gespielt

Ich habe die Faxen dick und es zur Seite geschoben. Jedes Mal wenn diese Entwickler an dem Game etwas ‘neues’ einführen oder fixen wollen, knallt es an den Tagen danach an allen Ecken, sind die Server fast schon vorhersehbar nicht erreichbar, oder bauen schlicht Mist, der Desync ist zu vielen Tageszeiten heftig, die Bugs werden gefühlt nicht weniger, das Cheatproblem bekommen die auch nicht in den Griff, im Gegenteil sie bannen gleich tausende ehrliche Spieler in einer False-Ban-Wave wegen eines Softwarefehlers(!), mir reicht es jetzt. 
Es geht tatsächlich besser als vor der Pause. Zu Begin habe ich nur Wingman gespielt um mich wieder ran zu tasten, das ging erfreulich gut und binnen kurzer Zeit war in ich meinem alten Rang (MG1) wieder eingeordnet und halte mich dort scheinbar zuverlässig. Die ersten ‘richtigen’ Matchmakings sind auch gespielt, mit mittelmäßigen Erfolg was das Gewinnen angeht, mit meiner Performance bin ich dennoch sehr zufrieden, der Rank (aktuelle Nova 1) dort ist mir erstmal nicht wichtig. Ich spiele deutlich ruhiger und rege mich seltener auf und wenn dann mehr über mich selbst. Und ich lerne wieder neue Leute aus aller Welt kennen.
Ein Crash-Racing-Game in dem rammen und den Gegner von der Piste zu schubsen erlaubt, bzw. Bestandteil des Spiels ist. Man fährt Cross und im Rondel mit richtig wilden Karren, die man aufbauen und modifizieren kann. In meiner Gaming-Community spielen es einige, aus Interesse habe ich mich mal angeschlossen. Mein bisheriger Renn-Favorit “Dirt” ist ein tolles Spiel (wirklich gut nur mit Lenkrad zu spielen), aber stets alleine gegen die Uhr zu fahren ist halt kein jeder-Tag-Spass und und Online artet das in “semi-pro” Gameplay aus. Die ersten Runden und Races im Wreckfest sind spaßig, wenn es in der Gruppe gespielt wird. Der Steam Controller funktioniert sehr gut, wenngleich er auch vom Spiel nicht vollständig unterstützt wird.
Hier geht es darum Laserbeams auf einem schachbrettartigen Spielfeld mittels Spiegel, Prismen, Verteiler in ein vordefiniertes Ziel zu lenken. Man muss auch durch richtige Positionierung der Tools geforderte Farben erzeugen oder trennen und dann noch auf sich wechselnde Quellen aufpassen. Die eigentlich schon spannende Beschreibung eines Puzzlers wich der Ernüchterung, weil es keinen Spaß macht. Vielleicht weil es mir auch zu schwer wurde, die ersten Levels waren noch ganz spannend, dann wird es ätzend wegen der zunehmen sich verändernden LaserQuellen, der sehr komplexen Lösungen und der vielen unterschiedlichen Farben. Im Resultat ein Fehlkauf. Waren aber nur 3,99€.

Überzieher

Mein Sonnenbrille (mit Stärke) muss nach 4 Jahren leider doch überarbeitet werden. Als Gestell hatte ich bisher eine meiner alten RayBans nur mit neuen Gläsern. Das Gestell geht heute immer noch, nur die Nasen-Nubsis sind etwas ausgebleicht und nicht mehr ersetzbar. Doch neue Gläser kosten ca. 80€, oder so der Vorschlag des Lieblingsoptikers eine um über der normalen Brille zu tragen, nur 32€:

(Quelle: https://www.brillen-butler.de/sonnenbrillen/ueberzieh-sonnenbrillen/)

Sieht zu Begin echt schräg aus, ist aber gerade im Auto verdammt praktisch weil man nicht mit 2 Brillen umständlich herum hantieren muss, man setzt sie einfach drüber/drauf. Die Gläser der Überziehbrille sind echt irre, polarisierend und damit blendsicher. Sehr entspannend für meine Augen auf den langen Fahrten vom Wochenende, gerade auch weil viel Sonne war. Ein guter Rat.

Traurig

Wir sitzen in einem Strassen-Cafe genießen die Sonne und den ersten Draußen-Espresso des Jahres. 50 Meter weiter spielt ein Straßen-Trio mit Klarinette, Flöte und Fagott gute klassische Musik, sehr angenehm und melodisch, Weisen die mir allesamt nicht unbekannt sind. Ist schön so mit allem. Am Nebentisch zappeln und schnattern 5 Grazien im Alter von 14/16 an der Grenze des erträglichen. Die Musik macht es aber für uns besser verdaulich.

Die Grazien nehmen irgendwann wahr, dass da Musik gespielt wird und fragen gegenseitig in die Runde wie das wohl heißt. Eine fragt Siri und hält das Handy hoch, Siri versagt, eine andere versucht Shazzam, das kann es auch nicht, die Dritte fragt irgendein Google Tool und ich kann den Mund nicht mehr halten.

Das ist Brindisi aus der Oper La Traviata von Guiseppe Verdi sage ich. Ich werde mit großen Augen bestaunt und bekomme noch eine Danke zu hören bis alle etwas etwas verschämt wegschauen. Nur eine Grazie notiert sich auf dem Handy, damit sie den Papa fragen kann ob er das hat erklärt sie. Danach sind die Grazien leiser und hören.

