2018 in Worten

1. Zugenommen oder abgenommen?
-7 KG

2. Haare länger oder kürzer?
Länge unverändert, es sind jedoch weniger (*grmpf), der Bart ist geblieben

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die Kurzsichtigkeit ist etwas schlechter geworden, Brillenudates im Sommer, relativ häufiges und kurzläufiges Fremdkörpergefühl im linken Auge.

4. Mehr Kohle oder weniger?
etwas mehr

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
weniger

6. Mehr bewegt oder weniger?
Wie 2017, leider. Den Sonntagssport recht häufig geschwänzt, schlechtes Gewissen zum Trotz.

7. Der hirnrissigste Plan?
keiner

8. Die gefährlichste Unternehmung?
keine

9. Der beste Sex?
uhh….ah…

10. Die teuerste Anschaffung?
die GTX1060 .. glaube ich.

11. Das leckerste Essen?
Die Befriedigung der urplötzlichen Schnitzellust im Bäckerbrunnen zu Wiesbaden.

12. Das beeindruckendste Buch?
Der 25. Brunetti Roman von Donna Leon, sonst nichts an was ich mich erinnere.

13. Der ergreifendste Film/Serie?
Wie schon 2017 ich habe wenig TV gesehen und lieber gelesen oder gespielt.

14. Das beste Album?
keines. Einzig die zu späte Entdeckung von Ines Obel ist erwähnenswert..

15. Das schönste Konzert?
Die Mainzer-Konzertgesellschaft lässt wirklich nach, denn mich spricht kaum noch etwas an. So habe ich in 2018 gerade mal 2 Konzerte besucht und keines ist mir sonderlich in Erinnerung geblieben.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
der Gattin

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
der Gattin

18. Vorherrschendes Gefühl 2018?
Dieses amerikanische Arschloch reitet mit seinem verhaltensauffälligen Gehabe die Welt in einen Krieg hinein, nur damit sein dümmliches Ego in die Geschichtsbücher dieser Welt kommt. Dabei ist er schon längst drin.

19. Was am meisten vermisst?
Freundlichkeit, Höflichkeit, Vernunft

19. 2018 zum ersten Mal getan?
Auflösung eines anderen Lebens

20. 2018 nach langer Zeit wieder getan?
mir deutlich mehr Auszeiten zugestanden

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Beerdigung, Mieterhöhung, höchst ärgerliche behördliche Post von außerhalb (das Ding wird in 2019 sicherlich noch sehr hässlich werden)

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Lass mich doch einfach in Ruhe.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Rückhalt, Zuversicht, Frieden, Vertrauen

25. 2018 war mit einem Wort …?
nichts neues

Möge jeder auch in 2019 bekommen, was er sich wünscht. Und hoffentlich sind sich die Menschen mit den vielen Waffen bewusst, dass ein bewaffneter Konflikt nicht dazu geeignet ist sein Gesicht zu wahren. Wer seinen Stolz und seine Werte dermaßen beeinträchtigt sieht, dass er einen Waffengang als unabdingbar ansieht, sieht sollte nicht andere nach vorne schicken, sondern sich gefälligst selbst darum bemühen.

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schlechtes Umwelt-Gewissen

Dieser Haushalt hat einen Wetzstahl der bestimmt 15 Jahre alt ist und seinem Namen keine Ehre mehr macht. Schon lange nicht mehr. Nicht das ich es schon lange keinen Neuen gewollte hätte, doch die Gattin möchte keinen, der Alte (aka. glatt wie ein Kinderpopo und daher ZERO schärfende Funktion) geht doch noch. Sie nutzt den nicht, sie drückt lieber fester auf die Messer bis es auch ihr auf den Wecker geht und sie ein neues Messer haben möchte. Das Schärfen eines vorhandenen Messers mit Wetzstahl ist dann meine Sache, letztlich auch nicht schwer. Somit habe ich immer wieder mal die Messer über den Stahl, oder vielmehr über den Boden einer Tasse gezogen, damit so eine gewisse Grundschärfe bleibt. Das habe ich nun eine gewisse Zeit nicht mehr getan und prompt, nach nur wenigen Wochen wird genörgelt, dass die Handgelenke vom zu festen Drücken schmerzen.

Wir sind beide von der Stadt und den Trubel angemessen genervt, also bestelle ich beim Online-Kaufhaus einen neuen Wetzstahl (50% weniger als in der Stadt), sowie neue Jura-Filter und Reinigungstabletten (35% weniger als im Laden). Alles schön gemeinsam und via Prima, damit nur ein Päckchen kommen möge. Nun kommen doch 3 einzelne Paks (*grmpf) und ich finde das schon irgendwie doof. Wären wir in der Stadt gewesen, wären wir Auto oder Bus gefahren, hätten etliche Läden durchlaufen auf der Suche nach dem Zeugs und hätte neben den Aufpreis auch wieder zu viel Menschen um uns gehabt. Dennoch fühlen sich die 3 Paks doof an.

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einfach mal vor sich hin geschwafelt

Nur mal eben auf die Couch und ein paar Minuten für sich, mit einem Tee und einem Keks, zur Ruhe kommen, sich herunterfahren und sonst nichts. Der warme Tee macht die Augen zu, nur für ein paar Minuten, quasi in die Welt schauen ohne Augen. Das muss an Tagen wie diesem einfach auch mal sein.

Schlimm heute? Gar nicht mal, aber angespannt und irgendwie ständig auf Touren. Wie so häufig. Das ist nicht böse, aber am Abend wenn die Anspannung nachlässt kommt dann die AntiAnspannPhase und die ist auf der Couch halt immer noch am schönsten.

Der Handwerker hat den Freitag noch nicht abgesagt, die kurze Woche steht also noch. Dafür hat sich die beste Tochter angekündigt und möchte kochen. Ich wünschte Gnochi und sie mit was vegetarischem drum herum. Na dann.

Erst heisst es ‘ja logo, kein Problem’, dann ‘nein doch eher nicht’, ‘vielleicht aber dann doch’. Man möchte ‘lass es einfach’ sagen, will aber doch das Positive haben. Also Klappe halten und Unmut unterdrücken. 

Überkorrekter Kontakt auf eBay-Kleinanzeigen, zuerst sehr angenehm, dann irgendwie anstrengend. Ob die Puzzle denn von einem Nichtraucher wären, weil sie könne sonst nicht damit arbeiten. Arbeiten? aha. Ich versicherte, das die Puzzle keinem Rauch ausgesetzt waren, es musste 4 Mal nachgefragt werden, oder das auch ehrlich sei. 4 Mal. Es war Vorkasse vereinbart, man wollte einen Tag später die Ware vorab und dann erst zahlen. nervig.

Ich lege mich gleich hin und höre noch etwas das Red Rising Hörbuch. oder ich gammel auf Twitch herum und schau anderen beim spielen zu.

Die Frage ob ich nicht doch wieder CS:GO spielen kommen mag, ohne mit der Wimper zu zucken mit Nein beantwortet. Es fühlt sich nicht mal komisch an, ich bin jetzt nach dem Spielen genauso entspannt wie vorher. Das war nicht immer so, merkt man gar nicht wenn es gerade passiert, erst rückwärts betrachtet.

 

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