Admin-Horror

Im Laufe einer Zeit kennt man als Admin seine Server, man weiß um kleine Eigenheiten, oder kennt auch Schwächen. Selbst wenn die Flotte aus identischen Geräten besteht, gibt es da marginale Unterschiede.

Der Admin-Horror beginnt, wenn man bei einem seiner etwas problematischen Schätzchen unausweichlich wichtige Updates einspielt, dann den auch unter Linux manchmal nötigen Neustart auslöst und die Kiste rührt sich danach nicht. Man steht vor der Konsole und wird zunehmend nervöser, weil man weiß “das dauert zu lange”, aber man bekommt keine Rückmeldung, es gibt keine Reaktion, keine Ausgabe am Monitor (sofern man direkt am Rack steht), man ist zum warten verdammt. Man starrt auf die Konsole und schwankt zwischen *wtf , bloss nicht und der kommt schon wieder, musst nur Geduld haben.

Ich bekomme dann immer Hunger, muss raus aus dem Serverraum und gehe an den Kühlschrank für Obst oder Espresso, wenn ich nichts mehr habe. Die Gedanken erzeugen derweil schon Szenarien a la “was mache ich, wenn die Kiste nicht mehr hoch kommt?”, oder “welche Services fallen auf die Nase wenn ….” .

Die Kiste kommt letztlich immer wieder aber es ist keine schöne Zeit.  Die Kalt-Warm-Wallungen während der Wartezeit sind etwas, was ich definitiv gerne missen würde.

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Sachen machen – Urlaubstag 11

  • Verfolge mühsam die Ergebnisse des Faceit–Majors in London (CS:GO) , anschauen kann ich sie nicht und das stinkt mir erheblich. Das WLan hier ist zu schwach, LTE ginge gut aber wegen der Geldgelheit der deutschen Mobil–Provider reicht meine 3GB Flatrate nicht. Wobei ich das nicht mehr Flatrate nennen soll, denn es ist keine.
  • Satz des Tages (sinngemäß): Ein dezentes Kleid, dessen Wirkung der des Kometen der seinerzeit die Dinosauriern auslöschte gleichkommt. (aus Mario Giordano – Tante Poldi und der schöne Antonio) // ich amüsiere mich schon wieder köstlich mit dem Autor, seinem Hörbuch und dessen Sprecher)
  • Strandleben wird mir nie langweilig.
  • Wenn ich den lieben Tag den Kite-Surfern so zusehen kann, bekomme ich schon auch Lust es mal zu versuchen. Ist mir nur zu teuer. Sicher kann man sich alles leihen, Neopren aber sicher nicht und das ganze Gear… mal schauen ob ich nächstes Jahr vor dem nächsten Urlaub den Gedanken ernsthaft verfolge.
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Sachen machen – Urlaubstag 9

  • fast schneuzfreie Nacht verbracht.
  • Heute vormittag wollen wir mal wieder Stadt um uns haben und fahren nach Rhodos City. Wuselige Sache, nicht mal wegen vieler Touristen, die Strassenccafés sind voll mit allen möglichen Leuten, vor allem Einheimischen. Viele viele Boutiquen, kaum HandyStores wie bei uns.
  • Die Klimaanlagen in den Läden hier sind meine persönliche Hölle.
  • Am Hafen von Rhodos gibt es ein großes weißes Rondel, der alte Fischmarktplatz. Heute sind draußen wie drinnen Touristenshops und Restaurants. Sieht etwas etwas herunter gekommen aus, aber das ist halt so. Man kann da recht gut und günstig snacken, aber rechnen können sie im linken (Zafir-Grill) Geschäft nicht. Alleine während wir dort saßen hat der Kellner 4 Mal versucht die Rechnungen anderer Gäste erheblich zu pushen und ist dabei erwischt worden. Bei uns hat er es nicht versucht.
  • Die Taxifahrer waren nicht böse, weil wir vor der Fahrt -Ilyassos -Rhodos- um einen Pauschalpreis gefragt haben. Wobei die Kosten schon schräg sind, mit dem Bus kostet das 14€, mit dem Taxi haben wir 15€ vereinbart. In unserer Rezeption sagt man uns, alles was über 17€ ginge sollen wir nicht zustimmen.
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Piep-Piep-Piep

