Problemlösung

Rein thematisch habe ich mich damit schon einmal im September 2009 beschäftigt. Dennoch will muss ich es noch einmal aufgreifen. Das männliche Spatzenhirn ist bisweilen dankbar für jede Ablenkung, sofern es sich ursprünglich um Hausarbeit dreht. Will sagen, es ist in Jahrhunderten der Evolution verankert, dass jedwede Hausarbeiten in der männlichen Prioritätenliste eher auf der Sub-Ebene verankert sind. Bei allem Willen sich dieser Unart zu entziehen, kommt es doch immer wieder vor, dass auch ich sehr tief ins Klischee falle.

Es geht um die Wäsche, genauer um die Waschmaschine, die im Keller steht. Wenn ich zu Hause weile und die Gattin frühmorgens ins Büro strebt, wird gerne noch eine Waschmaschine im Keller gefüllt. Meine Aufgabe ist es dann ca. 2 Stunden später die gereinigte Wäsche wieder zu holen und zum trocken aufzuhängen. Die Tätigkeit alleine überfordert mich weder intellektuell, noch habe ich ein anderes Problem damit. Und doch versaue ich es regelmäßig. Im Home-Office beginne ich in der Regel um ca. 8.00 Uhr meine Tätigkeit, ergo ist die Wäsche gegen 9.45Uhr fertig und könnte aufgehängt werden. Zu Zwecke der Erinnerung disponiert die Gattin einen dicken fetten Zettel am Kühlschrank, den ich infolge notwendigen morgendlichen Kaffeegenusses, vielmehr wegen der Milch des Öfteren aufsuche. Soweit der Plan der Gattin. Und doch schaffte ich es diesen Zettel höchst erfolgreich auszublenden, was die Gattin letztlich bei ihrer abendlichen Ankunft missbilligend zur Kenntnis nimmt. Scheinbar hat noch jemand das Problem, denn es gibt den Laundrinator:

Ist das nun _der_ Grund, mir doch ein iPhone anzuschaffen? Nein, ist es weiterhin nicht. Mein Dank geht an den hiesigen Excluisvanbieter, der mir mit seiner Preisgestaltung weiterhin diese Entscheidung sehr leicht macht.

10 Kommentare

  1. Ich würde vermutlich alle 5 Minuten in den Keller rennen, um zu gucken, ob’s teure Gerät noch auf der Maschine weilt. :-D Dient natürlich dann auch dem Zweck mitzubekommen, ob die Wäsche fertig ist.

    Aber es soll ja Kurzzeitmesser geben, die sogar den Puschelfaktor auf dem heimischen Schreibtisch immens erhöhen können. *hust* :lol:

    (Ich lebe übrigens viel entspannter, seit ich mir einrede, es sei genetisch bedingt, dass Männer Zettel an Kühlschrank- oder Wohnungstüren – egal wie quietschebunt sie auch sein mögen, auf den Boden gefallene Dinge, Spinnweben in großer Höhe, einmal an beliebigem Ort ausgezogene Socken […] gar nicht mehr sehen können, fast so als wären sie unsichtbar. :D )

  2. Dabei gibt es sooo gut Angebote .. und ich würde noch 15% drauf legen …, Du hättest Spaß damit. Eine MENGE SPASS! :)

  3. @Meg
    60 Euro für teilpauschales telefonieren plus 200 Euro Anschaffungskosten sind kein Angebot, dem ich erliegen könnte. Ich habe Zeit. :lol:

  4. @Katja
    In einem publikumsintensiven Waschbereich bietet sich ggf. der Anbau des Fertigmelders mittels Klettverschluss auf der Rückseite der Wascheinrichtung an. :razz: An den Ideen mangelt es zumindest nicht. :roll:

    Kurzzeitmesser lassen sich so bequem abschalten und ignorieren, gerade und besonders dann, wenn ich just gerade mitten in etwas drinnen bin. :razz:

    Unsere opto-mechanischen Sichtfilter sind deutlich ausgeprägter und leistungsfähiger, als die der weiblichen Mitmenschen. Kein Schmuss jez, es isso. :razz:

  5. @ Rüdiger, würdest Du all Deinen techn. SchnickSchnack zusammenzählen, wäre so ein iPhone keine teure Anschaffung mehr ;)

    Wenn Deine Wartezeit abgelaufen ist, bin ich da.

    8)

  6. @Meg
    hehe, sie lässt nicht locker. // An technischem Schnickschnack ist nur Nokia stets bei mir und Beizeiten noch der Pod mit den Ohrhörern.

    Ich werde mich dennoch bemühen Dir die beendete Wartezeit soweit möglich dann zeitnah verkünden. :roll:

  7. Ich bin definitiv weiblich, aber das mit der Wäsche kenne ich auch :-D .

    Ganz schwierig ist es, wenn ich die Waschmaschine einschalte und außer Haus gehe. Meistens fällt mir dann kurz vor Mitternacht ein, dass da noch nasse Wäsche auf mich wartet.

    Arbeite ich von daheim aus, rettet mich manchmal der Timer meines Küchenherdes, den stelle ich so, dass er unangenehm piepst, wenn die Waschmaschine fertig ist. Ab und zu aber mache ich das Piepsen dann gedankenlos aus, und kurz vor Mitternacht…. siehe oben.

    Wir sind 5 Personen, die Wäscheorganisation ist für mich Schussel eine große Herausforderung :critic: !

  8. @Judy :-D

    @Sylvia
    Endlich jemand, der dieses Problem ebenso hat. :love: Wie nennt man diese “Krankheit”, lavocaecumie? (quickdict.de sagt “laveo” heisst Wäsche und caecumie bedeutet blind, also wäscheblind) :-D

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