hallo wach

Ich bin aus Gründen gezwungen im Büro auch mit einem Windows-System zu arbeiten. Für die wichtigen Sachen kann ich gottlob Mac nutzen, einiges leider nur am diesen Ding. Der Rechner wollte ein Update mal wieder mitten in der Arbeitszeit installieren und verlangt penetrant einen Neustart. Mürbe geworden von den ständigen Nachfragen (verschieben funktioniert nicht) willige ich halt ein.

Er startet also neu und doch nicht. Es kommt sinngemäß “Dieser Rechner kann nicht gestartet werden” und eine Reparaturkonsole erscheint. Abrechen geht natürlich nicht, weil die Reparatur durchgeführt werden will/muss, die Konsole ist eigentlich bereits in Ausführung. Der Klick ist nur Alibi, das der User auch was zu tun hat. Also bitte dann mach halt. Nach 15 Minuten die Meldung “Die Reparaturkonsole kann das Start-Blabla nicht reparieren, Senden oder Abrechen? Hä? Was senden, warum senden, wen senden und natürlich Abbrechen. Ich glaube es hackt. Die Kiste geht aus und bleibt auch aus. *ähm?

Ich drücke auf den Hauptschalter und dieser Scheißhaufen startet völlig normal. ????? 

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doch etwas nervös geworden

Aufgrund von diversen Vorkommnissen in der Blognachbarschaft bin ich dann doch etwas nervös geworden und habe zur Sicherheit alle Posts auf mögliche Urheberrechtsverletzungen bei Bildern geprüft.

Nur gut das ich grundsätzlich schon immer auf eigenes oder frei verfügbares Material zugegriffen habe. Lediglich bei 29 von immerhin 2.560 Beiträgen war ich mir unsicher und habe das Bild vorsorglich entfernt.

Dabei bin ich auf viele Beiträge mit nicht mehr funktionalen Youtube-Links gestossen, weil zu der Zeit das WordPress noch keine embedded Links erlaubte, sondern man dies mit einem Plugin machen musste. Das Plugin gibt es schon lange nicht mehr und jetzt da mein innerer Monk es gesehen hat, kämpft gerade mit mir, ob wir das so lassen oder besser reparieren sollen. Immerhin ist es defekt., geht nicht, funktioniert nicht… das an sich löst einen extrem nerdigen Reparaturreflex aus. *argh

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Und dann gibst Du den Schlüssel ab

Mitte Juli starb meine Mutter im Krankenhaus nach einer erneut sehr schweren OP, von der sie sich letztlich nicht mehr erholen konnte. Versucht hat sie es sicherlich, auch wenn es vermutlich _nur_ der schiere Dickkopf war, der sie auch in der Bewusstlosigkeit noch am Leben gehalten hat. 

Wir haben recht zeitnah mit der Nachbesorgung (Orga der Beerdigung, Wohnungsauflösung, Kontenauflösung, und und und) begonnen. Auch um sich zu beschäftigen, außerdem wollten wir die Wohnung aus rein wirtschaftlichen Gründen frühzeitig wieder zurück geben können.

Wir haben binnen 5 Wochen die Wohnung komplett geräumt, alles geregelt was zu regeln war, ihre Urne in die Erde gebracht und waren im Gesamten doch auch zufrieden mit uns, dass wir trotz der wenigen Zeit an Wochenenden und Abends alles hinbekommen haben. Man soll nicht glauben, was sich in Jahren in einer Wohnung so alles ansammelt, mal rein von den lieben Erinnerungsstücken abgesehen. Die beste Tochter von allen, die Gattin und auch ich hatten des Öfteren einen Klos im Hals beim räumen, aber half ja nichts.

Wir meldeten die Wohnung dann am 24. 08. gegenüber der Hausverwaltung Haus und Grund in Mainz (Webseite) leer und wollten diese auch zum 01.09. zurückgeben. Die Kommunikation mit diesem Unternehmen ist alles andere als einfach. E-Mails liegen gerne mal 14 Tage, weil die Kollegin nicht da ist und man selbst das Postfach nicht prüfe, man solle doch lieber faxen oder Briefe schreiben, Anrufe laufen ins Leere, weil die Sprechzeiten von 9-12 scheinbar derart überlaufen sind, dass gleich gar keiner mehr dran geht. Aber hilft ja alles nichts, man muss mit denen.

