avi to flv

Schön länger versuchte ich mich daran *.avi Filme die mit der Digicam aufgenommen wurden bei Bedarf in das Flash-Movie-Format *.flv zu konvertieren, um diese hier einzustellen. Unter Windows gibt es reichlich Tools dafür (ich nutze meist Riva FLV Encoder 2.0), nur für Linux muss man wieder wühlen … oder auch nicht.

Man installiere sich das Commandozeilentool ffmpeg und rufe es mit folgendem Befehl aus der Console auf:

ffmpeg -i urspungsdati.avi -sameq neue_datei.flv

Nach ein paar Sekunden ist der Flash-Film in gleicher Qualität wie der Ausgangsfilm konvertiert und man kann ihn hochladen. Es gibt eine ganze Latte von weiteren Verarbeitungsoptionen, die werde ich bei Gelegenheit und Bedarf lesen.

Danach kann man den konvertieren Flashfilm dann auf (s)einen Webspace hochladen und mit dem WordPress-PlugIn FLV Embed auch einbetten, ohne andere Video-Plattformen nutzen zu müssen. Das *.avi hatte ~40MB, das *.flv nach dem Konvertieren noch ~13MB. Ich bin sicher, da ist noch Platz für Optimierung, aber hauptsache es nun auch unter Linux. *fein-fein*

Hier meine ‘Premiere’ eines unter Linux konvertierten *.avi Films, aufgenommen heute morgen ca. 10 Uhr:

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Wandlung

Wir wohnen seit 18 Jahren hier. Eine kleine schnuckelige 4 Zimmer Wohnung in einem 100 jährigen Haus, mitten in Wiesbadens Schmuckkästchen. Wie haben die Wohnung kurz vor der Geburt der besten Tochter von allen bezogen, ihr Zimmer mit Liebe und Hingabe als Babyzimmer hergerichtet.

Nach 4 Jahren wurde das Zimmer zum Kinderzimmer umgemodelt. Neue Tapeten, andere Farben, neuer Teppich und neue Möbel. Und die kleine Maus immer fleißig dazwischen, Werkzeuge reichen, Kartons zerrupfen, Aufräumen zuschauen wie wir werkelten. Weil partout keine passenden Regale zu bekommen waren, haben wir damals vieles aus Fichtenholzplatten selber gebaut. Das war schon ein tolles Zimmer und sie war stolz wie Oskar.

Dann brauchte sie ein größeres Bett, einen anderen Schreibtisch, ein größerer Schrank, das Zimmer wuchs wieder mit. Der Wechsel zum Mädchenzimmer war schwer, weil ‘plötzlich’ war es kein kleines Kind mehr, sie hatte bestimmte Vorstellungen oder Wünsche und verstand diese auch bockig durchzusetzen.´Also wieder Möbel raus und diesmal richtig coole Sachen besorgt, neuer Teppich, eine kleine Schlafcouch, einen besseren Schreibtisch, Stehlampen – sie wusste was sie wollte. Der Aufbau und das Aufstellen waren diesmal alles andere als einfach. Wenn Mutter mit Tochter am zanken sind, wie was gehört und wo genau was hingestellt wird, die Tochter jedoch komplett anderer Meinung ist, Männer ich sage euch geht aus der Wohnung und wartet bis das vorbei ist.

Das Zimmer wurde später durch diverse Poster ‘aufgewertet’. Sie wollte keine Reißzwecken nehmen, sondern nur Tesafilm. Demzufolge sahen die Wände recht bald ziemlich übel aus, weil je nach Musik und Liebling. Die Schranktüren wurden beklebt, ein ‘nicht stören’ Schild gebastelt, das Zimmer wurde zur Mädchenhöhle. Wobei wir ihren Raum schon immer respektierten. Wir klopfen seit jeher vorher an, wenn wir rein gehen und wenn die Tür zu war, wird sie auch danach wieder geschlossen.

Der Teppich musste nach einem ‘Unfall’ dann vor einigen Jahren erneuert werden, der Schreibtisch war zu klein, die Kindercouch war kaputt gesessen, die Tapete verbraucht, alte Farbe, aus der Mädchenhöhle wurde ein Jugendzimmer. Die hübschen Poster wurden gegen teilweise hässliche und mitunter mehr provokative ersetzt. Der Tesafilm wurde verbannt, überall lagen Reißzwecken herum. Eine Qual bis alles fertig war, aber danach war sie zufrieden.

