Stöckchen – 11 Fragen

Tante Emma vom kleinen Gemischtwarenladen fragt und damit man nicht nein sagen will, hält sie jedem potentiellen Stöckchenadressat ihr Töchterchen vor die Nase. Kindchenschema und so, man soll sie als sehr unglückliche Mutter sehen, wenn man nicht antwortet. Dem Kind zuliebe. Perfide, aber wirkungsvoll.

1. Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen? Eines Abends im Chat mit einer lieben Freundin zeigte sie mir, dass sie anstelle eines Tagebuches ein Blog eröffnen wollte. Schon vorher hatte ich mich an anderer Stelle erfolglos im bloggen versucht. Erfolglos deswegen, weil ich es an falscher Stelle und mit ungeeigneter Technik tat. Persönliches Tagebuch ist nicht mein Ding, aber hin und wieder aus dem Alltag zu erzählen indes schon. So kam ich drauf es noch einmal mit WordPress zu versuchen.

2. Welcher Artikel hat völlig zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit erhalten? Ich wüsste keinen Beitrag, der nach meinem Verständnis ungerechterweise untergegangen sein könnte. Welcher Beitrag hat Dir bisher am meisten bedeutet? => https://www.thatblog.de/2008/05/28/damals-1991/

3. Hund oder Katze? Warum? Hund. Ich mag es nicht, wenn Katzen überall in der Wohnung herumlungern, Hunde machen das nur auf dem Boden oder der Couch und sind folgsamer als Katzen, kratzen nicht wenn der Hafer sticht und müssen nicht vor die Tür begleitet werden. Ich mag Gassi gehen.

4. Für was kannst Du Dich zu jeder Tages- und Nachtzeit begeistern? Gitarre, Online-Gaming (CS:GO), Internet, meine Musik-Libary,

5. Ohne welches Lebensmittel könntest Du nicht leben? Keine Einschränkung, außer Leber und Spargel.

6. Welches ist Dein Alltime-Favourite-Buch? Und warum? Jenseits von Afrika, weil mich die Geschichte einfach jedes Mal wieder holt.

7. Was bringt Dich sofort auf die Palme? persönliche Angriffe, eine ’nach-mir-die-Sinflut’ Einstellung, %einiges sehr privates%

8. Was ist eine echte Macke von Dir? Ich habe meine Sachen gerne und sicher im Griff, das kann für andere manchmal sehr nervig sein.

9. Wenn Du eine Sache in Deinem Leben ändern könntest, welche wäre das? Es gibt bestimmt etwas, mir fällt aber nichts ein.

10. Mit welcher Person des öffentlichen Lebens würdest Du gerne eine private Unterhaltung führen? Warum? Es gibt natürlich öffentliche Menschen für die ich ein gewisse nicht näher erklärbare Sympathie hege, aber deswegen mit denen privat reden? Ich wüsste gar nicht worüber.

11. Wein oder Bier? Bier. Nennt mich Banause, ich finde Wein schmeckt scheisse und das Gedöns beim gesellschaftlichen Essen geht mir auf den Sack. Schon alleine deswegen brüskiere ich bei Bedarf gerne und bestelle mir als einziger ein Bier.

Stöckchen sollen ja weiter gereicht werden. Da ich kein Kleinkind habe, dass ich Ihnen allen potentiellen Opfern entgegen halten könnte, oder Katzenbabies oder Otter, dürfen Sie somit frei entscheiden, ob Sie die Fragen mitnehmen und bei sich beantworten. live long and prosper.

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Zwangsgespräch

Uns drängt es zu einer Pizza und einem Salat, von dem vor kurzem wieder entdeckten alten Pizzabäcker. Ich bin etwas zu früh zum abholen, so werde ich von einem anderen Wartenden in ein Gespräch über den örtlichen Fussballverein verwickelt. Wobei Gespräch ist zu viel gesagt, Monolog trifft es eher. Er versucht mich wortgewaltig mit seinem geballten Wissen um alle möglichen Insights des Vereins zu beeindrucken und je teilnahmsloser ich diesbezüglich werde, um so mehr bemüht er sich mit stechenden Blick und aufmunternden Kopfnicken doch endlich eine anerkennende Reaktion von mir zu bekommen. Um ihm die Last etwa zu nehmen drehe ich mich von ihm weg und beschäftige mich mit dem Smartphone. Juckt ihn aber nicht sonderlich, spricht er halt einfach lauter. Der Blick des Pizzabäckers und meiner treffen sich und nahezu gleichzeitig rollen wir unauffällig mit den Augen. Kurz drauf lachen wir uns an, während der Fachmann die zig Millionen Euro, die dem Verein aufgrund offensichtlich gravierender Transferfehler nicht in die Kassen gespült wurden, fortlaufend wehmütig bejammert. Auch wenn ich eigentlich erst als zweiter dran bin, meine Pizza ist auf wundersame Weise schneller fertig und er schickt mich damit wieder nach Hause.

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da macht es pling

Scheinbar schlafe ich endgültig nicht mehr so tief und fest wie früher noch, denn sonst hätte mich ein sattes *pling* mitten in der Nacht vor kurzem nicht aus dem Schlaf schrecken lassen. “Scheiss Party-People” dachte ich noch und dreht mich wieder um, oder so. Erst am nächsten Morgen sah ich was mich tatsächlich geweckt hatte:

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Und ja, das ist eine Staubschicht unter den verbliebenen Saiten. Schauen Sie bitte nicht hin und gehen weiter. Danke.

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