klack

Mittwoch um 7.25 Uhr klackt es nur leise, anstatt der Corsa das Brummen anfängt. Batterie ist da, er klackt dennoch nur, der Nichtautofachmann auf dem Fahrersitz (aka. me) prüft reflexartig den Tank (äh …. Trottel, dann würde öglöglögl passieren), noch ein paar Mal den Schlüssel hin und her drehen, das Klacken bleibt, kein brummen.

Im Wagen sitzend rufe ich mir ein Taxi (die Gattin fährt früher ins Büro und ist demnach schon lange weg) und ich fahre mit dem Taxi ins Büro (11,90€). Der Fahrer hat mir den Tag zusätzlich versauert, weil der so miesepetrig war. Abgesehen von rassistischen Äußerungen über Taxifahrer die nicht hierzulande geboren sind, noch die Arroganz das sein Handy genug Adressen von Kunden hätte, er können sich auch selbstständig machen. Trinkgeld gab es wegen seinem Rassismus und seiner Art nicht von mir, ich wollte nur raus aus dem Wagen und rein ins Büro.

Gegen 10 hatte ich Zeit dann die Werkstatt anzurufen, die aber erst ab kommenden Montag wieder da sein wird. Jemand anderes anrufen mag ich nicht. Was Autowerkstätten angeht, bin ich ein treues Gewohnheitstier. Der Corsa steht derweil vor der Tür und klackt weiter. Verdammt.

Das Abschleppseil im Kofferraum ist leider so alt, ich fürchte es ist sogar porös und reißt unterwegs (kann dann auch weg). Diese Möglichkeit erzeugt einen gewissen Grundstress bei der Gattin, die zwar abschleppen würde (Hab ich noch nie gemacht …), aber sicher nicht irgendwo dann stranden möchte. Vielleicht lässt sich der Corsa ja durch anschieben wieder aktiveren und schnell vor die Werkstatt fahren. Wir werden es später probieren, gleich nach dem Optiker, der neue Gläser machen muss. *soifz

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ich darf endlich

Die Gattin ist zu einem recht hohen Anteil alltags-technikfeindlich. (Wenn sie das liest: Ja, bist Du wirklich.) Man muss sie regelrecht zwingen oder vor Tatsachen stellen, dann macht sie mit. Freiwillig geht da nur sehr wenig.

Seit Jahren lamentiere ich für ihr Konto (wir haben getrennte Konten, so what?) auch Online-Banking machen zu dürfen, weil ich es entwürdigend und umständlich finde wegen banalsten Vorgängen erst zu einem Bankbriefkasten zu fahren oder gar gleich in eine Filiale gehen zu müssen. Dort schlage ich mich mit mehr oder weniger willigen Menschen herum, die auch noch schön laut hörbar persönliches in die Welt plärren, weil man muss ja hörbar reden und das Schild “bitte Abstand halten” ausreicht um neugierige Lauscher abzuhalten.

Ich will mit den Bankleuten auch an sich nichts zu tun haben (sry, no offense), die Bank als solche soll mein Geld beherbergen und meine Zahlungsvorgänge managen/verwalten. Die BankMenschen sollen sich nicht um mich kümmern, sondern um die Angelegenheiten die ich ihnen übertrage. Wenn ich Menschen kennen lernen will, mache ich das anders.

Jedenfalls bin ich einigermaßen überrascht, dass die Gattin ‘out-of-the-blue’ mir dann doch erlaubt Onlinebanking für Ihr Konto einzurichten. Sicherheitsaspekt hin und her. Auf dem Mac sehe ich kein Risiko, zumal ich eine Banking-App verwendet die von vielen Banken zertifiziert ist und unterstützt wird. Der regelmäßige Leser weiß vielleicht noch, Windows darf in diesem Haushalt nur spielen.

Die WebSeite der hiesigen Bank erlaubt die Kontaktaufnahme per E-Mail, auch was die Beantragung von Online-Banking angeht. Die Gestaltung der Website und die Handhabung des Kontaktformulars lies indes schon ungute Gefühle aufkommen. Name, Anschrift, Kontonummer (btw. ohne Kontonummer kann man das Formular gar nicht abschicken…) was soll das? Kontonummer und alle Daten dahinter sind denen doch bekannt.

Nach nur 2 Tagen (ECHTZEITKOMMUNIKATION? HALLO!) bekomme ich eine Antwort per E-Mail, ich solle anrufen, man möchte mit mir reden. Kein Thema oder Hinweis, selbst die Telefonnummer war die der Zentrale, die auch auf der WebSeite steht. Was zur Hölle…

Ich rufe dennoch an und spreche mit einer … tja wie nenne ich sie jetzt … etwas anstrengenden Dame, die mir bestätigt die E-Mail erhalten zu haben. Loriot würde “Ach was” erwidern, ich hingegen sage “schön”. Ich solle doch in die Filiale kommen um alles weitere zu besprechen. Das werde ich nicht tun, sage ich. Wenn sie als Bank oder Person nicht in der Lage sind mein Ansinnen, fernmündlich, postalisch oder per E-Mail zu lösen, lassen wird es besser sein.

