Tagesplan

  • Netzwerkumbau, im besonderen:
    • Router gegen FritzBox austauschen
      • Firewallregeln usw. vom alten Router quasi ‚transferieren‘
      • Backup-Scripte des externen WebServer testen
    • WLan AP gegen FritzBox tauschen
      • TimeMachine auf NAS verlegen, vorhandene Daten kopieren (oder doch neu aufbauen?)
      • xSTREAMER, iPad, Nexus, MacBooks, Linux-Rechner, PS3, Mac-Mini, WLan-Printer, iPhones einbinden
    • alte Telefonanlage gegen FritzBox tauschen
      • Telefonregeln in FritzBox etablieren
    • alten MediaServer abbauen und gegen neues NAS ersetzen, im besonderen:
      • Daten transferieren (ist eigentlich schon soweit fertig)
      • iTunes die Medien neu einlesen lassen
      • SyncScripte umbauen und testen
      • Anmelde/Mountscripte schreiben und verteilen, so die versch. Clients hier im Hause auf das neue NAS zugreifen können
    • TWONKY-Server am iPad einrichten und testen
    • diverse Kabel neu verlegen, Kabelsalate vermeiden, Netzwerk-Hardware in Dachgauben verstecken
  • Wochendreinigung
  • Wochenendeinkauf
  • kurze remote Businesstätigkeit
  • neues TombRaider spielen (@Silencer: jap, i did it)
  • irgendwas kochen
  • Feeds lesen
  • Gitarre üben
  • neues TombRaider spielen
  • Couching

Noch etwas Puschligkeit für auf den Weg, dann noch einen Kaffee und dann ….

nobody_texts_dog

[quelle: cheezburger.com]

und, wie war es?

Der Probetermin bei einer richtigen Gitarrenlehrerin war heute morgen um 10.15 Uhr. Es war sehr spannend, wie wir zu Beginn etwas Smalltalk betrieben, sie wollten wissen warum und wieso. Dann gab sie mir einen Überblick über ihre Schüler, unter denen auch noch ältere Personen seien und wir quasselten noch ein wenig nur so dahin, quasi zum warm werden.

Die Atmosphäre bekam eine gewisse Betriebsamkeit, indem wir Details und Grundlagen einer Gitarre besprachen, Haltungs- und Fingerübungen machten, eine verstimmte Gitarre neu stimmten, von mir ein paar musikalische Grundlagen abverlangt wurden, usw. Die musikalisch-theoretischen Grundlagen, wie Noten vom Blatt ablesen, die Tonleiter, die Terminologie, die Kenntnis/Benennung der Töne und und und … fehlen mir. Meine telefonisch gemachte Bemerkung, über die quasi vollkommen brach liegenden Erde war beileibe nicht spielerisch gemeint, sie trug es mit professioneller Fassung. Nach ca.45 Minuten waren wir fertig und ich konnte mich noch kurz um ihren Mac kümmern, der ihren iPod partout nicht mehr erkennen und beschicken wollte. Wenn ich schon mal da war. 🙂

Ihr Fazit nach 45 Minuten:

Sie vermisst augenscheinlich einiges, um nicht zu sagen vieles (hat es aber nicht so deutlich gesagt), jedoch nichts was ich nicht lernen könnte. Rhythmus und Taktgefühl wären vorhanden, die Finger würden mir sehr gut gehorchen. Sie wollte mich wegen der tiefen Stimme [sic!] sogar zum singen animieren. *yeah right* Das haben wir dann nicht weiter ausdiskutiert und ich verschob es auf sehr sehr viel später.

Da ich sowieso unterwegs war, bin ich anschließend noch direkt nach Mainz zu Herrn Liebrecht, um mich für eine Debütantengitarre beraten zu lassen. In meiner Jugend bin ich so oft an seinem Laden vorbei gegangen, heute stand ich endlich drin und lies mir wunderschöne Gitarren zeigen und vorführen. Irre das, es hatte etwas von einem völlig abgedrehten Deja-Vu. Einen spontanen Kauf verschob ich jedoch, ich muss das erst einmal alles sacken lassen. Außerdem muss ich mit der Scheffin noch klären, ob und wie ich über 2 Monate hinweg, ggf. einmal die Woche einen Vormittagstermin wahrnehmen kann, ohne dabei „Missstimmungen“ im Büro zu erzeugen.

Gut ist, dass sie auch ohne Vertrag, in einer Art Prepaid-Version arbeitet. Meine Vorstellung ist zuerst für 2 Monate, insgesamt 10 Sitzungen á 45-Minuten und zu je 29€ zu buchen. Nach den 2 Monaten möchte ich einen Test machen und den auch bestehen. Eine gute Grundchemie ist vorhanden, nun müssen wir sehen wie wir auch zusammen arbeiten können. Es wird sicher ein gutes Stück „Arbeit“ werden, doch bin ich zuversichtlich bei kontinuierlicher Übung und mit Bedacht an der Sache aus mir einen passablen Gitarrenspieler zu machen. 😛

Im Zuge unseres Anfangsgesprächs wollte sie u.a. auch wissen, ob ich ein bestimmtes Stück gerne als Ziel meiner Bemühungen anpeilen möchte, auch eine Art Dauerübungsstück. So aus der Hand fand ich nichts, wir sprachen dann über ein paar einfache Klassiker. Ich bin hier völlig schmerzfrei und lasse mich auf fast alles ein, solange es kein Schlager oder Kirchenkram ist.

Zu Hause dann, als ich mich beim Tee erst einmal wieder beruhigen musste, kam mir noch eine Idee. Das folgende Stück ist ab sofort mein Endziel (über den Gesang reden wir dann wie gesagt sehr sehr sehr viel später), das Stück möchte ich am Ende meiner Bemühungen flüssig spielen können:

[Fleetwood Mac – Never Going Back Again]

Was mir unmöglich ist zu beschrieben, ist meine Gefühlswelt. Keine Chance gerade.

P.S.: Diese Frau kann grandios Gitarre spielen (logisch – was sonst), meine Kinnlade blieb zwar oben, doch damit hatte ich meine Mühe.

P.P.S.: Katja dürfte von ihrem Spanisch-Kurs zurück sein. Ich bin so was von gespannt.