Shorties-106

  • Diese damals so famose DE-Mail Adresse. Ich kann mich nicht erinnern diese auch nur einmal benutzt zu haben.
  • Sich infolge fail-to-ban selbst aus dem Server auszusperren ist blöd, aber nicht schlimm. Sich erst nach 30 Minuten Fehlersuche am eigenen Internetzugang dessen bewusst zu werden … also … blöd und schlimm.
  • Meine Internetrunde an einem Samstag Morgen dauert 2-3 Stunden, unter der Woche morgens darf es nicht länger 30 Minuten dauern. Das artet teilweise in Stress aus.
  • Spotify Betrüger – Menschen ey.
  • ach guck: um das nervige Update-Banner im AppStore für High Sierra abzuschalten, einfach ALT und rechte Maustaste drauf. Zufällig gefunden.
  • Frank geht ran.
  • Menschen die an einem virenverseuchten PC einfach weiterarbeiten wie bisher. Wenn ich es nicht gesehen hätte, ich hätte nicht geglaubt.
  • Der SpielePC friert random und überhaupt komplett ein. Verrottungsvorgang schreitet wohl voran. ergo: Backup der Daten prüfen. Das wird bald gebraucht.
  • Wenn es kalt ist, sitze ich auch mit Kappe im Auto, weil Köpfchen wird kalt. Normal ziehe ich die Kappe bei betreten einer Räumlichkeit aus, weil Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen geht gegen den Anstand.
  • Mit Asterix (in Italien als Versuch) als iBook auf Mac/iPhone werde ich nicht warm, weil kaum lesbar. Das brauche ich auf Papier und …. oh Zufall, es kostet ebenso viel wie das iBook. #abzocker

Online-Translator 2

Auf die Mail von heute morgen schrieb ich:

What? I am requesting a full refund and not how bad online translator tools are.

Die Antwort kam heute Abend:

Hi, my friend, let’s return half the money first. You send the goods back to us. After we receive the goods, give you the remaining money, can you? waiting for your reply

äh. lol.

you’ve got your money first and then your shipped the item. This system works either way and called trust. I am not satisfied with your product and want to return it. I want a full refund in one step, before I am shipping the item back to you. You can count on me if I get a  Returning-Label from you like I was counting on you.

If you insist to your ‘procedure’ I am going to open a dispute on Amazon and probably give you a very bad review as well.

Ich such schon mal den Amazon-Kundendienst. Genau deswegen ist meine Bestellschwelle bei solchen Händlern 20€. Lieber zahle ich an anderer Stelle mehr und muss mich aber im Fall nicht herumschlagen. Der Warenwert ist übrigens 19,90€  und ich könnte wetten, ich werde die nächsten Tage noch einigen Spaß damit haben.

 

Ein

Kundenservice der geschlagene 4 Monate bis zu einer Antwort braucht, die dann auch an Nutz- und Hilflosigkeit kaum zu überbieten ist, sollte sich nicht mehr als Kundendienst oder Kundenservice bezeichnen.

unimedia_kd

Der Beschwerdegrund war mal wieder eine Fehlfunktion des Horizon-Receivers, die ich nach 2 Wochen die eigentich übliche Wartezeit bei Unitymedia, bis eine ähnlich hilflose Antwort kommt, dann selbst via google aus einem Forum in Österreich selbst gelöst habe. Ich weiß überhaupt nicht wie dieser Kundendienst arbeitet. Man bekommt nie eine schriftliche Antwort die irgendeine Problemlösung beinhaltet, man schickt Mail über das dafür deklarierte Webseitenformular und bekommt +/- 2 Wochen später eine Schlablonen-PDF-Antworten zurück, man will immer reden und wird um Rückruf gebeten und wenn man als Kunde denn mal zurückruft (warum schreibt man als Kunde dann überhaupt?), wartet man in der Schleife sich die Ohren blutig und spricht dann mit hilflosen Agents anstelle eines PDFs mit hiflosen Inhalt. Der Kundendienstleiter dort ist vermutlich nur nebenberuflich, hauptsächlich kümmert der sich um etwas anderes.

