Shorties-111

  • Am 24.10 wieder Irish Folk Festival in Mainz.
  • Mit einer stark irritierten Frau gesprochen, die ich eines Morgens wohl etwas zu intensiv dabei beobachtet habe, wie sie Schulkinder ins eigene Auto gebeten hat. Sie wohne in der Nachbarschaft und kenne die Kinder, ich solle nicht die Polizei rufen.
  • Das eigene Versprechen gebrochen, eine PS4 angeschafft und Spass damit haben. *konsumopfer
  • Gelernt und gemacht wie man in Plesk eine neue IP einbindet und eine bestehende Domain aus dem shared-Pool darauf umschreibt. Wollte ich schon immer mal. Im Ergebnis löst “nslookup 62.75.251.168” nun thatblog.de auf und umgekehrt. Das wurde insofern wichtig, weil plötzlich MailProvider damit begonnen haben MailDomains in ähnlicher Manier aufzulösen um diese bei Fehlern zu blockieren. Das haben die schon vorher gemacht, nur ohne den Block, man wurde nur schlechter bewertet und hat den individuellen SpamFilter weiter machen lassen. Für thatblog.de wäre es ja noch aushaltbar gewesen, für die FamilenMailDomain definitiv nicht.
  • In dem Zusammenhang einmal den kompletten DomainPool abgeschossen und den lokalen wie auch den Provider-DNS gründlich verwirrt. Die aufkommende Panik wurde bekämpft und habe der Sache mühsam beherrscht zugeschaut. Ein schon gefixter DNS-Fehler braucht meist nur Zeit. Binnen 2 Stunden war alles wieder gerade gezogen. 
  • Die Leseliste in Safari ist mir mit 125 ungelesenen Objekten leicht über den Kopf gewachsen. Die letzten 2 Wochen über habe ich mich nicht mit neuen Links beschäftigt sondern stattdessen die Leseliste ‘weg gelesen’. Es war interessant was ich vor 6 Wochen lesenswert betrachtet und heute eher so mit ‘nah’ bewerte.
  • Zuerst mochte ich sie nicht mehr, wollte sie schon verkaufen, lies mich aber überzeugen und bin heute wieder dankbar dafür. Handaufzug *ftw

Schnappschuss

Da flickr nun weg ist, kann ich zukünftig Schnappschüsse auch direkt hier hochladen. Hätte ich auch vorher können, doch ein genutzter Dienst möchte auch genutzt und gepflegt werden. Das aber nur am Rande.

Bei dem gestrigen schönen Wetter war die Kaffee-Verabredung mit 2 lieben Kolleginnen aus der alte Firma eine wahre Freude. Das Cafe am Ballplatz Wilma Wunder mit seiner ruhigen Lage in einem schönen Hof mit sehr aufmerksamen Betreibern ist ein toller Ort zum in der Sonne sitzen und klönen.

Auf dem Weg dorthin durch die Altstadt von Mainz geht man an einem Plattenladen vorbei, der neben gebrauchten CDs, Büchern und Schallplatten verkauft, auch Neuware anbietet. An dem Laden, dessen Namen ich gar nicht kenne fällt mir gerade auf, aber seit Jahren immer gerne in die Auslage schaue und auch mal etwas mitnehme hat eine Lautsprecherbox in die Fußgängerzone gerichtet und lässt Musik etwas lauter laufen als er vermutlich dürfte. Er spielt dort alles Mögliche, er mag bei der Arbeit gerne Musik hören doch beschallt er auch seine Umgebung in nicht unsympathischer Weise, so man langsamer schlendert, oder sich in einem der umliegenden Geschäften etwas länger aufhält oder sich sein schnelles Essen vor der Tür des jeweiligen Geschäfts gönnt. Die Mainzer Altstadt ist etwas feines, schon immer.

Aber 21,95€ für eine neue Vinyl eines Albums aus 1979? Ich weiß noch, dass ich mir exact die LP in der Rheinelektra in Mainz für 14,95DM gekauft habe. So gesehen ist das ein Schnäppchen. 

witzig

Der letzte Alturlaub wird abgefeiert und zum ersten Mal habe ich keine ToDo-Liste der Gattin bekommen. Somit kann ich gammeln, spielen, Couchen, mich mit der anstehenden Laufsaison beschäftigen (da war doch was), meine anstehende Freizeit geniessen und was mache ich? Ich erstelle mir selbst eine ToDo-Liste. So was nennt man vollständig konditioniert.

Warum immer diese Hektik?

Vor landesweiten Feiertagen bricht an vielen Stellen der Gesellschaft eine nicht nachvollziehbare Hektik aus, Torschluß-Situationen nennt man das auch, oder von Feiertagspanik getauft. Menschen haben das höchst wunderliche Bedürfnis wegen eines eigentlich banales Datums oder einer feiertaglichen Lage alles, aber auch wirklich alles augenscheinlich ‘unerledigte’ in der eigenen oder direkt nachbarschaftlichen Umgebung zu klären, zu erledigen oder simpel wegzuschaffen. Je näher das Datum oder die feiertägliche Lage dann näher rückt und kein wirklicher Fortschritt in der Erledigung zu sehen ist, umso hektischer und enervierender werden diese Menschen. Und dann erwischt man sich dabei, wie man dem Wissen um diesen Unfug zum Trotz diese künstliche Panik nahezu perfekt assimiliert und drauf reinfällt. Büro kann manchmal auch keinen Spaß machen. Und jetzt bin ich platt. Der kurze Urlaub die nächste Woche ist höchst willkommen und auch sehr nötig. Außerdem hat die beste Tochter von allen ein Date mit mir und einem der leckersten libanesischen Sandwiches die ich kennen in Mainz verabredet. Na, wenn das kein Grund ist….