inGame Screenshot

Von Hunt:Showdown hatte ich hier schon einmal kurz berichtet. Das Spiel zieht mich zwischenzeitlich doch schon häufiger zu sich hinein als zu Beginn zu erwarten war. Das Horror-Genre ist jetzt nicht zwingend meine bevorzugte Ecke in der Welt der Computergames.

Man erschrickt des häufigeren tüchtig und verjagt sich auch mal völlig unnötig, weil man beim konzentrierten Schleichen durchs Dickicht einen Ast zertritt oder so ein im Busch schlafender Bewohner wach wird und sofort Attacke geht, quasi mit Null-Reaktionszeit für sich selbst und dann muss es verdammt schnell gehen.

Die Arbeit, die sich die Entwickler mit der Umgebung machen ist beachtlich. Es gab daher auch schon Runden wo ich absolut keinen Bock auf das Gameplay hatte, sondern einfach nur herumgelaufen bin und mir Sachen angesehen habe.

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keinen Feierabend

Weil schwesterfraudoktor keine Kommentare bei sich erlaubt, muss ich hier via Blog-Post antworten:

Als IT-ler ist man ähnlich wie sie als Doktorin irgendwie immer auf Arbeit und natürlich auch bereit. Bitte jetzt nicht falsch verstehen, sehr oft biete ich meine Hilfe aktiv an, weil sich jemand abstrampelt, überfordert oder kommt nicht zurecht und ich kann die Sache easy handhaben, oder weiß zumindest wie ich vorgehen muss.

Was aber auch mich mitunter sehr nervt sind diese Überfall-Tasks, die aus einem normalen Gespräch heraus passieren. Kaum das man preis gibt in der IT zu arbeiten erfährt man “vor 3 Wochen hatte ich was komisches, da habe ich %random_WEBSITE% angesehen und dann war das Windows schwarz. Was ist denn da passiert?”

oder

Mein Drucker druckt nicht. Was ist da los?

oder

Der Akku meines Telefon geht so schnell leer.

oder

Wie ist denn das mit dem Internet und der Sicherheit jetzt?

oder

Kann der neue Fernseher sehen und hören was wir im Wohnzimmer so reden?

uvm. usw.

Wir müssen nicht drüber reden, dass auch in der modernen IT die Hellseher-Glaskugeln äußerst rar sind und nur die Besten der Besten vom Rat der Admins zugeteilt bekommen. Aber bei so einer Frage ist das mögliche gemütliche Beisammensitzen recht flugs dann auch erledigt. Richtig eklig wird es dann, weil man bei Unwissenheit gerne verdächtigt wird seine Weisheit für sich zu behalten zu wollen.

Würde man um Hilfe gefragt werden, kann man immer noch sagen, lass uns das doch später im privaten Rahmen besprechen, aber es brennt lichterloh (vor allem die Sachen die schon seit Wochen oder Monaten geduldig vor sich hin kokeln) und es muss jetzt und sofort abschliessend geklärt werden.

Am Besten noch wird ein im Beisein aller Menschen ein persönlicher Besuchstermin, zwischen Sonntags 19 und 21 Uhr abgerungen (weil da ist Zeit), damit der zwangs-strebsame Admin in seiner Unfähigkeit sich wörtlich zu äußern, dann halt selbst vor Ort mal machen muss. Soll er doch mal sehen wie der saubere Herr Admin zurecht kommt und weil man als normal Anwender eigentlich gar nichts dafür kann.

Der Kontakt wird dann von meiner Seite ggf. unter strikter Missachtung der gesellschaftlichen Benimmregeln sehr zügig beendet oder zumindest steht stark eingeschränkt.

Die Selbstverständlichkeit mit der man ungebeten und ungefragt in private Technik-Probleme einbezogen und verantwortlich gemacht wird ist weiterhin erstaunlich.

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auf dem Nachttisch

Sich im Bett richtig müde lesen geschieht hier fast nur auf dem iPad. Daher ist es schon die Erwähnung wert, das ich kürzlich tatsächlich ein Buch zum lesen auf Papier erstanden habe, für ganze 0,10€. Es gibt kein eBook davon, aber die Story interessiert mich nun mal.

Darunter ist ein Titel von National Geografic mit tollen Bildern und Texten des Fotographen dazu, das ich für ganze 3,95€ erstanden habe.

Und darunter ein Buch über SQL, das es ebenfalls nicht als eBook gibt.

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