Ich bin gerade dabei ein Motorrad dahingehen zu modifizieren, dass ich einen bequemen Fernsehsessel dran bauen kann (WTF) als Piep-Piep-Piep ? Im 3/4 -Schlaf schraube ich weiter und verzweifle ob des Vorhabens an zu langen Schrauben (WTF) Piep-Piep-Piep. Ok, das Werkzeug muss jetzt weg, die Schrauben können mich mal, ich öffne die Augen zu 25%. Es ist noch komplett dunkel Piep-Piep-Piep. Einen scheelen Blick auf die Handyuhr erklärt mir auch warum, 4.30 Uhr. Die Orientierung braucht etwas, das Motorradproblem ist wirklich nervig. Alles still, gerade als ich mich wieder umdrehen und mich weiter dem Schraubenproblem widmen will Piep-Piep-Piep.

Warum diese bescheuerten Rauchmelder nicht tagsüber eine trockene Batterie melden können sondern immer nachts. Bisher hat sich ja noch keiner diesbezüglich gemeldet, aber irgendwas anmaulen muss ich jetzt. Ich liege und warte bis zum nächsten Piep-Piep-Piep und es kommt. Es ist in der nächtlichen Stille infernalisch laut, zu laut um es zu ignorieren. Selbst wenn ich mir ein Hörbuch auf die Ohren stecke, ich müsste das sehr laut machen und außerdem ist es erst 4.45 Uhr. Also hoch und das Ding piep-tot machen. Ich setze mich mit 1/2 geöffneten Augen in jeden Raum und warte bis es wieder kommt. Gefühlt braucht es jetzt deutlich länger bis es wieder kommt. Logisch, ich bin ja jetzt aus dem Bett. Ich dussle irgendwie auf der Couch, so es sich unbeobachtet fühlen kann und es kommt wieder. Piep-Piep-Piep. Keine zuverlässige Ortung möglich.

Ich tigere also um 5.00 Uhr durch die Wohnung, die Augen zwischen 1/2 und 3/4 offen und warte bis diese Stück Scheisstechnik wieder einen Laut von sich gibt, damit ich es töten kann. Oder schlachten. Oder verbrennen. Ne, doch lieber nicht verbrennen. Ersäufen wäre auch gut. Irgendwann stehe ich schlaftrunken in der Küche und das Piep-Piep-Piep kommt nicht von der Decke, sondern aus der Rauchecke der Gattin. Ich taste auf dem Tisch herum und finde neben dem Aschenbecher noch einen Stift, irgendwas weiches, den Einkaufszettel(?), eine Gabel (?) und das Feuerzeug, aber kein Piep-Piep-Piep. Dabei ist es direkt vor mir. Licht will ich keines machen, also setze ich mich und taste in Ruhe weiter, bis ich das Festnetz–Telefon beim Piep-Piep-Piep erwische.

Was erlaube Telefon? Warum macht das Ding so einen Lärm? Soll doch die Batterie leise sterben, es juckt doch keinen um die Uhrzeit. Ich muss das nervige Teil nur in die Ladestation stecken und Ruhe ist. Oder soll ich es stattdessen der Gattin auf das Kopfkissen legen? Der diablolische Gedanke hält erstaunlich lange, aber ich stecke es lieber doch wieder in die Ladestation und trolle mich zurück ins Bett. Das sehr leise eingestellte Hörbuch soll mich wieder etwas einlullen, hoffentlich ist es nicht zu spannend. Es ist 5.10 Uhr und ich verliere den Faden am Buch, ich denke noch an die Schrauben und dämmere dann weg.

Der Wecker ist pünktlich und holt mich in den dämmrigen Morgen, die Gattin ist auch schon hoch und begrüßt mich mit nicht so gut geschlafen oder? Ich hätte den Piepmatz doch auf ihr Kopfkissen legen sollen.

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Shorties 115

  • Ich hätte gerne wieder einen Hund, aber leider keine Möglichkeit der Unterbringung unterhalb des Tages.
  • Doch tatsächlich mit einer Tankfüllung über nahezu 2 Monate gekommen.
  • ebay-Klinanzeigen mal wieder als stetige Quelle neuen Irrsinns und Unverschämtheiten.
  • Die Spiegelreflex darf mit nach Rhodos mit, trotz beachtlicher Temperaturen will ich mir dieses Jahr wieder etwas ansehen und auch knipsen.
  • uptime
  • Alte Handies zu reaktivieren hat etwas befriedigendes, zumal man sieht womit man mal hantierte und mit wie wenig man doch eigentlich zurecht kam.

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