Wenn man denn mal Glück hatte und mit jemanden aus diesem Unternehmen sprechen konnte, war alles sehr kurz und knapp. Von Anteilnahme oder Hilfen keine Spur. Telekom-Hotline, Entega, Rentenkasse, Bank, Apotheke, Hausarzt haben sich sehr ordentlich verhalten, Ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht und bei dem ganzen nötigen Prozedere wirklich aktiv oder passiv geholfen. Das war wirklich toll und hilfreich, ein anderes Leben auf dem Papier ‘abzuwickeln’ macht man nicht alle Tage und es ist schlicht überwältigend. Doch diese Hausverwaltung hatte besseres zu tun. Anteilnahme im Sinne von Beileidsbekundungen gab es keine, Unterstützung oder gar Hilfen sind Fremdworte. So eröffnete man uns nach schon hoch penetrantem Nachfragen, dass die Wohnung nicht vor dem 01.11. zurück gegeben werden könne. Warum? Weil dann erst die Kündigungsfrist greife. Die Wohnung steht leer, ist besenrein, die Zählerstände sind alle übermittelt und abgerechnet. Was soll diese künstliche Verzögerung, die Wohnung könne doch gleich wieder vermietet werden. Das wäre alles nicht wichtig, die Kündigungsfrist müsse eingehalten werden.

Die Rückfrage bei unserem Rechtsbeistand ergab, dass es nur eine durchaus übliche Handhabung ist im Todesfall das Mietverhältnis vorzeitig zu lösen, sofern die Wohnung wie im Mietvertrag vereinbart übergeben werden könne. Ein Rechtsstreit wäre letztlich sinnlos, weil der Gesetzgeber wird der Hausverwaltung in ihrer Vorgehensweise formal recht geben, moralisch aber meist nicht. Somit haben wir also 3 Monate eine leere und vermietfähige Wohnung bezahlt. Zähneknirschend. Dann haben wir erfahren, dass das Haus selbst verkauft wurde, einen Kontakt zum neuen Hauseigentümer wurde mir verwehrt.

Den neuen Eigentümer habe ich heute kennen gelernt, weil wir die Übergabe endlich vollzogen haben. So erfuhr ich auch, dass alle Wohnungen im Haus renoviert und neu vermietet werden, eben weil das Haus schon etwas älter ist. Er wusste gar nicht, dass unsere Wohnung seit August schon leer stand und er mit der Renovierung schon hätte anfangen können. Hätte er es gewusst, er wäre dankbar gewesen um die gewonnene Zeit. Das hilft uns jetzt allen nicht weiter, aber er wird mit der Hausverwaltung nochmal ernsthaft reden.

Dennoch mache ich hier eine imaginäre Rechnung mit der Hausverwaltung  auf. Irgendwann werden wir uns wieder sehen und ich hoffe inständig, dass mein Hebel dann der Längere sein wird. 

Trotz allem Ärger um diese verwixte Hausverwaltung, es ist heute nun alles erledigt. Die Wohnung ist weg, ich kann nicht mehr hin fahren, muss/darf mich nicht mehr kümmern. Und es fühlt sich irgendwie Scheisse an. Das Letzte was ich von ihr hatte.

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Shorties 116

  • Eine der wenigen VR-Anwendungen, bei denen ich neugierig auf die Technik als solche werde und es geht um Immi *hachz => click
  • Das Garmin-Navi der Nachbarin muss wieder aktualisiert werden. Ich mach das, weil das Prozedere nicht ohne Probleme durchläuft und als ungeübter Nutzer wäre sie aufgeschmissen. 
  • Neues Motiv für das 2.Tattoo steht. Die beste Tochter von allen ist noch in der Findung.
  • Ich würde gerne verstehen, warum ich (wieder) nahezu jeden Tag um kurz vor 4 Uhr wach werde. 
  • eBay-Kleinanzeigen erlaubt nur 50 Anzeigen innerhalb eines Monats einzustellen. Danach wollen die pro weiterer Anzeige 0,95€.
  • Reisebericht einer Grundschullehrern, mit Herrn W. und Lake im Campingwagen ins südliche Europa – sehr sympathisch und sehr lesenswert: Sabbatical mit Wohnmobil und Hund.

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MailSituation

Nun doch ein neues Postfach bei Posteo eröffnet. (thx silencer für den letzten Anstoss). GMX als mein bisheriges Hauptpostfach mit all den vielen Alias-Adressen ist auch nach 15 Jahren nicht schlecht und doch habe ich das Bedürfnis meine MailSituation an bestimmten Stellen zu verändern. Es ist auch eine Kostenfrage, Topmail GMX kostet im Jahr 60€ und ich nutze eigentlich nur die MailFunktionen, das ganze Gedöns drum herum was  noch in das Konto hineinpackt wird, ist genauer betrachtet für mich nur nutzloses Beiwerk. Posteo wird vielleicht mit ein paar kleinen Upgrades kaum mehr als 20€ ausmachen.

Und weil GMX dann doch ein Arschloch sein will, kann ich den Vertrag natürlich nicht wie erwartet zur nächsten Gebührenfälligkeit am 31.12.2018 herab stufen, sondern erst zu dem Datum als ich seinerzeit den Vertrag auch herauf gestuft habe, am 21.06.2019. Irgendwie unnötig zu erwähnen, dass eine Heraufstufung grundsätzlich an keine Datumsgrenzen eines Altvertrages gebunden ist. Das darf man immer und jederzeit. Verdammte Abzockerbanden.

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