nichts außer Arbeit

Davon aber reichlich viel. Doch wer mit tollen Kollegen durch die Gänge haust, macht es gerne und viel. Wir haben also unser Projekt so richtig mit Schwung voran getrieben, fast schon zu schnell für die Nacharbeiten. Doch so gegen 17.30 Uhr stellte sich bei uns dann schon so etwas wie Erschöpfung ein. Zum Abschluss noch essen (Chef zahlt) und schluss für heute. Die Allgäuer Kässpatzn habe ich ganz schön unterschätzt, ab einem Drittel musste ich kämpfen und habe es dann doch gelassen, so lecker sie auch waren. Meine Tischgäste (echte Bayern) nannten sie zwar nur mittelmäßig, aber das ficht mich nicht an. Obwohl ich zugeben, erst der alte Parmesan-Käse extra oben drauf, auf den die Bayern bestanden haben, gaben der Sache einen zusätzlich guten Rutsch. Gute Nacht. I’m beef.

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witzige Hotelnamen

Wie schon im Spätsommer passiert, bin ich heuer in einem Hotel mit dem neugierig machenden Namen “Zum blauen Karpfen” gelandet. Hotels mit witzigen Namen finde ich wohl wie von selbst und noch mehr sind diese Hotels dann völlig in Ordnung und irgendwie ihres Namens entsprechend sympathisch. Vor dem Haus plätschert ein kleiner Bach, ein griechisches Restaurant ist vor der Tür, das Bad ist groß und passend zum Hotel nicht mit weißen, sondern mit blauen Handtüchern ausgestattet. Der Taxifahrer, der mich vom Bahnhof brachte, hatte so was von keinem Plan wie und was und wo, er war richtig dankbar als ich das Navi im Handy anwarf. Und doch hatten wir eine sehr amüsante Fahrt zusammen, ein Ghanaer der in seinem grenzwertigen Deutsch gerade noch bayrisch daher redet. Saugeil.

Nach der Vorbereitung heute wird der morgige Tag zumindest in Sachen Überblick gewinnen weniger anstrengend, oder auch nicht. Aber eines ist jetzt schon, ich habe mich in diesen leichten bayrischen Akzent verliebt, so mit den rollenden r-Wörtern und überhaupt dem ganzen Schmäh. Es ist sehr nett hier, ich mag es. Außerdem schmeckt das Weißbier nur hier so richtig gut,  Pschorr Hacker oder wie es heißt. Und Krustenbraten mit Knödel hatte es heute Abend.

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Reisetag

Entspannung geht anders. Der Zubringer hat 15 Minuten aufzuholen, so muss ich im Frankfurt binnen 2 Minuten von Gleis 22 auf 7. Wenn da nicht die ganzen Pendler wären, die mufflig vor sich hin schlendern. Kurzerhand überspringe ich ein Gleis in hetze auf die 7. Der ICE scharrt schon mit den Hufen, der Bahnsteig ist leer. Wehe Du fährst ohne mich! Die Schaffner steht schon in der Tür, sieht mich springen und macht Handzeichen, sie wartet. Fein, aber ich bin im falschen Wagen. Egal. Während der ersten holprigen Meter arbeite ich mich durch die Gänge. Um in meinen Wagen zu kommen habe ich noch 7 vor mir. Eine Nummer vor meinem ist der Zutabschnitt zu Ende, ich muss zum nächsten Halt warten, dann nach vorne huschen. Dort angekommen macht mich die Wagennummer stutzig, denn nach den Regeln kommt nach 28 entweder 27 oder 29 und nicht 39. Ein Schaffner bietet sich an. Er nimmt meinen Fahrschein prüft und meint ich wäre fast richtIg, nur einen Wagen zurück. Ich schaue mich um, das war 1.Klasse wie der hier. Er nickt, zeigt mir meinen Fahrschein und bittet mich Platz zu nehmen. Ich lerne zukünftig gefälligst besser und mit Brille(!) auf den Fahrschein zu schauen. *arg*

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