ungebeten

Mein Game of the Moment ist Hunt Showdown. Meist spiele ich es spätabends, leider auch häufig alleine, denn in meiner Steam-Liste gibt es nicht viele die es ebenfalls spielen.

Hie und da findet man Leute, weil man mit dem Matchmaking-System und den von dort zugeteilten “Randoms” (zufällige Spieler mit ähnlichen SkillSet) spielt, oder man schreibt Leute auf Twitch an, reagiert auf Forumsanfragen und so weiter …. es gibt also Möglichkeiten sich mit Spielern zu verbinden. Mitunter macht das gemeinsame Spielen mit auf diese Weise gefundenen Menschen viel Spaß, leider sind es erfahrungsgemäß am Ende nur sehr wenige. Bei letzterem lasse ich still und leise den Kontakt dann sanft ‘auslaufen’.

Eine Erfahrung der anderen Art hatte ich am letzten Samstag. Wir hatten uns vor einiger Zeit gefunden, weil er auf einem Twitch-Stream nach einem Mitspieler für Hunt suchte und ich mich anbot. Aus Gründen kam es anschliessend zu keinem zeitnahen Match und so schrieben wir uns ein paar Tage später via Steam. Er hätte ein PC Problem und könne Twitch nur am Handy sehen, insofern braucht er also noch etwas Zeit für unser erstes Match zusammen.

Einige Tage später war ich auf einer Jagd und bekam über Steam die Anfrage, das der Bewusste (nennen wir ihn mal AA) sich erbat mir beim spielen über den Steam eigenen Service doch zusehen zu können. Ja klar, warum nicht.

Ich war auf einer Jagd mit einem zufälligen Mitspieler (Random) der nicht kommunizieren mit mir wollte/konnte, also spielte ich doch wieder alleine. Wenn ich mit Randoms spiele nehme ich grundsätzlich billige Ausrüstungen mit (man muss seiner Spielfigur vor Begin einer Runde mit zuvor erspieltem Ingame-Geld diverse Ausrüstungen und Waffen verpassen, gutes Equipment ist teuer, man muss die eigene Ökonomie daher gut im Auge behalten). Die Erfahrung mit Randoms zu spielen zeigt, dass der eigene Hunter am Ende doch recht häufig verloren ist (wird man von anderen Spielern geschlagen, verliert man seine Spielfigur mitsamt der Ausrüstung).

Ich spiele also vor mich hin, mein Partner wird früh virtuell erschossen (er ist selber Schuld, ich versuche erst gar nicht ihn wieder zu beleben, weil er im offenen Feld liegt und BansaiKommando ist nicht meins). Meine Ausrüstung ist zudem wenig geeignet einen Angriff gegen 2 offensichtlich wesentlich bessere Spieler erfolgreich auszuführen. Die Gegner entdeckten mich dann in meinem Versteck, ich verteidige mich einige Minuten wacker, kann etwas austeilen stecke aber wesentlich mehr ein, muss mich geschlagen geben und werde ebenfalls virtuell erschossen.

Derweil schaute AA zu und am Ende der Runde öffnet sich ein Chatfenster von ihm. Er begann zu schreiben und es dauerte nahezu 2 Minuten bis ich es lesen konnte. Ich erwartete .. tja was eigentlich, ChatTalk halt, … bad, rip oder dumm gelaufen oder so was. Was jedoch kam, war ein 30 Zeilen Statement wie Scheisse ich spiele, weil ich dies und das falsch gemacht hätte, wieso ich mit so einer nutzlosen Ausrüstung unterwegs bin usw. Er würde ja grundsätzlich nur spielen um zu gewinnen und ich sollte mich schämen … am besten gleich deinstallieren. Er wüsste gar nicht, warum wir befreundet seien.