Vor ein paar Wochen wollte sie wieder, dass wir im Zimmer was machen müssten. Das Bett wäre zu klein und überhaupt müsste mal wieder umgestellt werden. Die Schlafcouch ist ein Reinfall (ist sie auch) und sie wolle ein Teil der alten Bücher weg haben und so weiter.

Die Gattin ging mit ihr also ein neues breiteres Bett kaufen, die Regale wurden entfernt, wunschgemäß wurden die Bücher verbracht, der Schreibtisch versetzt. Die Poster wurden wieder ruhiger und feiner, ein Großteil der ganzen Aufkleber wurde ohne das wir etwas gesagt haben eines Abends mit Scheuermilch entfernt.

Heute mittag haben wir, besser sie das neue Bett fast alleine aufgebaut und alles wurde nach Ihren Wünschen diesmal ohne Zank umgestellt. Ich konnte den Kopf nicht freibekommen und sah uns immer wieder in den Jahren zuvor, ihr Zimmer gemäß ihrer Wünsche und ihres Alters umbauen bzw. umzugestalten. Jetzt ist es fast fertig und es ist das Zimmer einer jungen Frau geworden. Das macht mich melancholisch. Sie hat fast alles alleine gemacht, ich habe nur assistiert und gehalten. Wie die Zeit vergeht.

Und wofür macht man das? Für ein Danke (was sicher noch kommt wink ) und für ein Lachen wie dieses:

die beste Tochter von allendie beste Tochter von allen

[klick auf ein Bild zum vergrößern]

Mit ausdrücklicher Erlaubnis der besten Tochter von allen – danke Schatz.

Sie ist die beste Tochter von allen, egal wie sie sich anstellt.

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falsche Kasse

Wie Murphy schon sicher schon wusste, stehe ich an der Kasse, an der der Kartenleser erst dann defekt geht, nachdem ich den Einkaufswagen auf dem Band entleert habe. Das Glueck wird komplettiert, indem die Kassenbesetzung hypernervoes wird und andere Betroffene lautstark glauben einer Verschwoerung zum Opfer zu fallen. Diese bisher unbekannte Verschwoerung hat zum offensichtliche Ziel wehrlose Kunden am verlassen der Gescheaftsraeume zu hindern.

Der weihnachtliche Einkaufswahnsinn ist schon im vollen Gange. Bei dem Wahnsinn auch noch bei Aldi an der Kasse zu sitzen macht den Knochenjob nicht leichter, schaut man in die Gesichter der Leute.

Danke Mr.Jobs fuer Ihren Beitrag zur mobilen Musikabspieleinrichtung, danke Palm fuer das Centro, danke Vienna Teng fuer das herrliche Album ‘now three’ und ueberhaupt danke fuer alle hinter mir, die die Nerven behalten. Oh – Verschwoerung beendet, es geht weiter. smile

[ live from Aldi-Kasseschlange ]

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Aufmerksamkeit

Zum bloggen kam ich zufällig. Nach einem abendlichen Onlineplausch mit Sanna wurde neugierig WordPress auf den Server gepackt und damit herum gespielt. Spaß und Freude am schreiben taten bzw. tun ihr übriges. Und so bin ich nun hier, schreibe seit Jan-2008 wie vorgenommen was mir in den Sinn kommt oder auch nicht.

Ich fummle immer wieder mal an Details, verändere Teile am Backend oder spiele meist erfolglos – frag nicht mit Ajax basierenden PlugIns herum, kurzum ich amüsiere mich prächtig hier und entspanne dabei auch noch. Ich lerne dabei tolle Menschen auf eine sehr bequeme Weise kennen, die dem gleichen Hobby frönen, passt alles so wie es ist.

