Eigentum

Einen _fremden_ Haushalt auflösen zu müssen hat auch einen Nebeneffekt. Zum einen muss man sich zwingen zu sortieren, weil zwar alles aufgrund von Erinnerungen oder Gewissenskonflikten verwahrt werden will, es aber aus vielerlei Gründen leider nicht geht. Der Siebprozess ist mehr oder weniger schmerzlich, muss aber sein. Nach einer Zeit wundert man sich, was an Sachen so alles verwahrt wurde: Liebenswertes, Nippes, Schund, Nützliches. Manchmal kann man den Beweggrund erahnen, manchmal eher nicht. Das Gemüt schwankt von lächeln bis Kopfschütteln. Nach einer gewissen Zeit bleibt ein großer Haufen übrig der dann weg muss und ein kleiner Haufen der die Sortierungen überlebt hat. Dem Gewissen geht es nicht besser, schon gar nicht wenn die Sachen auf dem Entsorgungshaufen viele Jahre verwahrt wurden.

Und dann kommst Du heim und schaust Dich bei Dir selbst um, auch damit die _neuen_ Sachen verstaut sind und Du selbst fragst, muss Du das alles wirklich aufheben und verwahren? Wenn ja, wozu? Warum hebst Du so viel Zeugs auf, verwahrst es für mögliche spätere Verwendungen oder Bedürfnisse. Braucht man das wirklich

Mein Blick aufs Eigentum, auf die Sachen um mich herum ändert sich gerade. Ich lasse vieles los, trenne mich, verkaufe oder gebe es einfach so weg. Menschen freuen sich ich bin auf komische Weise erleichtert. Komisch weil ich das noch nicht verstehe, aber ich will mehr Übersicht um mich herum schaffen.

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Ausblick – quick shot

Mir macht die Wärme wenig, man passt sich und seine täglichen Gänge halt entsprechend an und reduziert die Tätigkeiten draußen auf die Abendstunden oder gleich gar nicht. Seit 3 Wochen ist es das erste Wochenende ohne der sowieso schon schwierigen Pflicht der Wohnungsauflösung und wir liegen zur Entspannung etwas draußen, zumindest solange es noch nicht so heiss ist.

Die Batterie der neuen Sennheiser halten ziemlich genau 6 Stunden, also wie versprochen. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet, auf der anderen Seite warum denn nicht? Man ist schon so gewohnt von den diversen Herstellern über die Fähigkeiten ihrer Produkte belogen zu werden, man nimmt es einfach so hin. Nun, ich will es nicht mehr. Es wird zukünftig reklamiert sobald ein neues Produkt nicht den versprochenen Fähigkeiten nachkommt, zur Not auch hartnäckig bis etwas sinnvolles passiert. Diese Art der Toleranz, also bewusste Lügen der Hersteller hinzunehmen, schaffe ich bei mir ab.

Die Batterien gehen natürlich mitten im Freiluftbaden leer und natürlich habe ich die Powerbank vergessen. So kann ich dann aber daran teilhaben, wie auf der Liegewiese ein Dude eine weibliche Begleitung im Gespräch zu beeindrucken versucht. Die Begleitung ist eine sehr hübsch anzusehende Frau, sie spricht halt wenig und hört ihm mehr zu. Der Unterhaltung zwangsweise zu folgen ist nicht so schön wie Musik, aber auch unterhaltsam. Würde er leiser sprechen wäre ja alles gut, vermutlich gehört das zu Prozess der nachhaltigen Beeindruckung.

Jubiläum - der 2.500-ste Beitrag

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versucht

Der Akku vom iPhone wurde leider vom bekannten Serienproblem heimgesucht, er schaltet sich unerwartet aus, geht jedoch problemlos wieder an. Danke kostenlosem Austauschprogramm wird es gebührenfrei abgeholt und repariert auch wieder gebracht, sofern man die “iPhone suchen” Sperre entfernt, es von der iCloud abmeldet und alle Inhalte löscht, Werkszustand also. 

Ich überlege ernsthaft, ob das nicht die Chance wäre sich mal eine Woche (4-6 Tage soll die Reparatur dauern) vom mobilen Helfer zu entwöhnen, mal so wirklich und bewusst komplett ohne. *hmm Twitter als einer der Beschäftigungsmagneten ist ja schon einige Wochen runter, das klappt prima. Hören und lesen sobald mal Lust und die Möglichkeit dazu hat würde ich aufrichtig vermissen. Der Gedanke wird doch besser verworfen, lieber ein Ersatzgerät aus dem Fundus. 

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Jetzt werde ich doch unsicher

Die DSGVO für Blogs wie meines hier umzusetzen dachte ich wäre mir schon gelungen. Von wegen, jetzt kommen die Juristen auf den Plan und fangen an Blogger wie mich mit seitenweise Geschreibe und Auslegungen dermaßen zu verwirren und zu verunsichern, dass ich jetzt gar nicht mehr wirklich weiß.

Vor ein paar Wochen habe ich schon am Impressum und an diversen anderen Sachen gedreht und dachte eigentlich damit dann durch zu sein. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Je näher der Zeitpunkt der Gültigkeit kommt, umso mehr Panikartikel muss ich finden, umso mehr lese ich von anderen Bloggern denen es nicht anders geht als mir, je mehr ich lese umso mehr Sorgen mache ich mir.

Genau jetzt kommt zum ersten Mal der ernsthafte Gedanke thatblog tatsächlich schliessen zu müssen/wollen. Kein Scheiss. Muss ich mir zu meiner eigenen Sicherheit das ganze Juristengedöns tatsächlich antun, nur weil ich hin und wieder etwas über mich und meinem Umgebung in meinem Teil des Internets schreiben möchte, mich über Menschen freue die mich hier virtuell besuchen und vielleicht mal einen Kommentar hinterlassen?

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