Ein

Kundenservice der geschlagene 4 Monate bis zu einer Antwort braucht, die dann auch an Nutz- und Hilflosigkeit kaum zu überbieten ist, sollte sich nicht mehr als Kundendienst oder Kundenservice bezeichnen.

unimedia_kd

Der Beschwerdegrund war mal wieder eine Fehlfunktion des Horizon-Receivers, die ich nach 2 Wochen die eigentich übliche Wartezeit bei Unitymedia, bis eine ähnlich hilflose Antwort kommt, dann selbst via google aus einem Forum in Österreich selbst gelöst habe. Ich weiß überhaupt nicht wie dieser Kundendienst arbeitet. Man bekommt nie eine schriftliche Antwort die irgendeine Problemlösung beinhaltet, man schickt Mail über das dafür deklarierte Webseitenformular und bekommt +/- 2 Wochen später eine Schlablonen-PDF-Antworten zurück, man will immer reden und wird um Rückruf gebeten und wenn man als Kunde denn mal zurückruft (warum schreibt man als Kunde dann überhaupt?), wartet man in der Schleife sich die Ohren blutig und spricht dann mit hilflosen Agents anstelle eines PDFs mit hiflosen Inhalt. Der Kundendienstleiter dort ist vermutlich nur nebenberuflich, hauptsächlich kümmert der sich um etwas anderes.

Aber genau das passiert, wenn Anbieter keine wirkliche Konkurenz im Markt erleben müssen.

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Kaffeeautomatenterror

Wir haben seit Jahren eine Jura Impressa C5 Maschine. Auch mal gerne genervt “ScheisseErna” genannt, wenn sie zu just unliebsamen Zeiten (z.B. kurz vor Frühstück, oder wenn man sich einen weiteren Kaffe ziehen will, etc. ) um Aufmerksamkeit (Filterwechsel, Reinigung) und um Hege (gib mir Wasser, gib mir Bohnen, mach mich sauber) bettelt und ohne diese die Zubereitung verweigert.

ScheisseErna hat auch einen Wasserfilter (Jura Claris) im Tank der alle 80-100 Tassen gewechselt werden will. Der Kaffee schmeckt (zumindest für uns gefühlt) mit dem Filter angenehmer. Der Filterwechsel ist einfach: Wartungsklappe öffnen, Taste für Filter drücken bis sie blinkt, Filter im Wassertank tauschen, Tasse unter Dampfauslauf stellen, den aufdrehen und wenn der Spülvorgang fertig ist, den Dampfauslauf wieder abschalten, fertig.

Letzte Woche wollte der Dampfauslauf nicht spülen, hin und her und hin und her, aus- und wieder einschalten, wirres Knöpfen drücken, nichts außer “f.u.” Blinkzeichen. Mit neuem Filter oder dem alten Filter gab es dann auch keinen Kaffee mehr. Ohne Filter hat ScheisseErna dann wieder Kaffee machen wollen. *wtf Der Anruf beim Kundendienst eröffnet eklatant mangelhaftes Maschinenwissen (Handbuchvorleser) und der klägliche Versuch eine neue Maschine für uns attraktiv zu gestalten. Will ich aber nicht hören, ich will meine ScheisseErna behalten, die gehört schliesslich hier hin.

Heute dann die RadikalKur: ScheisseErna bekommt den Filter deaktiviert (anschalten, Drehregler auf P, Filterknopf drücken bis leuchtet, per Drehknopf alle Segmente ausschalten und drücken), weil es geht grundsätzlich ja auch ohne. Und dann dachte ich an den Windows-Effekt: Was ist mit eine Option ab- und dann wieder anschalten? *hmm Also gleiche Prozedur an ScheisseErna erneut ausgeführt (nur das die Segmente diesmal leuchten müssen), diesmal  läuft der Dampfauslauf sofort los, spült ordentlich zu Ende und ScheisseErna blinkt dann irgendwie glücklicher. Sie darf bleiben. Vielleicht braucht sie auch einfach nur einen anderen Namen.

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Belästigung Teil 2

Die Lösung allen Übels heisst FAZ.NET AdLight und kostet 1,99€ im Monat. Um den AdBlocker auf faz.net weiter nutzen zu dürfen, will man zusätzliches Geld haben.

Als Abonnent bekommt man die 1,99€ jeden Monat wieder gutgeschrieben. Nach Abschluss wird man dennoch weiterhin belästigt, man muss sich einmal abmelden, den Browser schliessen, den Cache löschen und sich neu anmelden, dann darf man wieder FAZ lesen. Ist das nicht nett?

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