Anleitung zur Panik

Das Netzlaufwerk meldet sich unerwartet im Betrieb ab, fix ein ping auf das NAS => geht, quälend langsam per SSH auf die Büchse einloggen, dort in den Console erfolglos das Share suchen, Auslastungsanalyse der Büchse vollführen, erfolglos die Mountpoints überprüfen, erfolgreich Test mit eilig gefundenem USB-Stick versuchen, erfolgloser smbd restart, …. Gang zur Küche um Schokolade zu holen, dabei tief und schwer atmen und in Gedanken das letzte Backup abfragen (meines ist 3 Wochen her), überlegen und sammeln was seitdem alles neu dabei und noch nicht gesichert ist, sich doch lieber zum Kampf entscheiden, in der Console ein restart der Büchse erzeugen, Büchse dabei beobachten wie sie im Bootmanager hängen bleibt, dem Share und der Büchse brutal den Stecker ziehen und zurück in die Küche gehen, Schokolade essen, Tee kochen, mehr Schokolade essen, wieder zurück um Büchse und Share wieder einzuschalten, Büchse beim durchstarten zusehen, sofort via SSH drauf und auch das wieder erschienene aber leere Share begutachten, Schokolade durch Chips ersetzen, Samba neu starten, den auch hängen bleiben lassen, Telefon der besten Tochter von allen reparieren, Chips alle, mehr Tee, erneuter Neustart, diesmal erfolgreich, die Büchse vergessen lassen das Share einzuhängen, per Console und endlich im 2. Versuch Adrenalin erleben, dann mit vorsichtigen Fingern auf das Share und sich wegen der wieder vorhandenen Inhalte freuen, kalten Tee weg schütten, Zähne putzen und ins Bett gehen, vorher Backup anstoßen, sich wieder mal Gedanken um eine Umschulung zum Bäcker machen.

10 Kommentare

  1. :hmmm: :hmmm: :hmmm: öhm, also, Tatsache ist: ich hab so rein gar nüscht verstanden :donno:
    Nur das mit der Schokolade hätte ich genau so gemacht!

  2. Endlich kann ich unseren admin etwas besser verstehen :-D – aber der iss soooo dünn, dass der wohl nie bis zur zweiten Schokistation kommt. Das versteh ich nun wieder nicht :donno: vielleicht kommt er aber aus dieser Schleife auch nie raus 8-O

  3. Wenn es in meinem Beruf ganz dick kommt, stelle ich mir immer vor, in Fishtown (Bremerhaven) in einer Kühlhalle Fische auszunehmen sicherlich schlimmer wäre. … Ich war aber schon mal an einem Punkt, wo sogar DAS mir als eine sehr attraktive Alternative erschien. :-o

  4. Wtf ???

    Einiges konnte ich verstehen, nur die trickreichen Abkürzungen –
    ist eigentlich schon die FUAK bekannt?
    Kann man beitreten, dem ‘Verein fuer unsinnige Kürzungen’ … :rage:

  5. @Rabenhaus
    Stets einen Blick für das Wichtigste. :)

    @Nixhaare
    ganz besonders der …. :top:

    @S(tef)unny
    Mit manchen “Admin-Süßzeugsschubladen” könnte man problemlos Kindergärten für einige Tage versorgen. :pipe:

    @Raven
    Also auch in Deiner Zunft ist Berufsflucht keine unbekannte Krankheit.

    @vanilleblau
    Die Frage, warum man sich das alles immer wieder antut, kommt unmittelbar vor dem sich stets aufdrängenden Umschulungswunsch… jedes Mal … wirklich . :roll:

    @Silencer
    Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung. :donno:

    @charis(ma)
    FUAK ist so ähnlich wie pRon oder pron. Ich kenne noch FUBAR. AKÜFI ist zudem auch weiter verbreitet. :-D

  6. @noch ein Markus
    Wie gut zeigt sich gerade. Das Backup lief die ganze Nacht, selbst heute morgen noch, mittlerweile ist es fertig. Das Share hat(te) ein Problem mit dem Dateisystem. Als gegen 12.00 Uhr das Backup endlich fertig war, habe ich selbiges via SSH ausgehängt und fsck (http://de.wikipedia.org/wiki/Fsck) das Share _reparieren_ lassen. Man lernt nie aus.

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