Nebeneffekte 2

Es gibt 4 nachhaltige Nebeneffekte der letzten 3 Tage. 

1. Meine Sehnenscheidenentzündung aus dem Sommer sagt mir gerade, es war ihr zuviel. 

 2. Mein täglicher Pendelweg von und zur Arbeit ist von ~45 Minuten auf ganze 8-10 geschrumpft. Ich könnte sogar per pedes zur Arbeit, dann allerdings in ca. 30 Minuten. So wird mich die Gattin täglich chauffieren. jay!

3. Eben weil der Pendelweg nun so kurz ist, muss ich meine „Mit-mir-alleine-Comfort-Zeit“ (=Musik- oder Bücher im Auto hören) flugs neu zusammenbauen. 

4. Ich kann keinen Orangensaft mehr sehen. 

Nebeneffekte 1

So ein Firmenumzug kostet Kraft, auch wenn ein Umzugsunternehmen einen Großteil der Gegenstände bewegt hat. Der Aufbau der Technik vor Ort ist dann wieder eine eigene Sache. Doch wenn man nach dem Aufbau und ordentlichen Verkabelung von 25 Arbeitsplätzen und 10 Servern an den Patchfelder steht und die Verbindungen herstellt, die man in nur schwer lesbarer Schrift von verknitterten Zetteln abliest, dann jeden Platz abgeht und Netzwerk und Telefon prüft, dann das Licht hinter sich ausmachen kann, ist das schon ein sehr befriedigendes Gefühl. Sich bewusst zu machen es geschafft zu haben, ist durch nichts zu ersetzten.

Doch heute Morgen schaute ich aus dem Fenster und suchte mein Auto auf der Strasse. Es dauert einen Augenblick bis ich mich erinnerte, dass obwohl vor der Haustür immer ein Platz frei ist ich den Wagen einige Entfernung weit weg geparkt hatte. Ich kann keinen Grund nennen. Der Tag gestern war etwa 19 Stunde lang, vielleicht deswegen.

Hat keiner gemerkt

dass thatblog auf einen neuen Server umgezogen ist. Gut, es war etwas Vorarbeit nötig, damit der Switch quasi im Vorbeigehen passiert. Der Import der doch ansehnlichen Datenbank hat Nerven gekostet, weil ständig abgebrochen und blöd und so. Und doch habe ich mir kurz ins Höschen gemacht, als ich beim Update dachte ich hätte mir die Datenbank zerschossen. Blöd nur, dass das Plugin zum editieren der Kommentare durch den Ersteller nun crached. …. Oh ja stimmt, das war das 2. Mal, wo ich kurz die Luft anhielt. Aber sonst…

Mal wieder

Sie fragte vor ein paar Tagen ob man beim Umzug helfen könnte. Aus Gründen will und kann man nicht nein sagen und hört freudig, dass schon viele zugesagt haben, somit kalkuliere ich ca. 3 Stunden für mich und kann sogar mein anderes Treffen später am Tag noch wahrnehmen.

Um kurz vor 11 komme ich an und erlebe eine aufgelöste Frau, weil von den ganzen Leuten hätten viele ‚überraschend‘ abgesagt und jetzt hätte sie Angst, sie steht bald alleine da. *sigh* Na ja, ganz alleine nun auch nicht, mit mir haben noch 2 andere keine faule Ausrede angeführt, aber es wird nun echte Arbeit werden. Ihr steht das schlechte Gewissen und auch die Dankbarkeit ins Gesicht geschrieben.

Sie hat gottlob schon alles gepackt und auch den Lieferwagen gut geparkt, geschleppt werden musste das Zeug aus der 2.Etage dennoch. Bevor wir nun alles wieder in die neue Wohnung (EG) tragen, gibt erst eine kurze Pause für Döner, Cola und bloggen.