selbst eingebrockt

Drusel, die olle Nase (ja Du bist gemeint Du Schnuffel, oder gibt es hier noch einen der Drusel heißt?) hat mal wieder vorlaut den Schnabel geöffnet und den(!) Puschelstock bei der holden Maid aufgesammelt .

Das alleine reichte wohl noch nicht, denn in seiner Begeisterung legte er noch flugs den Puschelschwur ab. Dero Welt des Wissens wird sich vermutlich um den glühenden Anhänger freuen, ist sie doch die geschätzte Initiatorin der Bewegung für mehr Puschligkeit. Ich selbst stehe der ganzen Sache mit dem Schw.. (sei jetzt ruhig sonst ändere ich hier alles von er auf sie und dann bist Du ein Mädchen) … Schwur noch mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber, überwiegend hat Drusel seinen Spaß und ich die Arbeit, meistens zumindest.

Da er bei der Maid so auftrumpfte, hat er nun aber auch ein ganz bittere Pille zu schlucken, denn als Hermühre, ihres Zeichens die einzige und somit auch zugleich die Letzte der Puschelhexen, von Drusels Treue-Schwur erfuhr (ich habe nicht gepetzt, echt nicht, wirklich. …. ich muss aber zugeben, dass ich darüber nachdachte), wollte sie ihn sogleich freudig in die puschligen Arme schließen. Ich habe mich nicht eingemischt, nur zugesehen.

Hermühre selbst ist harmlos, weil sie sich irgendwann einen schwarzen Kittel und Spitzhut angezogen hat und beschloss fortan eine Puschelhexe zu sein. Es dürfte nach menschlichem Ermessen also keine Gefahr von ihr ausgehen, auch wenn sie immer wieder droht reklamiert durchaus überraschende Fähigkeiten zu besitzen. Wir lassen uns jedoch nicht beeindrucken, weil bisher gab es nur heiße Luft. Leider hat sie eine Marotte in der Form, Knoblauch und Zwiebeln in Ihren Taschen zu züchten. Das alleine ist nicht schlimm, jedoch wird ihrer Präsenz dadurch olfaktorisch gesehen eine gewisse Nachhaltigkeit verliehen. *rümpf* Insofern geht keiner von uns freiwillig zu ihr, wenn er nicht wirklich muss.

Eins und Zwo gesellten sich dennoch dazu, auch weil die beiden Puschligkeit an sich schon zu schätzen wissen, gleichzeitig aber auch höchst erfreut darüber sind, nicht so dicht an die olle Vettel heran zu müssen. Puschligkeit hin oder her, Knoblauch und Zwiebel als natürliches Eau de Möff geht mal gar nicht.

Gefangener der Puschligkeit

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Und weil es so schön ist, nochmal in ganz groß:

Gefangener der Puschligkeit

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Angst hat Drusel wohl keine, aber so richtig zum lachen ist ihm auch nicht. *ätsch* Ihr (Ja doch, schubs mich nicht) Unser Beitrag zur Verbreitung der Puschligkeit in der bekannten Welt und allen Dimensionen ist die Eröffnung einer teilmobilen Schamanenpraxis mit angeschlossenen Gemüsehandel, solange sich der Wunsch der Patienten auf Zwiebeln und Knoblauch beschränkt. Sie (hör jetzt auf, noch einmal schubsen und ich vergesse mich) Wir wollen also gemeinsam die Puschligkeitsverbreitung spirituell begleiten und so unseren Beitrag zur Gesundung der Gesellschaft leisten. Bei Bedarf steht sogar ein mobiles Bepuschlungskommando zur Verfügung: puschel-ftr[at] thatblog[punkt]de

Puschelstöckchen Damit nicht jeder herumpuschelt wie er will:

Die Regeln sind denkbar einfach: Machen Sie bitte mindestens einen Vorschlag, wie die Puscheligkeit in der Welt weiter verbreitet werden kann, und werfen Sie dann an mindestens einen Blogger weiter.

Alles klar? Nun mal nicht so schüchtern, hebt den Knüppel auf und puschelt schön fleissig zu Hause weiter. Damit ist derStrock für mich uns abgearbeitet und ich selbst kann jetzt in BF2 zum kontrapuscheln schreiten.

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Anna Ternheim in der Batschkapp

Auf sie war ich sehr gespant. Beim letzten Besuch der Batschkapp sah ich die Vorankündigung und habe mir spontan vorgenommen die Frau live anzuhören.

