knifflig

Mein NAS (Netzwerkspeicher – ähnlich einer Dropbox nur für zu Hause) macht mir Sorgen, die Lüfter sind von ‘nicht hörbar‘ zu ‘da summt doch was‘ migriert. Aufgefallen ist es auch eher zufällig, weil das NAS sonst völlig unsichtbar in einer kleinen Dachgaube steht. Ich sass jedenfalls am Tisch in der Nähe der Gaube und mit diesen Summen verrät sich normalerweise eine Wespe, die zwar den Weg durch gekippte Fenster problemlos gefunden hat, aber nicht mehr raus.

Wenn Hardware derart auf sich aufmerksam macht, muss man besser genauer hin schauen, weil da ändert sich etwas. Nach außen hin läuft alles wie es muss, dennoch werde ich eine Migration zu neuer Hardware ausführen. Begünstigt durch ein verflixt gutes Angebot kaufte ich mir ein besseres (gebrauchtes) NAS und werde dann die 2018 schon mal aus Interesse ergoogelte Massnahme wohl ausführen. Das Backup-NAS ist weiterhin zuverlässig im RZ meines Arbeitgebers untergebracht und aktuell. Selbst wenn die Migration in ein Desaster enden sollte habe ich ein komplettes Backup aller Daten sicher und alles ist gut. Theoretisch.

Und doch formt sich ein böser fieser Klumpen im Magen, bei aller Sorgfalt und Versicherung des Herstellers, in Foren über die grundsätzlich problemlose Vorgehensweise, ich werde meine über 30 Jahre aufgebaute Mediathek umziehen. Ich darf nicht genauer drüber nachdenken …..

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Rhodos Tag 14+15

Thomas Cook ist pleite, Condor flog dennoch. *puh

Wir haben es uns vollkommen gut gehen lassen und haben die letzten 15 Tage einfach so vor uns hin gelebt. Ob wir nun etwas besuchen wollten oder lieber das Meer genossen entscheiden wir spontan und nach Tageslaune. Keinem Stunden–/Tagesplan folgen zu müssen ist toll, wir genießen das sehr. Sicher auch so ein Altersding.

Die letzte ausgiebige Schwimmsession im Meerwasser für 2019 fand am 24.09 um 09.52 Uhr statt, das Meer war sehr erfrischend, fast völlig ruhig und bis ca.50 Meter vom Strand aus fast kristallklar bis hin zum Grund. Das machte es nicht einfacher.

Wir haben dieses Jahr leider eine Unmenge an biestigen und unhöflichen Menschen getroffen, vornehmlich aus England.

Meine Abneigung für Katzen ist geschwunden, sicher auch weil wir hier so viele allein gelassenen Kitten und jungen Katzen etwas helfen könnten.

Wir verabschieden uns durchaus wehmütig von vielen dienstbaren Menschen deren Leben in unserem Hotel sicher nicht einfach ist, dennoch sind sie stets freundlich und zuvorkommend und sind dankbar wenn man ihnen mit Respekt und Höflichkeit begegnet.

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wieder am Arm

Die älteste Uhr in der Schublade war insgesamt 6 Wochen beim Uhrmacher. Aufgrund des Alters des Werkes war kein Gleichgang mehr vorhanden, sie hat binnen 1 Stunde bis zu 20 Minuten und mehr verloren.

Die erste intuitive Entscheidung nach Besichtigung durch den Uhrmacher war “weg damit”. Neue Werke gibt es nicht mehr, dafür ist die Uhr schon zu alt, gekauft habe ich die Ende 2008 herum).

Der Uhrmacher schaut mich ob meiner Entscheidung sehr stark zweifelnd an. Das verunsichert mich was, er merkt es und wir reden darüber das sie schon ein kleines seltenes Schätzchen ist. Das Werk war eines der Besten von Ingersoll und kann sehr gut überholt werden. Die Kosten sind auch vertretbar. Etwas zu leicht lasse ich mich überzeugen.

Und als wie wieder am Arm ist, frage ich mich warum ich überhaupt gezweifelt habe.

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Sachen machen – Urlaubstag 12

  • Wir überlegen auf eigene Faust in den Süden der Insel zu fahren um altes Gemäuer zu sehen, müssen aber zugeben das es mühsam ist. Die Motivation ist nicht sonderlich ausgeprägt und ein extrem schlechtes Gewissen hat keiner von uns.
  • Erste Auflösungserscheinungen bei der mitgebrachten Garderobe machen sich bemerkbar, wobei wir beileibe nicht zu viel unnützes Zeugs dabei haben. Der Hinflug hatte ein Limit von 20kg, der Rückflug am Donnerstag Abend wird 15kg haben. Alle unsere Koffer hatten auf dem Hinflug schon nur 14, oder weniger.
  • Andere Länder andere Benimmregeln. Muss man sich immer wieder mal vor Augen führen und sich disziplinieren. Aber schwer fallen darf es dann doch. Gerade in Sachen Alttagshöflichkeit und Freundlichkeit fällt es immer wieder schwer nicht auch in das Muster zu verfallen das einem so vielfältig mit mürrischer Überzeugung präsentiert wird.
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Sachen machen -Urlaubstag 6

  • Das Kratzen im Hals war keine komische Sache, eher die Ankündigung eines Schnupfens. Nein es war keine Klimaanlage oder etwas technisches, als vielmehr ein zuckersüßes Kleinkind am Flughafen. Zumindest ist das der einzig bewusste Kontakt zu einem Schnupfenherd.
  • Es ist jedenfalls extra fein, bei 38* am Strand zu liegen und fortwährend zu niesen. Die Nacht war entsprechend wenig erholsam, aber immerhin ein weiteres Hörbuch beendet.
  • Ich muss mir Taschentücher besorgen, der Notvorrat ist aufgebraucht.
  • Der Britenanteil steigt hier täglich. Gestern Abend dann mitgehört, dass etliche noch ins EU-Ausland zum urlauben fahren wollten, man wisse ja nicht was 2019 mit dem Brexit noch alles passiert.
  • Die FAZ zeigt mir ein verstörtes Bild von Chemnitz und dem braunen Geschmeiss rund um die AFD. Konzerte und Demonstrationen dagegen sind schön und gut, hilft aber nicht wirklich den braunen Sumpf trocken zu legen. Das dieses Gesocks scheinbar agieren kann wie es will, verstört mich noch viel mehr. Würde ich nochmal auf Demos gehen? Eher nicht. Die Leute die man damit adressiert sehen sich das gemütlich in der Tagesschau an und das wars. Vor Ort läuft man Gefahr in Prügeleien verwickelt zu werden. Da war ich schon, habe ich schon gemacht muss ich nicht nochmal haben. Aber dem Gesindel die Straße überlassen will ich auch nicht. Gebt mir meine Ausrüstung mit und ich stelle mich wieder auf die Straße, ohne aber nicht mehr. Da erwarte ich mehr von den staatlichen Stellen.
  • Soweit es geht dennoch das Hotel genossen, faulenzen, Menschen bei Alltagsgeschäftigkeiten beobachten und sich wundern wie machen der Exemplare es ohne sichtbare Verletzungen alleine zur Toilette schaffen können. Übung vielleicht?
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