Doppelstunde

Gestern also der erste wirklich ernsthafte Gitarrenunterricht, eine Doppelstunde zum Anfang, kam richtig gut. Mein Fazit:

  • Ich kann keine Noten lesen. Das ist schlecht.
  • Die Gitarrenlehrerin (= Sie) wird scheinbar ruhiger und entspannt sich. Weiß der Himmel welchen ersten Eindruck ich zuerst bei ihr hinterlassen habe, dabei tu ich doch keinem etwas. Das muss ich unbedingt zu einem späteren Zeitpunkt noch klären.
  • Ich kann absolut keine Noten lesen. Verdammt noch eins.
  • Wir kennen uns tatsächlich vom sehen. Nun können wir es auch ein-/und zuordnen. Schon witzig, die Welt ist ein Dorf.
  • Noten lesen ist irgendwie scheiße.
  • Die Cordoba zu stimmen klappt eigentlich schon ganz gut, die elektronische Hilfe ist dennoch unverzichtbar.
  • Wer zum Teufel hat diese Noten überhaupt erfunden und warum?
  • Sie hat mir recht spontan das „Du“ angeboten und ich habe es ebenso spontan und freudig angenommen.
  • Zwei Akkorde als Griff gelernt, E-Moll und A-Moll. Die Hausaufgabe ist diese zu üben, vor allem das entspannte Umgreifen. Es klappt jetzt schon richtig gut, sagt sie. Diese Akkorde sind wichtig und sollten daher auch gut sitzen.
  • Kann man denn nicht auf Noten verzichten?
  • Sie gibt nicht auf mich zum singen zu animieren. Das wird noch ein Kampf werden und wird mich letztlich tüchtig Überwindung kosten, weil ich fürchte sie wird doch gewinnen.
  • Ich soll mir noch ein Heft für Notizen und Hausaufgaben beschaffen. Schulfeeling. So geil.
  • Noten lesen zu können ist leider richtig und wichtig. WillMuss ich es wohl lernen. Das sollte nicht allzu hart werden, nur nicht soviel denken soll ich. Mein beruflicher Hintergrund würde mir Streiche spielen. Es ist eine neue „Sprache“ und genauso sollte sie auch verstanden werden. Ich nehme mit: Ich soll/muss mich drauf einlassen und nicht nach Schemata oder sonstigen Quatsch suchen. Einfach nur machen und lernen.
  • Ob ich die Gitarre offen stehen habe wollte sie noch wissen. Im Moment habe ich das noch nicht. Nach Möglichkeit soll ich es aber, es wäre wichtig für die Psyche. Klingt nachvollziehbar, also habe ich gestern noch einen Gitarrenständer bestellt.
  • Es macht irre viel Spaß und ist Herausforderung zugleich. Ich könnte alles stehen und liegen lassen dafür. Anfangseuphorie? Das massive Kribbeln im Bauch sagt nein, das ist etwas Anderes. Fühlt sich größer und mächtiger an.

Wer sich fragt, um was es hier geht => klick und klick und klick.