Sprechen

Mit fremden Menschen zu sprechen ist nicht immer einfach, mir macht das in der Regel nichts. Es bringt der Job so mit sich, dass man keine Berührungsängste hat oder diese pflegt. Der nötige Anruf war dennoch merkwürdig, wissentlich habe ich den Anverwandten nie gesehen oder gesprochen, ich wusste gar nicht das es ihn gibt.

Wir siezen uns (warum auch nicht), ich versuche erst gar nicht Smalltalk zu machen, sondern mache das weswegen ich anrufe. Die Nachrichten werden sehr gefasst, fast schon gleichgültig aufgenommen. Ich zögere und frage, ob es ihn so gar nicht berühre? Er antwortet nicht gleich, das “Nein, sicher schon” kommt nicht sehr überzeugend. Nun ja, ich habe meine ‘Pflicht’ getan, soll er machen was er will. So ähnlich sage ich es ihm und ‘Leben Sie wohl’. *click

Loading Likes...

2 Kommentare

  1. Herzliches Beileid.
    Solche Anrufe sind alles andere als schön. Allerdings habe ich in den letzten Jahren beobachtet, dass sich auch im Umgang mit endgültigen Abschieden die Spreu vom Weizen trennt.

  2. merci Tonari. Jeder geht halt anders damit um. Wie geschrieben habe ich meine Pflicht getan, alles danach muss er von dem ich hier geschrieben habe mit sich selbst vereinbaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare geschehen auf freiwilliger Basis. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst Du Dich mit der Speicherung/Verarbeitung Deines Namens und Deiner E-Mail Adresse durch thatblog.de einverstanden. Nach dem kommentieren verbleiben die eingetragenen Daten auf diesem Server. Mehr dazu siehe Datenschutzerklärung