Von Beginn an werden auf thatblog kaum Statistiken geführt, oder Feed-Abozahlen beobachtet, es werden weder Referrer ausgewertet noch etwas anderes veranstaltet. Anfangs habe ich sporadisch die serverseitige Auswertung betrachtet, doch dann interessierte es mich nicht weiter ob und wie viele hier mitlesen. Ich mache das in erster Linie für mich und freue mich über nur Gäste und Kommentare. Der Server ist mit einem sehr großzügigen Kontingent an Traffic ausgestattet, also alles easy.

Im Footer sind ein der paar Suchmaschinen verankert. Warum ich das seinerzeit getan haben, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Es geschah wohl mehr unmotiviert und ‘weil-Blogger-es-halt-so-machen’ dachte ich anfangs. Eigentlich könnte ich die auch wieder raus nehmen und doch auch wieder nicht. Gelesen will man doch irgendwie werden. Komische Sache das. Anyway, in den letzten 2 Wochen geschah aber etwas merkwürdiges und unerwartetes. Ich bekomme plötzlich E-Mails von verschiedenen Unternehmen, die mich um mein Interesse fragen, gegen Bezahlung Banner- und oder Linkwerbung auf thatblog.de zu platzieren. *holla*

Da ich mich grundsätzlich dem Geld verdienen zwar aufgeschlossen zeige, es auf meinem Spielplatz hier nicht wünsche, bekommen diese Unternehmen freundliche und unzweideutige Absagen. ‘Randerscheinung, abheften, weitermachen’ dachte ich, doch ging es lustig weiter. Es kamen und kommen weitere seriös anmutende Offerten. Mit einigen hatte ich eine kurzweilig amüsante E- Mail-Kommunikation betrieben, weil man mich zu überzeugen versuchte. ‘Nein’ heißt nun einmal ‘Nein’. Alles lief sehr professionell, gesittet und hinterlässt daher auch einen gewissen Eindruck bei mir.

Wie kommen die alle plötzlich auf mich? Auf welchem Radar bin ich aufgetaucht, auf welcher Mailingsliste ungewollt eingetragen, dass man mich ‘plötzlich’ als Ausgangsplattform für Werbung gewinnen will? Mir ist auch klar, dass solche E-Mails täglich hundertfach verschickt werden, Crawler wild das Web durchstöbern und anhand bestimmter Kriterien so Adressen generieren. Die Kommunikationen mit den Vetriebsbeauftragen sind in Wahrheit irgendwelche Studi-Aushilfen, deren Job es ist zu überzeugen. Und doch fühle ich mich gebauchpinselt und bin überraschend jetzt doch neugierig geworden.

Ich habe die Analyse von WebServerlogfiles, die jeder WebServer automatisch erzeugt, quasi gelernt. Damals heuerte ich mitten in der sich blähenden Dot-Com-Blase bei einem Unternehmen an, welches eine Spitzensoftware dafür entwickelte und vertrieb. Der Support lag in meinen Händen, ein geiler Job. Es ist zwar alles etwas eingerostet, aber das lässt sich sicher zügig wieder auffrischen. Ob ich doch mal schauen soll, was die letzten 12 Monate auf thatblog.de los war. Mit diesem liegen 421 Beiträge vor, schreibfaul kann ich mich also schon mal nicht schimpfen. Die Menge an Kommentaren sind kein Maß für mich. Ich lese ebenfalls vielen Blogs und gebe nicht zu jedem Beitrag meine 2cents dazu.  ….. Verdammt. Soll ich? Soll ich nicht? Was könnte das Wissen verändern?

[Bild © hofschlaeger / www.pixelio.de]

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tanz-tanz

Nicht ich, zum tanzen bin ich zu unflexibel in den Hüften geworden. Noch einmal Schandmaul mit der Anderswelt-Tour und als Vorgruppe überraschenderweise für mich mal wieder nicht die Konzertangaben komplett gelesen die Letzte Intanz in der Mainzer Phoenixhalle.

Ein toller Abend mit recht guter Akustik in einer schönen großzügigen Location, begeisternder Mitmach-Musik, ein sehr abwechlungsreiches weil farbenfrohes Publikum und einer umwerfend aussehenden Sanna (mdl. Erlaubnis der Gattin lag vor).

Die Arbeit ruft ..*sigh* .. einen schönen Freitag Euch allen und ein wunderbarees Wochenende.

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