4 Monate

Vor 4 Monaten mussten wir uns gezwungenermaßen entscheiden getrennte Wege zu gehen und gestern haben sich der harte Kern wieder getroffen. Überwältigend mit diesen Menschen wieder am Tisch zu sitzen, lachen, reden, hören, neue Geschichten erfahren, wir haben uns verändert, in nur 4 Monaten. Sah lustig und irre aus, neue Haare, Kleidung und die interessanten Ausblicke in die Zukunft der anderen. Wären wir noch täglich beisammen, wäre es nicht so arg aufgefallen.

Ich habe es schwer genossen, irgendwie auch zum gänzlich unerwarteten Zeitpunkt sehr tief berührt zu werden. Habe ich etwas neues gelernt? Ja sicher doch:

  • Und er sieht mit den neuen Haaren doch eher aus wie der Typ von Blur.
  • iPhone schütteln hilft dem verwirrten Kompass auch nicht wirklich.
  • Die alten Menschen hielten am Ende doch länger durch.
  • Porn-Friday will always be alive.

in Kurzform

Bloggertreffen, gestern, Karlsruhe, gelacht, gealbert, geratscht, gefragt, gequatscht, tolle und witzige Menschen persönlich kennen gelernt, den Rauchern beim frieren Gesellschaft geleistet, ein bisschen Bier getrunken (leider keine mexikanisches – Service war nett lief und 4 Hände zu wenig), noch mehr gelacht und geblödelt, noch ein bisschen Bier getrunken, gewundert wo genau in dem Laden die Caipis wachsen und ach … trotz leichtem Bauchgrummeln und Anfangsnervosität sehr froh dabei gewesen zu sein.

separate Erkenntnisse:

  • Mein ausgedruckter Anfahrplan war absolut richtig, die Verkehrsführung im Innenstadtbereich von Karlsruhe eine Katastrophe. Die 30 Minuten Verspätung waren nicht meine Schuld, wirklich nicht.
  • Wer zur rechten Zeit ein paar Einbahnstraßen ignoriert, kommt schneller ans Ziel.
  • Autohupen scheinen ein örtliches Ritual darzustellen, jedoch sind sie nicht geeignet Ortsfremde durch die Stadt zu lotsen. Die Karlsruher versteht man zwar gut, viele kennen ihre Stadt aber auch nicht.
  • Fahrradstraßen kann man auch gut mit dem Auto befahren, darf man aber nicht. Hier seit erwähnt, dass ich es gut finde, dass Fahrräder in der Regel keine autohupenähnliche Signalgeber haben.
  • Niemand kann so schon „Coccolocco“ sagen, wie eine leicht angeschickerte (Zitat!) Hoheit.
  • Der um 3.15 Uhr festgestellte Tinitus war keiner, sondern die Heizungsventile, die von einer überdimensionierten Pumpe malträtiert wurden. Gut ist, wenn man trotz steigender Müdigkeit noch dahinter kommt, dass nach Aufdrehen der Ventile auch der Tinitus verschwindet. Um 4.30 Uhr ein Fenster öffnen zu können und dir frische kühle Luft zu genießen ist einfach klasse.
  • Der Nachtportier kennt den Unterschied zwischen Wecken bitte um 09.00Uhr  und 07.30Uhr nicht. Ich rate dringend zur Nachschulung. Dafür hatte die rezeptionelle Frühschicht einen zauberhaften französischen Akzent, nur zuviel Kajal auf den Unterliedern.
  • Der sonst übliche und freundliche Anruf der Rezeption ist mit einem in abartiger Lautstärke anspringenden Fernsehgerät eben um diese Uhrzeit nicht aufzuwiegen. btw: Kann sich jemand vorstellen wie es ist, im Schreck aus dem Bett zu fahren und in sein Gesicht zu sehen? Ich fand es nicht so schön.
  • Phantastische Musik beim Fahren auf der arg verschneematschten Autobahn und zunehmenden im Schneegestöber zu hören entspannt und macht  schon fast wieder Spaß.
    [youtube]1C9mWN8vKHQ[/youtube]

    [Sara Tavares – Balance]

    falls youtube nicht läuft => click