äh, ok. …. Mir ist Kritik jetzt nicht unwillkommen, aber dann doch bitte wenn ich drum frage oder irgendwie anderweitig vermittle das ich Rückmeldungen begrüßen würde. Seine Art und Weise, sowie die ungefragte und rüde Übermittlung haben mich demnach geärgert. Aber damit muss man im Internet auch bis zu einem gewissen Masse leben.

Wider besserem Wissen versuchte ich ihm dennoch verschiedenes zu seinen Kritikpunkten zu erwidern (es gibt halt wenig Mitspieler), doch entwickelte sich ein für mich immer mehr unerfreulicher Dialog aus Beschimpfungen, Belehrungen und Beleidigungen seinerseits. Der Dialog endete damit, das ich AA informiere unsere Verbindung wieder zu lösen, weil zum einen ich zwar den Competitive Charakter des Spiels mag, aber auch aus Spaß am Game spiele. Und ich mit seinen kruden Ansichten, sowie der Art und Weise seiner unaufgefordert völlig überzogen geäußerten Kritik nicht überein stimme. Wir hätten keinen Spass an gemeinsamen Runden. Das konnte er erst Recht nicht verstehen und so wurde er immer wütender und ausfallender. Nun ja, ich zog schliesslich die Reißleine, AA ist aus meiner Freundesliste entfernt und bekam auch direkt einen Kommunikationsblock verpasst. Ich bin mir zu schade für so einen Scheiss.

Und wieder erweist es sich für mich als Segen, dass ich meine Gaming-Aktivitäten von denen in meinem echten Leben strikt trenne. Außer meiner Steam-ID bekommt niemand sonst etwas von mir und deswegen muss ich mich auch nicht fragen, ob eine verkrachte Existenz wie z.B. AA aus irgendwelchen fragwürdigen Berechtigungen heraus sich möglicherweise auch im echten Leben daneben benehmen möchte.

Vermutlich würde in einem persönlichen und direkten Kontakt die Kommunikation deutlich anders ablaufen, die Anonymität im Internet verleitet halt einen bestimmten Personenkreis zu solch fragwürdigem Gebahren. Meiner Meinung nach sollte AA kein Online-Gaming betreiben.

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Infoüberraschung

Die Sennheiser und das iPhone funktionieren prima zusammen. Und doch schaffe ich es einfach nicht mir die Shortcuts der Bedienung des iPhone von den Sennheiser-Inears (bzw. von deren Steuertasten) aus zu merken. Weil ich mal wieder einen Anruf machen will und Siri nicht reagiert weil ich die falschen Tasten drücke (*argh) blicke etwas erstaunt mit Lesebrille auf das iPhone, weil da sind ja 2 neue Symbole. Warum wer hat das gemacht? Was ist das? Überhaupt, wieso ist das eine ein Kopfhörer-Symbol und was macht die zusätzliche Batterieanzeige dort?

Die Erkenntnis kam dann doch schnell, ich hatte vergessen die Sennheiser auszuschalten, deswegen waren die noch mit dem iPhone verbunden und weil das iPhone an vielen Stellen ein gut durchdachtes Ding ist, zeigt es das im Display auch an. Mit dem Ladezustand der Sennheiser. *ach guck an

Nebenbei bemerkt, an den Sennheiser gibt es keine Ladestandsanzeige, aber eine englische Stimme flötet eine Warnung in die Musik, dass die Batterie jetzt noch noch 2 Stunden hält, oder in kürzer werdenden Abständen das man alsbald laden sollte.

Nun habe ich also doch eine Ladeanzeige und wusste bisher nichts davon. Schön.

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Massen-Bilder- Konvertierung auf Mac

Die Vorschau ist ein mächtiges Tool auf dem Mac. Nicht nur kann man damit nahezu jedes Dateiformat gefahrlos ansehen sondern mitunter auch bearbeiten/konvertieren. Sei es nun PDF-Dateien neu zu arrangieren, oder Bildergrößen zu verändern. Jetzt kommt die Konvertierung noch hinzu.

