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Tags-Archiv für: Sonnenbad

Sieg

21 August 2012

Scheinbar hat es sich doch herum gesprochen, daß wir unerbittliche Gegner sind und zudem nichts leckeres zu essen feilbieten. Die Überlebenden der gestrigen Schlacht um die Vorherrschaft auf der Liegewiese scheinen sich anderen Beschäftigungsfeldern zugewendet zu haben. Sieg!

1 Kommentar | Rubrik(en): gewonnen | Tags: , ,


Shorties 62

14 July 2010

  • Milchbrötchen [klick], derzeit ein echter Renner hier im Hause.
  • Könnte bitte bitte bitte endlich jemand endlich diese unsäglichen Car.glas Fuzzies im TV und Radio abschalten? Danke.
  • Entgegen meiner Gewohnheit keine Betas auf Produktivsystemen einzusetzen, läuft nun Firefox 4 Beta 1 nun auf dem Mac. Aufgrund eines sehr lästigen Bugs in Firefox, konnte ich keine Links aus Apple-Mail direkt anklicken, wenn Firefox nicht bereits lief. Die Beta 1 hat das Problem nicht mehr und geht zudem gefühlt auch deutlich fixer zu Werke. :top:
  • T-Shirts mit Werbeaufdrucken als Alltagskleidung sind mit ein Greul, beim Sport jedoch gerne. :wink:
  • Wer nichts verträgt, soll nichts trinken. Insofern danke ich dem unbekannten Suffkopp, der in seinem degenerierten Zustand nichts besseres zu tun hatte, als sich am Schlittchen abzustürzen und seinen blöd gesoffen Kopf ausgerechnet an meinem hinteren rechten Rad zu entleeren. Dabei ist es mir herzlich egal ob es Dir nicht gut ging oder Du etwas falsches gegessen hast, ich habe die stinkende Sauerei am Rad. Ich hoffe Du hast wenigstens weiterhin ein paar richtig böse Tage, so mit 180° Magen zu Hause und so. Ich gönne es Dir.
  • Letzthin ein Bild vom Klassentreffen von vor 10(?) Jahren gefunden. An dem Abend haben der ‘harte Kern’  vereinbart, uns doch regelmäßiger zu kontakten, mailen, es war sogar eine WebSeite mit Forum im Gespräch. Nun ja, übrig geblieben ist davon nichts. :roll:
  • Das Sonderangebot von Saturn, 500.000 CDs zum Download für nur je. 4,99€ zu kaufen, hat dazu geführt, dass ich meine Amazon Music-Wishlist kannibalisiert habe. Solche Angebote lobe ich mir. Mehr dürfte eine CD meiner Meinung nach in Download grundsätzlich nicht kosten, dann klappt es auch wieder mit dem Umsatz. Gut gemacht Saturn. Danke.
  • Ok, die Gattin hatte Recht, auf einer Liege zu sonnen ist deutlich bequemer als auf einem Handtuch, außerdem schont es den Rücken. Ja, ich gebe es zu, sie hatte Recht und deswegen trage ich die Liegen auch gerne zum wagen hin und wieder zurück. Nun da es öffentlich ist, bin ich hoffentlich entlastet.
  • Was der Chief kann, kann ich auch:
  • Ok :critic: fast. :mrgreen:

16 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefreut, gekauft, geknipst, genervt, genossen, geschnappt | Tags: , , , , , , , , , ,


Schlaraffenland

01 July 2010

Auf der Wiese liegen, jeden unverhüllten Körperteil der Sonne zeigend, die sofort direkt und unumwunden Gebrauch davon nimmt. Die Haut fühlt sich angenehm warm und weich an, sie duftet nach Essenzen und Ölen, die man zu ihrem Schutz aufgetragen hat. Die leise Musik im Pod umschmeichelt die Gedanken, füllt Watte ins Bewusstsein. Dann taucht man ab, weiß nur noch, dass man auf einer Liege liegt, die steht auf einer Wiese. Um einen herum diese laute Stille, leises Vogelzwitschern aus verschiedenen Richtungen, entferntes Murmeln, das sanfte Rauschen des Windes in den umstehenden Eichen. So warm, wo weich, so gut.

