wieder einhängen des NiftyDrive ohne selbiges vorher zu entfernen

Das Fifty-Minidrive ist eine nette Spielerei. Nun passiert es hin und wieder, dass man ohne es zu wollen auswirft (un-mounted). Also man klickt irgendwie blöd im Finder/Forklift oder der Mac wirft es selbst raus (ist bis dato 2 Mal passiert). Zu welchen Anlässen der Mac das selbst macht, habe ich noch nicht ermitteln können.

Anstatt dann jedoch den kleinen Helfer des Nifty zu bemühen und es zu ziehen und gleich wieder einzustecken (mount), funktioniert auch ein Konsolenbefehl:

sudo kextunload -b com.apple.driver.AppleSDXC 
sudo kextload -b com.apple.driver.AppleSDXC

(gefunden auf apple.stackexchange.com)

Damit wird der Treiber für den SD-Cardreader entladen und wieder geladen. In dem Zusammenhang wird auch gleich das Nifty wieder eingebunden (re-mounted). Wieder einen Weg gespart.

Wenn das

fehlende Häkchen beim DCHP dafür sorgt, dass sich ein iPhone nach seinem Urlaubsschlaf die eigentlich reserviert gedachte IP-Adresse des Druckers nimmt. Dann darf sich der Admin auch nicht wundern, wenn die Einkommenssteuer-Ausdrucke nicht kommen und der Drucker ständig sagt, er wäre offline. Da kann der kleine  Drucker oder das iPhone auch nichts für, das war eindeutig der Admin.

Bildschirmfoto 2014 09 21 um 12 21 06

drum froh ich bin

Zwangsweise schlendere ich zum Optiker, der mich mit wissendem Grinsen begrüsst, wir hatten am Vortag um mein Dilemma telefoniert. Er hätte es mir gleich gesagt das diese Aufsätze nichts taugen. Ich bestätige kleinlaut. Er nimmt die Bruchteile in Empfang, schiebt sie wortlos in seine Schublade am Schreibtisch und schaut mich frech an. “Was machen wir?” Er spricht nicht über Geld. Er ist nett, doch noch eine Brille kaufen mag ich auch nicht. Eine Sonnenbrille mit Stärke hätte ich aber schon gerne und bräuchte zudem auch eine. Wir reden und frotzeln uns gegenseitig ein wenig um Uhren und Autos, Urlaub und so weiter, bis ich ihn frage wie er dazu stünde, wenn er ein Brillengestell von mir bekäme und nur die Gläser beschaffen soll. Er hätte kein Problem damit, käme aber auf das Gestell an.

Am Vortag steckte ich meine uralt Ray-Ban aus den späten 90-igern in den Rucksack. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich mich nie wirklich gefragt, warum ich ausrechnet die Sonnenbrille nicht entsorgt habe. Hier war ich plötzlich froh drum mich an sie erinnert zu haben. Sie lag die ganzen Jahre in der Brillenlade, die vornehmlich die Gattin mit ihren abgelegten Gestellen bevölkert. Er nimmt die Brille in Empfang und staunt. Au, sagt er, mit dem enthusiastischen Ton eines Optikers, der seine Job gerne macht, eine schöne alte Ray-Ban, gut gearbeitet, gute Scharniere, kein billiger China-Plastik-Scheiss dran, ein paar normale Tragemacken, aber nichts schlimmes. Die würde er mir sehr gerne wieder richten und auch Gläser mit meiner Stärke einbauen, das ginge prima, sie wäre wie dafür gemacht. Wir werden uns auch preislich einig, den Versuch mit dem Aufsatz lässt er erneut grinsend in der Schublade. 

Und da ist sie wieder, meine alte Recycling Brille:

Rayban

Ich mag meinen Optiker.

 

Endlich und dann doch nicht

Bei der üblichen samstäglichen Wohnungsreinigung habe ich unbemerkt einen der Wecker wieder scharf geschaltet. Pflichtbewusst macht der also um 6.25 Uhr auf sich aufmerksam. Heute, am sehr regnerischen Sonntag (ich kann das rauschende Wasser auf dem Dach gut hören), habe ich also die ultimative Chance endlich das zu tun, was ich mir unter der Woche so oft wünsche: drauf hauen und umdrehen. Leider klappt das aber scheinbar nur Wochentags, denn ich bin und bleibe wach. Habe ich im Sinne von Peter lustig (Löwenzahn) oder den Myth-Busters nun etwas bewiesen was ich gar nicht wissen wollte? Oder es liegt Kryptonit unterm Bett.