travel safe


thatblog-radio ist eine sporadische Serie auf thatblog, bei der ich Musik vorstellen, die ich mag oder gefunden.
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James Gruntz – countless roads

Shorties-101

  • Der Drucker zu Hause (HP1102w Pro) hat bis dato 802 Seiten in 500 Druckjobs ausgedruckt.
  • Hausmittel kennen gelernt: Einen vergessenen nassen Lappen im Autokofferraum hat mit der Zeit an der Stelle grünen Schimmel erzeugt. Die Stellen mit Essig gespült, einwirken lassen und mit warmen Wasser ausgebürstet und der Schimmel ist weg. Der temporär penetrante Essigduft im Wagen ist dann aber ein anderes Problem.
  • Von google DingsDa-Service wurde ich ermahnt, weil eines meiner Videoschnipsel (10 Sekunden aus einem Film geschnitten) das Urheberrecht von irgendwem verletzt und ich mich als verwarnt betrachten soll. Noch eine Verwarnung und mein Konto würde dauerhaft gesperrt. Den Schnipsel gibt es in ähnlicher Form in vielen anderen Sprachen und Ländern schon/weiterhin online, aber da kümmert sich keiner. Nur hier, weil wir ja so ordentlich sind. Mein Schnipsel war übrigens schon über 3 Jahre online und hatte ca. 5000 Zugriffe und war als Homage an die Authentizität der Darstellerin gedacht und weil ich die Dame in der Rolle einfach toll finde. Der Channel ist aus Enttäuschung nun komplett gelöscht, habe keine Lust mehr auf den Unfug. Oder ich beschaffe mir per Schurken-VPN eine IP aus Ungarn oder Russland und erwecke den bösen Channel mit all den geschäftsschädigenden Schnipseln wieder zum Leben.
  • Das ungeliebte Autoradio ist endlich weg und ein neues mit Bluetooth, Freisprecheinrichtung, gescheiten Klang und DAB(!) ist eingebaut. So geht es eigentlich.
  • Die Gitarre ruht, mir ist die Muse/Ruhe/Nerv zum üben völlig abhanden gekommen. Sehr komisch das.
  • Dafür spiele ich wieder viel online, meist Counter-Strike. Manchmal überlege ich aber, ob ich mich dessen nicht doch lieber schämen sollte, weil das Durchschnittsalter auf den Servern idR. schon mehr als deutlich unter 15 liegt. Aber es gibt auch Kaliber in meiner Klasse. smile
  • Noch 2 Semester und die beste Tochter von allen ist dem Studium durch. Ja, so schauen wir auch, jedes Mal wenn wir uns dessen gegenwärtig werden.
  • Manchmal bereue ich hier offen unter meinem Namen zu sein, dann verkneife mich mir das was ich gerne schreiben möchte. An andere Stelle unter Pseudonym tätig zu werden, wäre eine Lösung, ist aber nicht meine.
  • Von einer Bekannten als Hinweis bekommen:
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    JoCo – Winter
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    JoCo – Bleeding

5 und ein halbes

Viele von damals (click) dürften nicht mehr hier sein …… na, einige vielleicht doch noch. 8)

Vor 5½ Jahren habe ich mir in den Kopf gesetzt Gitarre zu lernen. So richtig mit den Noten, die ich in der Schule nicht lernen konnte. Als Ziel am Ende allen Lernens sollte “Fleetwood Mac – Never going back again” sein. Ambitioniert sicher, doch wenn ich mir etwas in den Kopf setzte arbeite ich dorthin, so lange bis ich selbst einsehe es nicht zu schaffen, oder mir das Erreichen des Ziels von dritten unmöglich gemacht wird.

Die letzten 5 Jahre waren kein kontinuierliches und zusammenhängendes Lernen, Theorie pauken ging mangels Aufnahmefähigkeit absolut gar nicht, aber regelmäßiges Üben ging (meistens). Aus diversen Gründen musste ich die letzen 3 Jahre viele Stunden absagen, z.B. weil der Job es nicht zuließ oder wegen der beidseitigen Sehnenscheidenentzündungen nach dem Renovierungsdrama im Sommer 2013. So kamen Unterbrechungen von mehreren Wochen oder gar Monaten zusammen, wo ich alleine vor mich hin übte oder es gleich sein lies, weil es einfach nicht ging. Üben muss dennoch Spaß machen, wenn man sich zwingt und es mit Widerwillen versucht, dauert es nicht lange und man lässt es sein.