Sie rudert etwas, weil scheinbar das gewohnte Gespächsmuster durchbrochen wurde. In dem Fall müsste sie die Daten zwecks Abgleich abfragen. Nein sage ich, ich sage Ihnen die Kontonummer und sie können die Stammdaten aus Ihrem System ziehen. Sie rudert noch mehr und ich bekomme ein schlechtes Gewissen, na ja… etwas zumindest. Wie ich denn OnlineBanking machen möchte fragt sie gedrungen höflich. Online sage ich trocken. Nee sagt sie, wie die TAN übermittelt werden soll. Mit der BankApp meine ich, weil SMS seitens der Bank nicht mehr unterstützt würde. äh ja, es gäbe noch so ein TAN-Generator, meint sie etwas überstürzt. Den will ich jedoch nicht.

Ja also, sie würde dann die Unterlagen zur Unterschrift fertig machen und per Post zuschicken. Halb erwarte ich, das sie mich zum Abgleich um meine Adresse befragt, damit sie den (vielleicht verhassten) Griff zu den Stammdaten umgehen kann, macht sie aber nicht. 3 Tage später habe ich die Unterlagen in den Händen, lese, unterzeichne und werfe sie zusammen mit der hoffentlich letzten Überweisung (aka. kannst Du da bitte heute hinfahren und einwerfen ich komme sonst nicht dazu. Und es muss heute bezahlt werden…. ) in den Briefkasten der lokalen Filiale.

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Sachen machen – Urlaubstag 12

  • Wir überlegen auf eigene Faust in den Süden der Insel zu fahren um altes Gemäuer zu sehen, müssen aber zugeben das es mühsam ist. Die Motivation ist nicht sonderlich ausgeprägt und ein extrem schlechtes Gewissen hat keiner von uns.
  • Erste Auflösungserscheinungen bei der mitgebrachten Garderobe machen sich bemerkbar, wobei wir beileibe nicht zu viel unnützes Zeugs dabei haben. Der Hinflug hatte ein Limit von 20kg, der Rückflug am Donnerstag Abend wird 15kg haben. Alle unsere Koffer hatten auf dem Hinflug schon nur 14, oder weniger.
  • Andere Länder andere Benimmregeln. Muss man sich immer wieder mal vor Augen führen und sich disziplinieren. Aber schwer fallen darf es dann doch. Gerade in Sachen Alttagshöflichkeit und Freundlichkeit fällt es immer wieder schwer nicht auch in das Muster zu verfallen das einem so vielfältig mit mürrischer Überzeugung präsentiert wird.
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Sachen machen – Urlaubstag 7

  • Ausflugsziele besprochen. Wie werden nicht unruhig aber zur frühzeitigen Vermeidung von Lagerkoller muss etwas getan werden.
  • Der Schnupfen hat mich fest im Griff, Matschbirne galore. Den Schlagmangel aus der Nacht im Schatten des Schirms bei steter Brise nachgeholt und immer noch müde.
  • Das Hotelmanagement kennen gelernt, plötzlich saß er neben uns.
  • ich geh früh schlafen …
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Sachen machen -Urlaubstag 6

  • Das Kratzen im Hals war keine komische Sache, eher die Ankündigung eines Schnupfens. Nein es war keine Klimaanlage oder etwas technisches, als vielmehr ein zuckersüßes Kleinkind am Flughafen. Zumindest ist das der einzig bewusste Kontakt zu einem Schnupfenherd.
  • Es ist jedenfalls extra fein, bei 38* am Strand zu liegen und fortwährend zu niesen. Die Nacht war entsprechend wenig erholsam, aber immerhin ein weiteres Hörbuch beendet.
  • Ich muss mir Taschentücher besorgen, der Notvorrat ist aufgebraucht.
  • Der Britenanteil steigt hier täglich. Gestern Abend dann mitgehört, dass etliche noch ins EU-Ausland zum urlauben fahren wollten, man wisse ja nicht was 2019 mit dem Brexit noch alles passiert.
  • Die FAZ zeigt mir ein verstörtes Bild von Chemnitz und dem braunen Geschmeiss rund um die AFD. Konzerte und Demonstrationen dagegen sind schön und gut, hilft aber nicht wirklich den braunen Sumpf trocken zu legen. Das dieses Gesocks scheinbar agieren kann wie es will, verstört mich noch viel mehr. Würde ich nochmal auf Demos gehen? Eher nicht. Die Leute die man damit adressiert sehen sich das gemütlich in der Tagesschau an und das wars. Vor Ort läuft man Gefahr in Prügeleien verwickelt zu werden. Da war ich schon, habe ich schon gemacht muss ich nicht nochmal haben. Aber dem Gesindel die Straße überlassen will ich auch nicht. Gebt mir meine Ausrüstung mit und ich stelle mich wieder auf die Straße, ohne aber nicht mehr. Da erwarte ich mehr von den staatlichen Stellen.
  • Soweit es geht dennoch das Hotel genossen, faulenzen, Menschen bei Alltagsgeschäftigkeiten beobachten und sich wundern wie machen der Exemplare es ohne sichtbare Verletzungen alleine zur Toilette schaffen können. Übung vielleicht?
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