Gerade hatte ich das Problem, dass ich eine neue Bild-Galerie in WordPress erzeugen wollte, dies aber im Plugin NexGen aufgrund eines lästiges Bugs (es kann keine PNG-Dateien mehr hochladen / Stand: 25.12.18) nicht kann. man muss die Bilder nach *.jpg, *.gif oder *.tiff konvertieren.

Die Vorschau kann es auch das ohne weitere Tools oder Hilfsmittel in einem Rutsch:

  • öffne alle Bilder gleichzeitig in der Vorschau
  • klicke ggf. auf “Darstellung => Miniaturen”, damit die Mini-Bilder am linken Rand sichtbar werden
  • drücke CMD+A auf den Miniaturen und markieren diese damit alle
  • click rechte Maus auf eines der Bilder und wähle “Exportieren als..”
  • selektieren den gewünschten Speicherplatz des Exports
  • drücke “Optionen” am unteren Fensterrand und wähle dort das gewünschte Format des Exportes aus
  • drücke “Auswählen” oder Enter
  • fertig

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keine Anmeldung

Ein Mensch bringt mir sein MacBook, weil sein Passwort ‘plötzlich’ nicht mehr funktioniert. “Hast Du es geändert?” frage ich ihn. Er erwidert sehr überzeugend sein Passwort nicht geändert zu haben, weder kürzlich noch überhaupt.

Ich starte das MacBook normal und überzeuge mich selbst davon, das das Keyboard zwar korrekt reagiert und Zeichen ins Feld eingibt, nur werden die eingegebenen Zeichen abgewiesen. Verstehen muss ich das jetzt nicht, noch nie davon gehört das ein Anmeldepasswort ‘verrottet, selbst bei Windows noch nicht. Das MacBook muss in den RecoveryMode um dort das AdminPasswort zurück zu setzen (click).

Und bevor jetzt ein Aufschrei kommt, ja das geht tatsächlich und ich finde auch es ist eine Lücke, sofern der böse Mensch physikalischen Zugriff auf einen Mac erlangt. Die Änderung des Passwortes in der Console lässt den Schlüsselbund im Profil unangetastet, will sagen nach der Prozedur kann man sich zwar wieder anmelden, nur an seine Passwörter und sonstig verschlüsselten Sachen im Schlüsselbund kommt man weiterhin nicht. Gibt es so etwas auch bei Windows? Bin ich mir nicht sicher, ich weiß aber von einem älteren Exploit, bei dem man als böser Hacker während der User sich via Internet Explorer im Internet befindet im laufenden Betrieb die Passwörter aller Nutzer auslesen konnte. Ob es den noch gibt weiß ich nicht. Entscheiden Sie selbst welche die größere bzw. widerlichere Lücke war/ist. 

Egal, ich setze also das Passwort neu und starte im normalen Modus. Das von mir neu gesetzt Passwort wieder abgelehnt. *wtf Klarer Fall von Keyboard defekt. Kann der Mac mit einem externen Mac-Keyboard starten? Er kann und das neue Passwort wird völlig problemlos akzeptiert. Der nun wieder glückliche Mensch ändert sein Passwort wieder auf das bekannte (damit der Schlüsselbund usw. wieder offen ist) und meldet sich nach erneuten Boot auch erfolgreich an. Wir recherchieren, dass der Austausch des Keyboards mit einem Teil des MainBoards einher ginge und finanziell nicht wirklich attraktiv ist.

Er hätte sein neues Air schließlich auch gebraucht gekauft, weil sein alter noch älter sei und der nur noch als NotfallDevice dient. Er holt sein altes MacBook Air aus 2008 und es sieht wirklich ziemlich mitgenommen aus. Aber etwas stimmt nicht am Alten, ich weiß nur noch nicht was. Ich schaue auf die Tastatur und sehe ein französisches Layout

Ja, er habe mittels TimeMachine das neue MacBook in Betrieb genommen. Das Neuere hat eine Tastatur mit deutschem Layout. Er wäre früher viel in Frankreich unterwegs gewesen und daher hätte er sich das alte Air dort gekauft. Da er beide Sprachen fliessend spräche, war das nie ein Problem für ihn. Wir starten das neue MacBook ohne externe Tastatur und anhand der Layouts des alten Air geben wir sein wieder reaktiviertes Passwort wieder ein und es wird akzeptiert. *ha! Im Bootvorgang holt sich der Mac das französische Layout aus der ‘locales’, wohingegen nach der erfolgten Anmeldung die aktuelle Umgebung aus dem Profil gezogen wird. 

