Eigentum

Einen _fremden_ Haushalt auflösen zu müssen hat auch einen Nebeneffekt. Zum einen muss man sich zwingen zu sortieren, weil zwar alles aufgrund von Erinnerungen oder Gewissenskonflikten verwahrt werden will, es aber aus vielerlei Gründen leider nicht geht. Der Siebprozess ist mehr oder weniger schmerzlich, muss aber sein. Nach einer Zeit wundert man sich, was an Sachen so alles verwahrt wurde: Liebenswertes, Nippes, Schund, Nützliches. Manchmal kann man den Beweggrund erahnen, manchmal eher nicht. Das Gemüt schwankt von lächeln bis Kopfschütteln. Nach einer gewissen Zeit bleibt ein großer Haufen übrig der dann weg muss und ein kleiner Haufen der die Sortierungen überlebt hat. Dem Gewissen geht es nicht besser, schon gar nicht wenn die Sachen auf dem Entsorgungshaufen viele Jahre verwahrt wurden.

Und dann kommst Du heim und schaust Dich bei Dir selbst um, auch damit die _neuen_ Sachen verstaut sind und Du selbst fragst, muss Du das alles wirklich aufheben und verwahren? Wenn ja, wozu? Warum hebst Du so viel Zeugs auf, verwahrst es für mögliche spätere Verwendungen oder Bedürfnisse. Braucht man das wirklich

Mein Blick aufs Eigentum, auf die Sachen um mich herum ändert sich gerade. Ich lasse vieles los, trenne mich, verkaufe oder gebe es einfach so weg. Menschen freuen sich ich bin auf komische Weise erleichtert. Komisch weil ich das noch nicht verstehe, aber ich will mehr Übersicht um mich herum schaffen.

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thatblog-radio

thatblog-radio ist eine sporadische Serie auf thatblog, bei der ich Musik vorstellen, die ich mag oder gefunden.
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London Grammar – Wicked Game (Cover)
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Ausblick – quick shot

Mir macht die Wärme wenig, man passt sich und seine täglichen Gänge halt entsprechend an und reduziert die Tätigkeiten draußen auf die Abendstunden oder gleich gar nicht. Seit 3 Wochen ist es das erste Wochenende ohne der sowieso schon schwierigen Pflicht der Wohnungsauflösung und wir liegen zur Entspannung etwas draußen, zumindest solange es noch nicht so heiss ist.

Die Batterie der neuen Sennheiser halten ziemlich genau 6 Stunden, also wie versprochen. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet, auf der anderen Seite warum denn nicht? Man ist schon so gewohnt von den diversen Herstellern über die Fähigkeiten ihrer Produkte belogen zu werden, man nimmt es einfach so hin. Nun, ich will es nicht mehr. Es wird zukünftig reklamiert sobald ein neues Produkt nicht den versprochenen Fähigkeiten nachkommt, zur Not auch hartnäckig bis etwas sinnvolles passiert. Diese Art der Toleranz, also bewusste Lügen der Hersteller hinzunehmen, schaffe ich bei mir ab.

Die Batterien gehen natürlich mitten im Freiluftbaden leer und natürlich habe ich die Powerbank vergessen. So kann ich dann aber daran teilhaben, wie auf der Liegewiese ein Dude eine weibliche Begleitung im Gespräch zu beeindrucken versucht. Die Begleitung ist eine sehr hübsch anzusehende Frau, sie spricht halt wenig und hört ihm mehr zu. Der Unterhaltung zwangsweise zu folgen ist nicht so schön wie Musik, aber auch unterhaltsam. Würde er leiser sprechen wäre ja alles gut, vermutlich gehört das zu Prozess der nachhaltigen Beeindruckung.

Jubiläum - der 2.500-ste Beitrag

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