Letzte Woche überraschte meine immer geduldige Lehrerin mich mit der Aufgabe die passenden Noten zu beschaffen. Leicht war es nicht, weil viele Händler nur mit Tabs arbeiten, ich will aber Noten. Die liegen also heute vor uns und wir werden diese nun Takt für Takt durcharbeiten. Sie meint aufrichtig und glaubhaft ich könnte das schaffen, im Prinzip kann ich alles was ich brauche. Wobei ich mir selbst das noch nicht zutraue, sie ist da wesentlich zuversichtlicher.

Und der Zeitrahmen? Bis ich zufrieden mit mir bin.

Also, wir machen das jetzt.

Worte des gestrigen Tages

Der Schmerz ist Ihr Freund. Lassen Sie ihn zu sich kommen.

Ich brauchte eine Sekunde länger bis ich verstand was er meinte, ich muss danach suchen, was ich verkehrt mache weil die Sehnenscheidenentzündung wieder so übel aufkam und blieb. Mit etwas Nachdenken könnte es die eine ungeschickte Bewegung, halb stehend, halb hängend im Serverschrank gewesen sein, als wie diesen ollen Server aus den Angeln hoben und ich mit dem Arm sehr ungeschickt ein nicht gerade leichtes Gewicht zu fixieren versuchte. 

Ohrwürmer der Kindheit

Im Blog der Herzdamengeschichten gibt es einen Gastbeitrag von dasnuf, der auch hier mitunter ziemlich ungute Erinnerungen wieder wachruft.

Jedes Kind hat seine Musik, wir lernten das bei Übernachtungsbesuchen und waren froh über die Abwechslung in der Beschallung, sofern das Gastkind eigene Kassetten mitbrachte. In der Regel sassen sie im Kinderzimmer beisammen, spielten in mehr oder weniger Eintracht und im Hintergrund dudelte der rot-gelb-blaue “my first Sony” (mit Akkus) vor sich hin. Über Stunden und bis zum ersten Streit habe es bei den Kindern die unausgesprochene Einigkeit, die Cassette nicht zu wechseln, sondern stets umzudrehen. Wir oft haben wie die Kinder dabei ertappt, wie sie spätestens Sonntags dann jedes gehört Wort in einem zeitlich tadellos synchronen Gleichklang mitsprachen oder sangen. Die Kinder hatten ihr Freude daran, wir indes weniger.

An die Grenze des Erträglichen wurden wir bei Urlaubsfahrten gezwängt, wo das Kind beharrlich drauf bestand die eine Cassette oder die Andere zu hören. Es waren keine Namen oder Titel nötig, wir wussten stets was gemeint ist. Da half auch nicht versuchsweise die Vernunft des Kindes zu wecken und an die Verkehrsnachrichten zu erinnern. Es wusste längst, dass das Radio diese automatisch einblenden konnte. Wir lernten dann auch schnell die Cassette wieder zum Ausgangspunkt bei Auftreten der Meldung zurückzuspielen.

Von Detlev Jöcker und seiner “si-sa-singemaus” habe ich stellenweise sogar geträumt und ich bin auch heute noch überzeugt, dass ich seinerzeit eine veritable Allergie (mit gefühltem Ausschlag!) wegen “1-2-3 im Sauseschritt” entwickelte. Da half auch kein unabsichtliches Verstecken der Kassetten oder die Hoffnung, dass das chaotische Kinderzimmer und die bewusst ausgebliebene Ermahnung zum Aufräumen der Eltern, die Kassetten doch bitte verschlucken möge (bei den Socken funktioniert das schliesslich auch). Wir litten schlimm, aber Hauptsache dem Kind ging es gut.

Heute haben wir einen grob kompatiblen Musikgeschmack. Wir möchten glauben, dass unsere Geduld und Ausharren in der Kinderzeit hierfür verantwortlich ist. Das entschädigte für die Jahre zuvor. Zumindest ein bisschen.