht die BudapesterOberfläche (nicht diese Schuhe) gewesen wäre. Die Bedienung konnte nicht sagen, wann die glatten Schuhe wieder kommen. Im Internet habe ich sie dann mehr oder weniger zufällig gefunden, verfluchte 56 Euro günstiger. *damn* Leider konnte ich nicht widerstehen, weil normalerweise mache ich so was nicht. Es fühlt sich gemein an, trotz der Ersparnis.
  • iCal ist der Kalender auf Mac, jedoch leider ohne Feiertagsanzeige. Hier patzt Apple schon wieder und vertraut gar darauf, dass sich Anwender wie Petty finden, die das machen und dann auch noch kostenlos der Welt zur Verfügung stellen. #kudos Alternativ könnte man auch den Apple-Calender abonnieren. Warum muss man das von Hand machen? Was das angeht, ist es auch nicht besser als der Outlook-Scheiss. *schimpf*
  • Die wahren und echten Tücken der Technik wurden von Peter im Dreibeinblog eindrucksvoll geschildert. *rofl*
  • Da ich von unterwegs auf das Backend von thatblog etc. zugreifen will und kann, sollte die Verbindung schon verschlüsselt sein, also per https:// gehändelt werden. Endlich habe ich auch heraus gefunden wie ich es in meinem Verwaltungsmodul aktivieren konnte. Es soll ja helfen, anstatt sich durch Handbücher und Foren zu quälen einfach mal die Augen aufzumachen. Ein Klick auf  „AUS“ daraus macht das „EIN“. Ach ja…

Parkgeld

Gestern war die 2. Stunde bei der Gitarrenlehrerin (=Sie). Aufgrund anderer Prioritäten hatte ich die vergangene Woche zu wenig geübt und mich auch nicht ausreichend um das Lernen der %beliebigeanzahlundartvonschimpfwörterneinsetzen% Noten bemühen können. Das muss anders werden, ein Tag in der Woche wird fortan dafür reserviert, nichts mit schreiben, lesen und nichts mit Online-Gaming, nur Gitarre üben und Noten lernen – sonst klappt das nicht. Sie hat es scheinbar jedoch gar nicht gemerkt, oder hat sich zumindest nichts anmerken lassen, insofern war die Stunde wieder lehrreich und wichtig für die Erkenntnis, dass ich mir einen Tag dafür nehmen muss und nicht „weil-gerade-Zeit-ist“ üben kann. Doch darum geht es jetzt nicht.

Recht pünktlich 10 Minuten vor Beginn der Stunde parke ich das Schlittchen zwangsläufig in der Straße, die auch dafür bekannt ist, häufig und gerne von den Parkplatzraubritternwächtern beschritten zu werden. Also ist mit mal eben abstellen nichts, sonst gibt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit direkt ein freundliches Ticket. Das sehe ich ja gar nicht ein. Üblicherweise habe ich  ein paar Münzen im Schlittchen, nur heute ausgerechnet nicht, da ich vergessen hatte das Beutelchen im Handschuhfach aufzufüllen. *hmpf* Die kleinen Läden in unmittelbarer Nähe wollten konnten natürlich auch nicht wechseln und so erwägt ich schon es drauf ankommen zu lassen, als ich bei einem schnellen Rundblick (als wenn da etwas helfen würde, aber es beruhigt halt) in der Entfernung zwei blaue Figuren mit Gerätschaften in der Hand die gewinnträchtige Straße entlang schlendern sah. War ja mal wieder klar, nun aber hurtig. Um die Ecke wurde ich zu einer kleinen Bank in der Nähe geschickt. Dort konnte ich wechseln, dann schnell wieder zurück um den Parkschein zu ziehen, anschließend eilends zum Schlittchen und den Persilschein platziert. 4 Wagen später hätten die beiden Wegelagerer vor dem Schlittchen gestanden und… nun, gerade nochmal Glück gehabt. Zur Gitarrenstunde kam ich gerade noch pünktlich.

Nun sehe ich immer häufiger unter den Parkplatzschildern in Wiesbaden kleine Zusatzschilder mit Telefonnummern drauf. Es ist wie es ist, man sieht es jeden Tag, kümmert sich aber nicht weiter darum.

Heute jedoch nahm ich mein ‚Glück‘ zum Anlass mir anzusehen, was genau das überhaupt ist. Das Ganze nennt sich Handyparken und wird auf der WebSeite von Mobile-City beschrieben. In Kürze: man ruft die jeweilige Nummer auf dem Schild an und ‚löst‘ damit via Handy einen Parkschein. Die übermittelte Rufnummer wird mit den Registrierungsdaten verglichen und wenn es stimmt, kommt eine SMS die die Parkdauer bestätigt, der Betrag wird abgebucht oder vom PrePaid-Konto genommen. Man muss nur noch eine Vignette im Fenster haben, dann hat man seine Ruhe vor den Wegelagerern. Läuft die Parkdauer ab bekommt man eine neue SMS. Ich würde dann die Nummer einfach noch einmal anrufen (denke ich mir zumindest) und verlängern. Das wird demnächst mal ausprobiert. Liest sich jedenfalls sehr praktisch das Ganze. So schnell sollte es mir also  nicht mehr passieren, dass ich kein Kleingeld für die Parkbanditen parat habe.