Mittlerweile kenne ich den Weg zur Batschkapp auch mit dem Schlittchen gut genug und doch habe ich mich gestern doch wieder verschätzt. 30 Minuten vor Einlass schon da zu sein ist definitiv zu früh für diesen speziellen Veranstaltungsort. Dementsprechend konnte ich einen guten Platz, relativ weit vorne und rechts außen, ‘unter ‘ den Boxen ergatten. Zudem auch ein nettes Plätzchen ohne Gefahr, von den sonst vorbeilaufenden Bierbecherträgern angerempelt zu werden, die dann vielleicht aus spontaner Sympathie heraus ihr Gesöff auf oder unter mir verteilen könnten. Bisher ist es nicht passiert, aber es kostet Mühe auf meine Umgebung entsprechend aufzupassen. Leider war die Bühne sehr schlecht ausgeleuchtet um überhaupt einigermaßen Photos machen zu können. Dafür hat laut.de besser Bilder aus anderen Konzerten online.

Der Open-Act war “The Tiny”, ein echt skurriles Duo. Ein Vortrag so teilnahmslos wie auch kurzweilig. Eine Frau mit sehr prägnanter Stimme am Keyboard, ein schlacksiger Kerl am Kontrabass, Streichsäge (kein Scheiß) und Xylophon. 4 schnell vorgetragene und komische, weil hoch-depressive Lieder, keine Vorstellung oder sonstige Worte. Eine kurze Hand heben zur Begrüßung und der spätere Spruch: “If you would give us your money later, we will give you CDs”. Ich fand den Auftritt verwirrend, sehr sogar.

the tiny

Anna kam dann nach einer kurzen Umbaupause gegen 22.00 Uhr mit Ihrer Band, die (oh Schreck) auch die Beiden vom Open-Act als Mitglieder hatte. Das nennt man wohl Zweitverwertung. Egal, es gab überwiegend tolle Musik und auch etwas Stimmung im Saal. Ihre Richtung sind die eher ruhigen, traurigen und ‘vorsichtigen’ Stücke,  obwohl sie auch flott spielen kann. Insofern habe ich nicht erwartet, dass es hoch hergehen wird. Live Musik ist einfach klasse, wenn Sie gekonnt vorgetragen wird und das kann sie allemal.

Anna Ternheim Konzertanfnag in der Batschkapp

Anna selbst kommt sehr zurückhaltend, schon fast schüchtern rüber. Sie hob ebenfalls nur kurz die Hand zur Begrüßung, kaum Stage-Talk, nur hin und wieder sehr kurze Hinweise zu den Liedern. Der ganze Auftritt wirkte sehr kühl und distanziert, sie und die Band vollständig auf die Musik konzentriert. Sie lebt ihre Lieder mitunter sichtbar auf die Bühne aus, oder sie kann gut schauspielern. Nach einer Stunde sollte schon Schluss sein, dann erst taute sie etwas auf, lachte herzlich ins Publikum hinein und wurde auch in Ihrer Körpersprache lockerer. Wir klatschten sie noch 3 Mal heraus und ja, sie wurde wirklich jedes Mal lockerer. Sehr schön war in der 2. Zugabe, dass sie sich mit der Keyboardspielerin an den vorderen Rand der Bühne stellte, weitab jedes Mikrophones oder Verstärkers und nur mit Gitarre ein Lied ‘aus-der-Hand’ vortrug. Unplugged – ein sehr feines und gefühlvoll vorgetragenes Stück. Das alleine war es schon wert dort gewesen zu sein, auf diese Art Musik zu präsentieren stehe ich total.

Die Bühnenaufteilung fand ich etwas merkwürdig, links waren die Harmonien in Person der Background-Sängerin, des (nun) Cello-Streichsägen-Xylophon-Spielers, im Center vorne Anna, Center hinten das Keyboard und Xylophon, rechts dann Drums und der eBass-Kontrabass. Die Beiden rechts haben es sich teilweise richtig gut gegeben, so dass der Rest der Bühne etwas unterging. Das tat der Musik jedoch nur marginal einen Abbruch.

Mein Fazit des Konzerts ist durchweg positiv. Sie hat das gemacht, was ich erwartet habe: tolle und anspruchsvolle Musik. Die kleinen Ausflüge ins Progressive hätten nicht sein müssen, aber gut. Nach meiner Auffassung könnte sie etwas auf das Publikum zugehen, dann würde auch leichter ein kleiner Funke überspringen und sie selbst könnte sich beim Auftritt entspannen, oder so wie es war ist ihre Art. Sie ist dennoch der Typ Mensch, den man vom ansehen, aufgrund des Lächelns und der allgemeinen Präsenz gerne kennen lernen möchte. Bereut habe ich es demnach nicht, aber ein zweites Konzert ist kein Muss für mich.

