Mac OS X Lexikon erweitern

Lustig ist, man entdeckt in einem für sich stellenweise immer noch recht neuen System auch immer wieder etwas neues. Vor kurzem habe ich das Lexikon in Mac OS X gefunden, oder besser entdeckt. Sehr praktisch, doch standardmäßig leider nur für die englische Sprache. Es wäre nicht das Internet, wenn man sich dort nicht zu helfen wüsste. Auf tekl.de fand ich PlugIns für das deutschsprachige OpenThesaurus, sowie ein Deutsch-Englisches Wörterbuch.

Parkgeld

Gestern war die 2. Stunde bei der Gitarrenlehrerin (=Sie). Aufgrund anderer Prioritäten hatte ich die vergangene Woche zu wenig geübt und mich auch nicht ausreichend um das Lernen der %beliebigeanzahlundartvonschimpfwörterneinsetzen% Noten bemühen können. Das muss anders werden, ein Tag in der Woche wird fortan dafür reserviert, nichts mit schreiben, lesen und nichts mit Online-Gaming, nur Gitarre üben und Noten lernen – sonst klappt das nicht. Sie hat es scheinbar jedoch gar nicht gemerkt, oder hat sich zumindest nichts anmerken lassen, insofern war die Stunde wieder lehrreich und wichtig für die Erkenntnis, dass ich mir einen Tag dafür nehmen muss und nicht „weil-gerade-Zeit-ist“ üben kann. Doch darum geht es jetzt nicht.

Recht pünktlich 10 Minuten vor Beginn der Stunde parke ich das Schlittchen zwangsläufig in der Straße, die auch dafür bekannt ist, häufig und gerne von den Parkplatzraubritternwächtern beschritten zu werden. Also ist mit mal eben abstellen nichts, sonst gibt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit direkt ein freundliches Ticket. Das sehe ich ja gar nicht ein. Üblicherweise habe ich  ein paar Münzen im Schlittchen, nur heute ausgerechnet nicht, da ich vergessen hatte das Beutelchen im Handschuhfach aufzufüllen. *hmpf* Die kleinen Läden in unmittelbarer Nähe wollten konnten natürlich auch nicht wechseln und so erwägt ich schon es drauf ankommen zu lassen, als ich bei einem schnellen Rundblick (als wenn da etwas helfen würde, aber es beruhigt halt) in der Entfernung zwei blaue Figuren mit Gerätschaften in der Hand die gewinnträchtige Straße entlang schlendern sah. War ja mal wieder klar, nun aber hurtig. Um die Ecke wurde ich zu einer kleinen Bank in der Nähe geschickt. Dort konnte ich wechseln, dann schnell wieder zurück um den Parkschein zu ziehen, anschließend eilends zum Schlittchen und den Persilschein platziert. 4 Wagen später hätten die beiden Wegelagerer vor dem Schlittchen gestanden und… nun, gerade nochmal Glück gehabt. Zur Gitarrenstunde kam ich gerade noch pünktlich.

Nun sehe ich immer häufiger unter den Parkplatzschildern in Wiesbaden kleine Zusatzschilder mit Telefonnummern drauf. Es ist wie es ist, man sieht es jeden Tag, kümmert sich aber nicht weiter darum.

Heute jedoch nahm ich mein ‚Glück‘ zum Anlass mir anzusehen, was genau das überhaupt ist. Das Ganze nennt sich Handyparken und wird auf der WebSeite von Mobile-City beschrieben. In Kürze: man ruft die jeweilige Nummer auf dem Schild an und ‚löst‘ damit via Handy einen Parkschein. Die übermittelte Rufnummer wird mit den Registrierungsdaten verglichen und wenn es stimmt, kommt eine SMS die die Parkdauer bestätigt, der Betrag wird abgebucht oder vom PrePaid-Konto genommen. Man muss nur noch eine Vignette im Fenster haben, dann hat man seine Ruhe vor den Wegelagerern. Läuft die Parkdauer ab bekommt man eine neue SMS. Ich würde dann die Nummer einfach noch einmal anrufen (denke ich mir zumindest) und verlängern. Das wird demnächst mal ausprobiert. Liest sich jedenfalls sehr praktisch das Ganze. So schnell sollte es mir also  nicht mehr passieren, dass ich kein Kleingeld für die Parkbanditen parat habe.