Im Mac Benutzerprofil findet man die Möglichkeit in der Anmeldemaske auch die Sprache der Anmeldung einzustellen. Da diese Option per default ausgeblendet ist, weiß man letztlich nie in welchem Layout man tippt.  In der Regel ist das ja kein Problem, in diesem Fall war aber es eins.

Nach der Ergänzung bekommt man in der Anmeldemaske das Layout angezeigt und man kann es umstellen:

Beispielbild: In der Anmeldemaske des o.g. MacBooks
konnte ich keinen Screenshot erzeugen.

Problem gelöst.

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Zuckerentzug

Zucker bekommt mir nicht sonderlich gut. Selbst kleine Mengen münden in einer üblen Erwachsenen-Akne, ich nehme quasi permanent an Gewicht zu und erlebe merkwürdigen gegenteiligen Heisshunger (süss => herzhaft =>süss).

All die Jahre bei den diversen Hautärzten mit ihren Tests und schi-schi haben nie geholfen die Akne zu bekämpfen, es lief immer auf Tabletten hinaus, die aber auch nicht umfassend halfen, weil die Ursache nicht bekannt war. Außerdem mag ich keine Tabletten die nicht unabdingbar nötig sind.

Irgendwann kam ich also selbst dahinter, dass Zucker der Auslöser ist und machte fortan einen weiten Bogen um alle Nahrung mit Zucker. Sicher kann man Zucker nicht gänzlich vermeiden, aber bewusst an die Nahrung herantreten und überlegen was und ich welcher Menge man verzehrt.

Anfänglich versuchte ich es mit Reduktion, aber wie das so ist, Verzicht muss ich direkt ohne Ausnahme umsetzen, erlaube ich mir Disziplinlosigkeiten habe ich schon verloren. Dennoch war ich gereizt, schlief schlechter und auch so war das allgemeine Befinden ‘anders’ im Sinne von schlechter, es ging aber nicht genauer festzumachen. Ich glaube nach 3-4 Wochen war das wieder weg. Zuerst befürchtete ich dem Körper etwas wichtiges zu entziehen und er wehrt sich, ich habe mit Fruchtzucker in Form von Früchten dagegen gehalten. Die tun mir erfreulicherweise nichts und dem Körper reicht der Fruchtzucker wohl. Ähnliches erlebte ich beim absetzen des Tramal-Schmerzmittels nach dem Bandscheibenvorfall und das ist wie Morphium.

Sich Schokolade, Gummizeugs, Torten und alles was die Industrie an Süsswaren in die Regale packt zu entbehren ist beileibe nicht einfach, die Verlockungen sind hinterhältig. Diese Disziplin aufrecht zu halten ist sehr schwer, auch weil Menschen in meiner weiteren Umgebung so wenig Verständnis zeigen, wenn ich angebotene Süßspeisen verweigern muss. Es gilt dann auch mit persönlichen Befindlichkeiten umzugehen, die trotz meiner stets freundlich erklärten Verweigerung entstehen. Das kann unfassbar anstrengend werden.

Ich mach das nun schon seit ca. 2 Jahren und mittlerweile hat es mein Umfeld gerafft und lässt mich damit in Ruhe, meistens zumindest. Und der Zuckerdetox erleichtert mir auch das Intervall-Fasten, das ich seit ca. 5 Monaten ausübe.  Das Gewicht reduziert sich langsam und stetig. Gut so.

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