Ausblick – quick shot

Mir macht die Wärme wenig, man passt sich und seine täglichen Gänge halt entsprechend an und reduziert die Tätigkeiten draußen auf die Abendstunden oder gleich gar nicht. Seit 3 Wochen ist es das erste Wochenende ohne der sowieso schon schwierigen Pflicht der Wohnungsauflösung und wir liegen zur Entspannung etwas draußen, zumindest solange es noch nicht so heiss ist.

Die Batterie der neuen Sennheiser halten ziemlich genau 6 Stunden, also wie versprochen. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet, auf der anderen Seite warum denn nicht? Man ist schon so gewohnt von den diversen Herstellern über die Fähigkeiten ihrer Produkte belogen zu werden, man nimmt es einfach so hin. Nun, ich will es nicht mehr. Es wird zukünftig reklamiert sobald ein neues Produkt nicht den versprochenen Fähigkeiten nachkommt, zur Not auch hartnäckig bis etwas sinnvolles passiert. Diese Art der Toleranz, also bewusste Lügen der Hersteller hinzunehmen, schaffe ich bei mir ab.

Die Batterien gehen natürlich mitten im Freiluftbaden leer und natürlich habe ich die Powerbank vergessen. So kann ich dann aber daran teilhaben, wie auf der Liegewiese ein Dude eine weibliche Begleitung im Gespräch zu beeindrucken versucht. Die Begleitung ist eine sehr hübsch anzusehende Frau, sie spricht halt wenig und hört ihm mehr zu. Der Unterhaltung zwangsweise zu folgen ist nicht so schön wie Musik, aber auch unterhaltsam. Würde er leiser sprechen wäre ja alles gut, vermutlich gehört das zu Prozess der nachhaltigen Beeindruckung.

Jubiläum - der 2.500-ste Beitrag

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Plötzlich

werde ich angesprochen, ja man will sogar etwas von mir. Ich soll doch bitte mal meine Aufmerksamkeit auf das %unter_die_Nase_gehaltene_Papier% legen, es wäre wichtig, ich könnte etwas tun für %irgendwen/irgendwas%. Da vergisst man einmal seine In-Ears und hat sofort einer dieser aufdringlichen Promotern quasi an sich hochklettern.

Etwas überdrüssig bitte ich ihn darum mich in Ruhe zu lassen und er möge sich jemand anderen suchen. Meine Bitte klang für ihn irgendwie völlig anders, als meine Worte eigentlich an Bedeutung hatten. Er versuchte es also noch einmal und ich nahm ihm mit einem schnellen Griff sein Papier aus der Hand und schaute ihn böse an, sehr böse anstatt einfach weiter zu gehen. Er machte einen Schritt zurück und motze, ich solle mich nicht so anstellen und es täte ihm leid. Ich ging wortlos weiter und legte sein Papier einige Meter später auf eine Brüstung. Seine Schritte klangen hinter mir, vermutlich um sich sein Papier wieder zu holen. 

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Meinen Enkeln

kann ich irgendwann erzählen, das ich damals dabei war, als beim Aldi in Wiesbaden Bierstadt die 3. Kasse geöffnet wurde und sich deswegen die Menschen in wilder Panik gegenseitig über den Haufen rannten. Ich wurde unfreiwilliger Zeuge eines verzweifelten Handgemenges zweier kinderloser Frauen, die sich zum Wohle ihrer ungeborenen Kinder näher ans rettende Band schleppten. Als das Chaos eskalierte waren wir schon auf der sicheren Seite. Der Schutzengel war bei uns.

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