Sonntagsarbeit

Selten, aber so ist Projektarbeit in den Endzügen schon manchmal. Schön ist, dass man in Ruhe hat und vor sich hin arbeiten kann, weniger schön ist der Tag fehlende Erholung und Gammeln.

Ob die Gattin heute alleine sporteln war mag sie mir wohl nicht sagen, weil sie offline ist.

Wir haben einiges heute geschafft und vorbereitet und uns einen Bummel durch die taghelle und sehr sonnige (27°C) Innenstadt gegönnt. Der Nachteil an Sonntagsarbeit ist, kaum ein Deli oder so was in der Nähe hat auf, so suchten wir uns ein nettes Restaurant für einen späten Schmaus.

Das finnische Bier (Lager wie man uns erklärte) läuft verflixt gut, kühl und süffig, dass man für 2×2 0.4 Gläser jedoch 23,5€ zahlen muss, finden wir nicht so dolle.

Morgen dann der Go-Live, das wird spannend und hoffentlich auch nicht wieder so spät,  ich mag nicht wieder so lange auf mein Essen warten und lieber nochmal in die Kneipe mit den Treckern gehen um diese kleinen russischen Teigtaschen mit dem leicht säuerlichen Quark und den vielen Kräutern zu essen. *schleck* Und dann noch etwas ‘wandeln’ in der Fußgängerzone solange noch Betrieb ist.

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bis jetzt

Das was ich von Helsinki bis jetzt gesehen habe ist nicht viel, doch was ich gesehen habe ist richtig cool, so was von llaissez faire, easy going und abgefahrenen Menschen, einer Kneipe die alte Trecker als Showobjekte im Lokal aufstellt, Rentierragout, Zeitungen die im Wind auf der Straße verweht werden, einen Blaubeerkuchen im Stahltrinkbecher, finnisches Bier, Piercings und Tattoos ohne Ende, Birken und andere Bäume als wenn es kein morgen gäbe (und gerade wie die Zahnstocher in der Kneipe, die in einer alten Konservendose mit Deckel(!) gehortet wurden), freundliche und braun gebrannte Menschen (der Urlaub (Midsommer genannt) geht hier am Montag zu Ende), ein kleines und knuffiges Hotel, schön schedderig doch sauber und gemütlich wie Tsau, eine Fußgängerzone um die Ecke mit Kneipen und Bars, Kopfsteinpflaster ach, Parks und überhaupt … hier könnte ich mich wahrscheinlich so richtig wohlfühlen.

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old fashion or not – Stöckchen

Katja, Charlotta und auch Bioschokolade werfen Fragen und Antworten in die Runde.

CDs oder mp3-Player?
mp3 Player, die CDs sind alle verpackt auf dem Dachspeicher. Was ich damit machen werde, weiß ich jetzt noch nicht.

Festnetz oder Mobiltelefonie?
Mobiltelefonie, weil es einfach praktischer ist.

Handy oder Smartphone?
Smartphone.

Notebook oder Tablet-PC?
MacBook, ein iPad wäre zwar verlockend, jedoch eher wegen des apple typischen “Haben-wollen-Reflexes”

Buch oder E-Book-Reader?
Also wenn, dann Buch, auch weil ich diese DRM-Scheisse nicht mitmache. Vom Komfort gesehen, wäre ein E-Book-Reader jedoch genau mein Ding.

Buch oder Hörbuch?
Als Berufspendler ist ein Hörbuch hinterm Steuer ein guter Kompromiss.

Brettspiel oder Spiel-Konsole?
Konsole, ich mag keine Brettspiele mehr, seit die beste Tochter von allen aus dem Alter draußen ist.

Tagebuch oder Weblog?
Weder noch. Ich kann das derzeit noch ganz gut filtern, was in die Öffentlichkeit kommt und was nicht.

Bargeld oder EC-Karte?
Bevorzugt EC-Karte, weil praktischer.

Poesiealbum oder Social Network?
Etwas social network. Doch empfinde ich die Tätigkeiten bei FB und g+ nicht mehr unbedingt als Freizeit, das alles beginnt mich zu nerven. Wenn bestimmte Menschen dort nicht erreichbar wären, …..

Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV?
DVB-T. Die dämlichen Rundfunkgebühren sind genug, ich zahle für den Schrott nicht noch extra. Bin in Römer und spinne?

Videothek oder Online-Videothek?
weder noch. OTR und etwas Geduld genügt mir.

Ladengeschäft oder Online-Shop?
Onlineshop.

Brief oder E-Mail?
E-Mail. Mein Schriftbild grenzt an Körperverletzung.

Straßenkarte oder Navigationsgerät?
Gespalten. Eigentlich Straßenkarte, weil ich um meinen Orientierungssinn fürchte. Das Navi im Smartphone hat bei diversen Einsätzen jedoch wirklich gute Dienste geleistet.

Duden oder Online-Duden?
Das was gerade greifbar ist.

Pizza-Zettel mit Anruf oder Online-Pizza-Bestellung?
Anruf bei der Pizzeria meines Vertrauens. Gibt es nur leider nicht mehr viele.

Briefmarke oder Online-Frankierung?
Online Frankierung. AdBlock funktioniert deutlich besser als die nervige Fragerei nach einem Postbankkonto oder unsinnigen Versicherungen auszuhalten.

Papierrechnung oder Online-Rechnung?
Online.

Und zuletzt: mehr offline oder mehr online?
Online.

Die Tendenz ist deutlich nicht old fashioned. Wer mag, darf sich gerne bedienen.

@Christine: na wie wärs?

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