Ihre neue Platte habe ich noch nicht, da muss ich erst hinein hören. Die beiden Anderen (1/2) sind im Stil des Konzerts und bestimmt keine Alltagskost, dennoch hörenswert. Mehr zu Anna Ternheim auf laut.de .

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Offline Ordner

Die waren schon unter W2K und XP sehr praktisch, weil man Dateien und Ordner auf die man sonst nur im Netzwerk einen Zugriff hatte, mittels eines Klicks so schalten konnte, dass der eigene Rechner eben diese Ordner und Dateien lokal kopierte. Startet man seinen Rechner ohne Verbindung zum lokalen Netzwerk, werden die zuvor markierten Dateien und Ordner in der gewohnten Struktur dennoch angezeigt und sind somit weiterhin nutzbar. Nimmt man nun Änderungen an den Dateien vor, werden diese beim nächsten Connected ins Netzwerk automatisch per Sync abgeglichen. Das also sind Offlinedateien.

Es wäre nicht Microsoft, wenn das eigentlich gut funktionierende und erprobte System unter VISTA nun nicht mehr so gut funktionieren würde. Warum? Schon einmal versucht unter VISTA nur einen Unterordner seiner Offlineordner nicht mehr “Offline verfügbar” zu schalten? Na? Aufpassen: es geht nicht. Das tolle neue VISTA-Syncenter mit seinen tollen neuen nutzlosen transparenten Fensterrahmen ist Fake. Verwalten kann man da nichts, man darf nur anschauen was vorher schon passierte, eine Art Logbuch. Eine “Neue Syncpartnerschaft” kann man angeblich einrichten, doch klickt man in freudiger Erwartung, sieht man ein leeres grünes Interface, sonst ist da nichts.

Man muss also doch wieder auf das lokale Netzlaufwerk und mittels rechter Maustaste die ungewollten Dateien und Ordner von der Offlinefunktion ausnehmen. Aaaaaaber, um nachträglich einen Unterordner nicht mehr Offline zu schalten, darf der darüber befindliche Hauptordner nicht ebenfalls als nicht mehr Offline markiert sein. Das heißt also, wenn man ein Netzverzeichnis mit zum Beispiel 200 Unterordnern hat (ja es sind wirklich so viele) und nur 10 davon nicht mehr Offline auf seinem Rechner haben möchte, muss man 190 mal “Offline verfügbar” anklicken und dies auch bestätigen. Unter XP konnte man einfach den Hauptordner “Offline verfügbar” anklicken und die 10 Unterordner wieder abklicken. Anders unter VISTA, hier wäre es auch zu einfach, daher erlaubt es VISTA auch nicht, das ist den Machern dieses Stück gequirlten Softwarescheiße wohl zu logisch. Merkt man, dass ich sauer bin? Rückwirkend geht das “Offline verfügbar” abschalten von Unterordnern also nicht. Man kann die nicht einzeln abklicken, immer muss der Hauptordner abgeklickt werden und dann muss nur die Unterordner “Offline verfügbar” machen. Ganz besonders lustig fand ich, als eben einer der Hauptordner eine Sekunde lang nicht mehr auf “Offline verfügbar” stand. Da sah ich, dass unmittelbar und ohne vorher ein “OK” abverlangt zu bekommen die ganzen lokalen Offline-Dateien gelöscht wurden. Üblicherweise kann VISTA schon mal 10 Sekunden lang einen läppischen Link von 512byte vom Desktop entfernen, hier kann es plötzlich Giga-Bytes an Daten binnen Bruchteilen einer Minute vernichten. Der Vorgang des Löschens ist natürlich auch nicht aufzuhalten. Natürlich kam auch keine dieser bescheuerten “Wollen Sie” und noch mehr nervtötenden “Wollen Sie wirklich” Rückfragen. Schwups und weg ist das ganze Zeugs. Bombastisch. Zum Brüllen komisch. Wenn die gelöschten Offlinedateien etliche GB groß waren und man eigentlich keine Zeit hat, die benötigten 190 Ordner anzuklicken ist es nicht mehr komisch. Man macht es dennoch, man hat ja keine andere Wahl. Ich war innerlich am vulkanisieren. Ich brauch diese scheiß Dateien aber jetzt und nicht erst in den in etwa angezeigten 14h und 25Minuten.

Ok – ja, ich habe geklickt und ja ich bin auch dran schuld wissentlich geklickt zu haben. Dafür hat dieses Wunderwerk aber wirklich tolle transparente Fensterrahmen. #puke

Die Moral: Never touch a running System und schon gar nicht wenn Du keine Zeit hast.

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