Spiegelschaden

und seine Qualitätsarbeit. Seit 2009 hab ich den nun, außer dem Wasserschaden (klickklickklick), der steinschlag geschädigten Klimaanlage, dem kürzlichen Steuergerät, haben wir noch mehr Nicklichkeiten miteinander:

  • Da sind die hinteren Türen, die alle par Wochen am Schliesshaken der Karosserie nachjustiert werden müssen, weil sie aufgrund der nicht ausreichend verwindungsteifen Karosserie lästig laute Klackertöne absondern.
  • Der in der Sonnenblende beim Beifahrer fiel 2 Wochen nach Garantieablauf herunter, die Reparatur wurde verwehrt, man wollte mir lieber eine neue Sonnenblende verkaufen. Das mal sicher nicht. Meine Klebeversuche halten maximal 6 Monate. Ergo nach 5 Monaten kein mehr, solange bis ich mal wieder kleben will.
  • Die Scheibenwischdüsen, die man nicht eingestellt bekommt, weil scheinbar die Pumpe random mit unterschiedlichen Drücken arbeitet.
  • All 4 Monate neue H7 Leuchten (nur wenn ich die Lichter während jeder Fahrt eingeschaltet lasse), weil die Leuchtmittel ja so anfällig sind. Aber natürlich hat der Spanungsregler in dem Opel nichts damit zu tun. Ich bin mittlerweile schneller im Tausch der Leuchte als der Profi aus der Werkstatt.
  • Die Register der Lüftungsdüsen sind ausgehängt, weil das dahinter sich auch durch Nichtnutzung quasi selbst auslutscht.
  • Der Innenspiegel lässt sich seit 2012 nicht mehr richtig einstellen, weil der an der Aufhängung lose wackelt.

Apropos Innenspiegel, der hat nun extra Aufmerksamkeit erzeugt, weil er während einer normalen Fahrt auf einer gerade Strasse einfach herunter fallen musste. Derartige Auflösungserscheinungen sind dann doch etwas unerwartet.

Auf der anderen Seite ist das ultra billige Opel-Plastik auch wieder hilfreich bei der Reparatur, wenn man denn will und etwas vorsichtig ist. Das Ding zu Hause aufgeklipst und mit Hilfe eines kleinen Kabelbinders die gebrochene Kugelmulde (Wie kann so ein Teil ohne jedwede Belastung überhaupt brechen? Erdkrümmung, Schallwellen?) der Spielbefestigung einfach wieder zusammen gedrückt.

Am Schluss sollte man noch ein kleine Stück Papier oder einen Fitzel eines Tempos einlegen, denn der Spiegel kann sich beim fahren ungewollt verstellen. Mithilfe der oben beschrieben Maßnahme fällt er jedoch nicht mehr runter. wink

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5 Kommentare

  1. Ach ja, die Liebe Fuhrpark. Ich bin ja ganz froh, das ich nicht der einzige bin, der trotz stärker werdender Macken am alten Auto festhält. Ausgefallene Sitzheizung, nicht funktionierende Zentralverriegelung, Defekter Funkschlüssel… und trotzdem mag ich mich noch nicht von der Kiste trennen. Immerhin ist es mit etwas Glück der letzte Verbrenner den ich fahren werde, wenn er noch etwas länger durchhält.

  2. Hach ja, die Außenspiegel waren bei meinem alten Opel auch immer der größte Schwachpunkt. Vor allem, weil ich sie immer abgefahren habe. ;-)
    Bei Autoteile-Rick gab es für wenig Geld aber immer genügend Ersatz. :D

  3. @Silencer
    Meinst Du wirklich, dass Elektro bald wirklich als Alternative (also abseits der Berliner-MarketingMaschinerie) sein wird?

    @Raven
    Keine Sorge mit 7 Jahren Pech je Spiegel usw, oder bist Du nicht abergläubisch? ;)

  4. Wir haben ja unser altes, geliebtes KFZ vor 5 Jahren komplett abgeschafft, muss allerdings dazu sagen, dass ich damit nie zur Arbeit fahren musste, da der Arbeitsplatz um die Ecke liegt, und unser Kind schon erwachsen ist. Für Transporte und Ausflüge bin ich Carsharing-Mitglied (https://www.cambio-carsharing.de/), sehr bequem und kein Ärger mehr mit KFZ Reparaturen! Mit Fahrrad, örtlichem Verkehrsverbund und manchmal Deutscher Bahn (ja ja, ich weiß, Thema für sich, aber der Stau auf deutschen Straßen ist auch kein Vergnügen) lässt es sich gut leben hier in der Stadt. Und die hunderte von Euronen, die wir jährlich an Strafgeldern zahlen mussten, fallen auch weg.

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