Plötzlich ein Schubser an der Schulter, sachte und zart. Die Augen öffnen sich einen kleinen Spalt, die Ohren hören die Ermahnung es mit dem Sonnenbaden nicht zu übertreiben, am besten den Sonnenschutz gleich nachzubessern. Sie reicht kühles Trinkwasser hinüber, hält noch ein Stück Apfel bereit und fragt, ob sie beim schutzcremen des Rückens helfen soll. Die Augen öffnen sich weiter, bis die Sonne frech kitzelt. Ob sich so das Schlaraffenland anfühlt? Seit Urzeiten bin ich wirklich und tatsächlich in der Öffentlichkeit tief und fest eingeschlafen und die Gattin hat auf mich aufgepasst. :hachz:

10 Kommentare | Rubrik(en): gedankt, gefreut, gewundert | Tags: , ,


Und dann war da noch

22 June 2010

der Mensch, der gelassen das eine Bein auf dem anderen schlagend, auf einer Parkbank in der Grünanlage seinen Becher Kaffee in der einen Hand, ein Stück Backwerk in der anderen Hand hält und genießt. Scheinbar beides überdrüssig lässt der Mensch die Sachen unverbraucht auf der Parkbank stehen, den Mülleimer ganze 4(!) Schritte von seiner bequemen Sonnenposition entfernt, ignoriert er geflissentlich. Es wird schon jemand wegräumen. Ich sitze auf einer anderen Parkbank, ca. 5 Meter von seiner Bank entfernt und fühle die Sonne im Gesicht und den Milchkaffee in der Kehle. Er geht auf dem geschlängelten Weg, fischt dabei ein Handy aus der Jeans und tippert drauf herum, während er weiter geht und aus meinem Sichtfeld verschwindet. Jeder Schritt knirscht unter seinen Schuhen, bis es außer den zwitschernden Vögeln und dem leichten Rauschen des Wasser aus dem Brunnen in der Nähe still wird.

Eine alte Frau schlurft denselben Weg in entgegen gesetzter Richtung entlang, späht vorsichtig und immer vorher in die Runde schauend, in jeden am Wegrand stehenden Mülleimer. In manche greift sie hinein, fischt dort eine Zeitung und dort etwas für mich undefinierbares heraus. Sie verstaut alles in einer Plastiktüte und wischt sich sorgfältig die Hand an einem Tuch ab, dass sie zaghaft aus der Tüte holt. Sie ist gut angezogen, keine Lumpen, keine fleckige Kleidung und saubere Schuhe. Sie sieht die Parkbank mit dem Becher zusammen mit dem Backwerk und setzt sich auf die Nachbarbank. Dort warte sie, schaut sehr vorsichtig in die Runde. Nach 2-3 Minuten wechselt sie auf diese Bank. Der Becher und das Backwerk versteckt sie hinter ihrem Rücken, bleibt aber vorsichtig. Ihr Gesicht ist gezeichnet von tiefen Furchen, die Augen wach aber tief in den Höhlen, die grauen Haare stramm und sauber am Hinterkopf verknotet, einen grüne Klammer ist über dem Dutt gesteckt, die Lippen schmal und blass. Sie schaut mich an, traut sich nicht. Ich sage ihr, dass der Eigentümer die Sachen stehen gelassen hat und sie sie nicht verstecken muss. Sie lächelt mich schief an, die Vorderzähne blecken über die Unterlippe. Der Gesichtsausdruck wechselt ins jagdglückliche, die Zunge schleift vorfreudig über die Lippen, als sie den Becher ansetzt und den Kaffee trinkt. Die Augen schließen sich genüsslich und strahlen mich an, als sie sie wieder öffnet während sie den Becher absetzt. Das Backwerk wandert zu den anderen Sachen in die Tüte. Sie steht auf und wirft den leeren Becher in die Mülltonne, dann schlurft sie weiter. Auf meiner Höhe wünscht sie mir mit einem schweren osteuropäischen Akzent noch einen schönen Tag. Ich stelle meinen Kaffeebecher ab und nessle in der Hosentasche, denn entgegen meiner Überzeugung möchte ich der alten Frau ein paar Euro geben, sie berührt mich. Sie sieht meiner Hand im Gehen nach und macht eine eilig abwehrende Handbewegung. “Lassen Sie mal, ich hab alles was ich brauche. Vielen Dank.” …… Es braucht nicht viel, um Eindruck zu machen.

17 Kommentare | Rubrik(en): geschämt, gesehen, gestaunt | Tags: , , , ,


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