weniger ist mehr ist weniger

Ich versteht diesen Zusatz einer Zigarettenplakatwerbung einfach nicht.

  • Ist das in etwa so, wie aus niedriger Höhe hinzufallen tut weniger weh, als aus großer Höhe?
  • Oder weniger kräftig an der Fluppe zu ziehen transportiert weniger Nikotin und Teer in die Lunge?
  • Weniger Wasser macht auch weniger nass?
  • Luft anhalten macht schlank?
  • Schneller Zähne putzen macht diese auch sauberer?


weniger ist mehr ist weniger

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Für mich klingt das eher wie die Frage was schwerer ist, ein Pfund Daunen oder ein Pfund Blei.

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Rudelquarzen

Ab morgen noch 3 Tage mit den Öffentlichen pendeln, dann am Donnerstag hat mich mein kleines Schwarzes wieder und mein Testpendeln ist vorerst beendet.

Zeit für ein vorläufiges Fazit? Ne, ich weiß noch nicht. Gestern auf der Fahrt ins Schwimmbad eröffnete die Gattin das Thema, wie mir das Fahren mit Bussen und Bahnen letztlich gefallen würde. Nicht das wir abends nicht reden, oder Sie es nicht sowieso wüsste, es war eher so eine Summenfrage, so alles in allem gemeint. Ich habe ihr dann ein paar ihr bisher unbekannte Anekdoten erzählt, was sie sicht- und hörbar amüsierte. Ob es an der Art und Weise meines Erzählens lag oder es einfach nur komisch war? Hier kann ich das alles (noch) nicht in Worte fassen, dass muss ggf. erst noch etwas reifen. Aber eines, eines wird mir zu 100% garantiert absolut abgehen, das Rudelquarzen.

Die bundesdeutschen Bahnhöfe sind irgendwann zur rauchfreien Zone erklärt worden. Wer nun glaubt, dies geschah aus gesundheitspolitischen Gründen oder weil die Bahn daran interessiert ist ihre Kundschaft zu hegen, damit sie ihr (also der Bahn) länger treu bleibt, ist schief gewickelt. Das mit dem treu bleiben ist im Sinne deren Monopols zudem eine ganz andere Sache. Meiner Meinung nach hat man mit dem großflächigen Rauchverbot sehr effektiv vermieden, dass jeder Simpel seine ausgelutschten Kippen weiter im Bahnhof und/oder auf den Gleisen verteilt, anstatt sie in die Aschenbecher zu drücken. Ist ja auch viel cooler den Glimmstängel so einfach wegzuschnippen, James Bond und Jerry Cotton machen das ja auch so. Und da regt sich niemand auf.

Damit aber auch die rauchende Kundschaft zufrieden ist, hat man auf jedem Gleis ein gelbes Rechteck aufgemalt (meist am Anfnag des Bahnsteigs), mit einem Aschenbecher in der Mitte und einem “hier rauchen erlaubt” Schild drauf. Dort stehen nun die Raucher ähnlich einer Herde Büffel beisammen, hübsch in den Grenzen des im Schnitt 5 x 3 Meter großen, gelben Rauchergatters und quarzen was das Zeug hält. Geht man daran vorbei, ist der Duft nach Rauch und Rauch teilweise atemraubend. Vor allem wenn es schön stickig und warm ist. Also nur schnell vorbei dort.