Ist schön so in der Sonne, Espresso vor mir, angenehme Musik. Ruhe.

Unterhaltungsmedien bis Mai

gehört:
Seit 5 Monaten fesselt-nervt mich die Red Rising Serie. Zu einem mag ich unbedingt wissen wie die Geschichte voran schreitet und dann bin ich wieder von der Geschichte genervt, weil ich seit eben der Zeit nichts mehr anderes höre kann/will, ein klassisches “stoss-mich-zieh-mich-syndrom”.

Die 3 Bücher sind jeweils 22 Stunden lang und werden sehr gut vorgelesen, überhaupt nicht anstrengend oder langweilig. Das ich so lange dran hängen bleibe ist dem Umstand geschuldet, dass ich auf der Fahrt vom und zum Büro höre, tagsüber nur wenn ich Musse habe (eher selten, weil irgendwie ist immer Trubel um mich herum), beim einschlafen oder wenn ich zu früh (gerne mal gegen 3 oder 4 Uhr morgens) wach werde. Wobei das für mich eigentlich die beste Zeit zum hören ist, da habe ich Ruhe und schlafe dabei auch gerne mal wieder ein. Das ist dann etwas schwierig zum dem Part zurück zu  gehen, den man noch im Wachzustand mitbekommen hat. 

Zur Geschichte: Es ist eine Science-Fiction-Story mit einer stellenweise sehr abgedrehten Weltenbeschreibung. Der Autor vermischt sein Science-Fiction mit einer erfundenen Kastengesellschaft/Ordnung auf Basis der römischen und griechischen Reiche, Wertvorstellungen aus heutiger und damaliger Sicht. Letztlich geht es wie so häufig um Gut gegen Böse, Freiheit gegen Beherrschung, Machtlose gegen Mächtige, Ausgebeutete gegen die Ausbeuter, Familie steht über allem. Klingt nach Klischee und ist es sicher auch zu einem gewissen Teil, die Story wird durch die Vermischung und die glaubhafte Darstellung spannend. Ich mag die Bücher sehr, bin aber auch irgendwie froh wenn ich mit dem 3.Teil in ca. 2 Stunden endlich fertig bin. 

 

gespielt:

(MultiPlayer) Nach der Aufgabe von CS:GO spiele häufiger ich PUBG online mit anderen aus einer losen Community. Der Erfolg ist eher mäßig, auch weil die Cheater-Dichter sehr hoch ist, ich mit der Steuerung und dem Gameplay sehr häufig hadere, zu allem Unglück kommt dann häufig auch noch Pech. Leider werden extrem gute Spieler mit Anfängern/Plebs wie mich zusammen gewürfelt. Dabei sein reicht schon.
(Single-Player) Ein einfaches und fesselndes Puzzel-Spiel.
(Single-Player) Ein spannendes und fesselndes Puzzel-Spiel mit einem fremden Konzept. Es braucht etwas bis man die Mechaniken verseht, aber dann macht es Spass.
(Single-Player) Eine Mischung aus Parcours und jump-and-run. Kurzweilig und spannend. 
(Single-Player) Ein spannendes Puzzel-Spiel aus der Ego-Perspektive. Sehr gut gemacht und mitunter leider auch etwas zu anstrengend.
(Single-Player) Die gewaltfreie Erforschung einer unglaublich schön gestalteten aber überfluteten Stadt. Es geht um die Beschaffung von Sachen um einem kranken Kind zu helfen. Geht viel mit klettern und sich umschauen. Sightseeing mit sphärischer Musik.
(Single-/Multi-Player) Den Singleplayer habe ich wie schon bei der ersten Folge genossen. Nachdem ich via Steam und in der losen Community Mitspieler gesucht habe, kann ich auch endlich den CO-OP Modus angehen. Das Beste was es als Spiel im Bereich “knobeln in Ego-Perspektive” gibt.
(Single-Player) Der DLC eines meiner Lieblingsspiele. Erneut PHAN-TAS-TISCH, aber mit beinharten Rätseln.
(Single-Player) Ein simples Arcade-Spiel in Retro-Optik, mal eben für zwischendurch. Aus der Serie: nur noch einen Versuch. 

gesehen:

(inspiriert von den Momentaufnahmen beim geschätzten Silencer137, nur ohne die wertvollen Rezessionen – das kann er sehr viel besser)

Gammelpulli

Den Pulli habe ich sicher schon mehr als 15 Jahre im Schrank. Die erste Zeit wurde er noch im Alltag getragen, dann irgendwann ist mir die Lust an Pullis oder Sweatshirts abhanden gekommen. Der Gammelpulli wanderte in die Gammelklamottenschublade und wird dort gerade in der Winterzeit sehr gerne genommen.

Jetzt wird nach den schätzten 15 Jahren das Teil urig gemütlich, fluffig, an den diversen Säumen bequem ausgeleiert, butterweiche Baumwolle von dutzenden Waschgängen und tagelangen Tragen (manchmal bis hart an die Grenze der olfaktorische Belästigung). Leider ergeben sich auch nach derart langer intensiver Nutzung auch schon mal Auflösungserscheinungen, die letztlich dazu führen den Gammelklamottenstatus noch weiter auf “nur noch zu Hause tragbar” zu reduzieren.

Saum des Gammelpullis

Saum des Gammelpullies