Aber genau das passiert, wenn Anbieter keine wirkliche Konkurenz im Markt erleben müssen.

Privatsphäre

In heutigen Zeiten, in denen nahezu jeder eine erhöhte Wahrnehmung der Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte entwickelt oder schon hat, ist Entscheidung von Evernote die Notizen seiner Nutzer aktiv von Menschen lesen zum lassen schon als übertrieben dämlich zu bezeichnen. (Was ist Evernote?)

Mit diesem Bruch der Privatsphäre wolle man überprüfen, ob “das Maschinen gestützte Lesen” wie gewünscht arbeiten würde. Als Nutzer kann man per “opt-out” diesen Unfug verhindern. Das Erste was mich geärgert hat als ich davon las war das es ein “opt-out” sein muss, kein opt-in. Evernote setzt also voraus, dass keiner damit ein Problem hat wenn Fremde persönliche Zeilen lesen und nur die üblichen Störenfriede, Paranoiker und Querulanten nicht mitspielen werden. Und dann die Idee als solche. Ich kann den Gedankengang und die Vorgehensweise in der Führungsetage von Evernote nicht nachvollziehen. Wo waren die die letzten 4 Jahre?

Das Ding war kaum in der Presse, da hagelte es von allen Ecken der Premium-Nutzergruppe und Presse heftigste Kritik. Natürlich ruderte man kurzfristig wieder zurück, weil erst die rapid steigende Menge der gelöschten und gekündigten Premium-Accounts den Denkprozess in Gang setzten, der schon bei der Entscheidungsfindung der Änderung hätte vorhanden sein sollen. 

Plötzlich ist die Privatsphäre der Kunden natürlich sehr wichtig, wenn nicht gar das Wichtigste überhaupt und man werde es natürlich nicht umsetzten, weil schlecht kommuniziert und man werde in den nächsten Monaten die Policy überarbeiten und dann wieder an den Kunden heran treten. WTF!

1. Ich hatte weder eine Mail, noch sonst eine Information über diese Änderung in meinem Postfach.

2. Ich habe erst aus der englischen(!) Presse darüber erfahren.

3. Sind die noch ganz sauber?

4. Haben ich kein Vertrauen mehr in dieses Unternehmen, völlig Wurscht das die sich in die Policy schreiben. Meiner Meinung nach versuchen die die eigene NutzerBase weiter zu monetarisieren und nebenbei checken die Ihre Software auf was auch immer. Man liest die Notizen, lernt die Interessen kennen und baut Werbeprofile daraus. Bingo. Geldmaschine.

5. Die werden es wieder versuchen, mit anderer Kommunikation und vermutlich etwas subtiler, aber sie werden es.

Die Konsequenz: Mein sehr geschätztes Premium-Abo wurde direkt gekündigt, alle Notizen sind gelöscht, der Account wird nur noch Staub ansetzen, mehr nicht. 

Im Evernote-Forum geht es derweil hoch her, verärgerte Nutzer, dumme verärgerte Nutzer, Menschen die kein Probleme damit haben und es befürworten (weil ja nichts zu verbergen, usw.) und die Menschen die plötzlich die Trump-Wahl ins Feld führen (hä?). Die Moderation im Forum tat wirklich Not.

Und was mache ich denn jetzt mit meinen Notizen? Vorerst nutze ich Notes.app von Apple (deren Privacy-Policy ist zumindest derzeit noch sauber), die erfüllt schon recht gut meine Bedürfnisse. Hat aber den Nachteil, dass das WebInterface auf dem Büro-Windows eine kleine Qual ist (Luxusprobleme, ich weiß). Dann habe ich entdeckt, dass es eine Notes-App für mein heimischen NAS hat (QNotes) und die scheint auch recht gut zu tun, das WebInterface ist unter allen Systemen gut ausgebaut un nutzbar, es ist etwas langsam weil mein Upload zwar gut aber nicht sehr gut ist, doch dafür sind meine Notizen bei mir zu Hause. So gesehen sollte ich Evernote schenkelklopfend auch danken, Sie haben mir 70€ gespart, meine Bequemlichkeit beendet und mich in dem Zusammenhang dazu gebracht vorhandenes Material besser zu nutzen.