Rhodos Tag 8+9+10

Von meiner Hörbuchliste habe ich bis jetzt nur den 28. und vorerst letzten Donna Leon Roman und die ersten beiden Bücher der Känguru–Serie geschafft. Hat mir alles gut gefallen, das Känguru brachte mich des öfteren zum lauten Lachen, so schräg und absurd wie das geschrieben ist amüsierte ich mich prächtig.

Der nähere Strandbereich im Wasser zeichnet sich dadurch aus, dass es plötzlich richtig tief wird, so ich auch nicht stehen kann und einige Meter weiter eine breite Sandbank kommt, auf der wir beide wieder stehen können. Je nach Wellengang hat sich bei uns eine saloppe Tiefenangabe eingebürgert, wenn es fast zu tief zum stehen ist nennen wir das z.B.: äußerste Ballerina (ohne Wellengang und auf spitzen Zehenspitzen stehend). Wir würden deswegen schon mehrfach an/– ausgelacht, weil scheinbar im Zusammenhang mit dann doch überschäumenden Wellen diese Tiefenangabe nicht mehr genau genug ist. Nun ja, wir arbeiten dran.

Je länger wir hier sind umso weniger machen uns unsere jeweils ca.5–10kg Übergewicht zu schaffen. Der Willen die jedoch los zu werden wird im Gegenzug unbändig gestärkt. Das gehen wir nach dem Urlaub ganz sicher strikt an. Es muss jeder selbst wissen was er sich antut. Über das Essverhalten anderer Menschen zu lästern steht niemanden zu.

Wir waren auf Symi, einer Ausflugsinsel ca. 2Stunde langsame Schifffahrt von entfernt. Ein bei +40* etwas anstrengendes Unterfangen, aber das gehört wohl dazu. Leider haben wir die Massen an anderen Touristen unterschätzt, so hat sich das ziemlich blöde angefühlt. Das Dörfchen hat früher vom Schwammtauchen gelebt, wunderschön und zauberhaft idyllisch in den Hang gebaut mit den kleinen griechischen Häusern, dem Hafen direkt an der Straße, leider war zu wenig Zeit auf eigene Faust in dem Dorf auf Entdeckungstour zu gehen. Man war viel zu sehr damit beschäftigt die Gäste in die richtige Läden zu lotsen und dort die Produkte von guten Freunden kaufen zu lassen. Das der Tripp in Summe nichts anderes war als eine Kaffee-Fahrt auf griechisch, hätten wir uns vorher auch nicht gedacht.

Dazu wurde ich heute auch in einer mir unverständlichen Sprache beleidigt, weil ich die FremdVerletzung meines persönlichen Sonnenbadbereiches (meiner Meinung nach 50cm rund um die Sonnenliege herum) nicht weiter kommentiert, sondern einfach weiter aufs Meer geschaut und Musik gehört habe. Vermutlich erwartete das Gör, dass ich ihr aufgrund ihrer Anwesenheit umgehend Platz machen würde. Woher dieses Anspruchsdenken kommt wüsste ich auch zu gerne. Sie ist dann in fremder Sprache grummelnd davon gezogen und hat sich 20 Meter weiter einen neuen Platz gesucht, nicht ohne ihren später zu ihr kommende männliche Begleitung scheinbar ihre Erfahrung in meiner Nähe zu berichten. Zumindest mutmaßende ich das, denn die Blicke beider in meine Richtung wurden zusehends feindlich. Bin schon sehr gespannt, ob sich daraus etwas entwickelt.

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3 Kommentare

  1. Vielleicht doch lieber Binnenland, nicht als organisierte Tour, sondern auf eigene Faust. Das macht doch so eine Reise auch ein bisschen zum Abenteuer. Warum nicht mit einem normalen Inselbus oder mit einem Taxi irgendwo hin?

  2. Wir wollten tatsächlich mal Schiffchen fahren und die schönen Ausflugsziele hier auf der Insel sind richtig überlaufen, zumal das was wir sehen wollten schon in den Jahren zuvor gesehen haben.

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