Wie oft erlebte ich morgens des vergangenen Monats, dass Menschen kaum aus dem Bus gestiegen, in den Bahnhof hechteten, sich flugs eine Ecke des Rechtecks auf dem Bahnsteig sicherten, um schnell vor Abfahrt des Zuges noch eine, zwei oder gar drei Kippen durch zu ziehen. Ich ging immer schnell an dem Rudel vorbei, hin und wieder einen schnellen Blick riskierend aber immer die Luft anhaltend. Die Art und Weise mit welcher Inbrunst und Wucht an den Kippen gezogen wird ist (aus der Nichtraucherperspektive) schon befremdlich. Mir macht das nichts, ich war 15 Jahre selbst Raucher und betrachte mich als tolerant, solange man mir nicht den Rauch ins Gesicht bläst oder mich sonstwie zwingt daran teilzuhaben. Die Gattin raucht übrigens auch. Das Üble für mich ist, dass wenn Zigaretten in einer derart kurzen Zeit durchgezerrt werden, einem für einen gewisse Zeit ein ekliger und übler Geruch nach Rauch und Nikotin anhaftet. Diese Schnellraucher dunsten es quasi aus der Haut, es hat sich eine widerliche Geruchswolke um sie gebildet, es strömt aus der Kleidung, aus den Haaren, aus allem. *schauder* Und jedes Mal wenn ich es absolut nicht gebrauchen kann, weil ich geruchsmäßig sensibel drauf bin (fragt nicht), hockt sich so eine Wolke neben mich. Wenn man sich in in einer Raucherkneipe einen vollen Aschenbecher hockt, riecht es sicher auch nicht anders. Als ich noch selbst Raucher war mochte ich es schon nicht, nur ist es einem erst dann aufgefallen, wenn die Person sehr dicht zu einem kam. Als nunmehr 9-jähriger Nichtraucher hat sich daran nicht wirklich etwas geändert, dicht muss nicht mehr sein. Ich bin sowieso irgendwie geruchsempfindlicher geworden.

Ich ging dann bisher meist auf einen anderen Platz, weil ich es einfach nicht aushielt mich derart beräuchern zu lassen. Jedes Mal fragte ich mich, warum ich nicht höflich den Stinker sich einen anderen Platz suchen lasse. Und jedesmal kann ich mir keine Antwort geben. Vielleicht weil es einfach zu viele Raucher gibt und meine Bemerkung, wenn ich an den Falschen gerate (was mir dann auch sicher widerfährt) nur einen sinnlosen FlameWar erzeugen würde. Wenn es sinnlos scheint, macht ein Konflikt auch keinen Sinn. Oder in bin dann einfach nur feige, das kann auch sein.

[Bild © Stebchen / www.pixelio.de]

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Kochtopftetris

Der Abwasch muss ja auch mal wieder eingeräumt und verstaut werden. Erneut staunte ich wie überaus kunstvoll Töpfe und deren Deckel so in- und miteinander verschachtelt werden, damit auf dem kleinstem Raum eine unglaubliche Menge von diesen Gefäßen dennoch genug Platz findet. Unfassbar wird es, der Schieber auch noch zu geht, wenn alles drinnen ist. Schlichte Bewunderung keimt auf, wenn frau einer Fernsteuerung gleich dazu anleiten kann, wie man(n) das ganze Zeug nach der Reinigung auch wieder korrekt verbaggert. Dabei bin ich in Tetris gar nicht so schlecht (nur zu oft zu langsam), doch diese Virtuosität verlangt Respekt.

ein Teil unserer Töpfe

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Das eigentliche Meisterwerk (aka. den Schrank mit den Schüsseln, Tubber-Gelumpe und allerlei sonstigen Gedöns) wurde mir unter Androhung rigoroser Zwangsmaßnahmen verwehrt für die Nachwelt abzulichten. Das Teil ist die hohe Kunst des dreidimensional verschachtelten Stapelns. Ich glaube immer noch nicht, was ich da alles drinnen ist.

Ihr Frauen und Männer da draußen, schaut mal in die geöffneten Schränke eurer Küchen und verweilt einen Moment. Durchaus “stöckchenfähig”, wenn man Lust dazu hat. wink

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10km

geschafft! Komplett an einem Stück und ohne Stress. Die Zeit müsste so was um die 1h5min gewesen sein.

[Bild © BirgitH / www.pixelio.de]

Und was mache ich nun damit? Nichts! Ich erfreue mich daran eines meiner Teilziele erreicht zu haben. So wie ich trainieren kann, mache ich mich dieses Jahr so fit wie es geht, dann versuche die Form einigermaßen über den Winter zu konservieren und werde dann doch erst im kommenden Jahr versuchweise an einem Lauf teilnehmen. Mal schauen was sich so tut.

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