Unterhaltungsmedien bis Mai

gehört:
Seit 5 Monaten fesselt-nervt mich die Red Rising Serie. Zu einem mag ich unbedingt wissen wie die Geschichte voran schreitet und dann bin ich wieder von der Geschichte genervt, weil ich seit eben der Zeit nichts mehr anderes höre kann/will, ein klassisches “stoss-mich-zieh-mich-syndrom”.

Die 3 Bücher sind jeweils 22 Stunden lang und werden sehr gut vorgelesen, überhaupt nicht anstrengend oder langweilig. Das ich so lange dran hängen bleibe ist dem Umstand geschuldet, dass ich auf der Fahrt vom und zum Büro höre, tagsüber nur wenn ich Musse habe (eher selten, weil irgendwie ist immer Trubel um mich herum), beim einschlafen oder wenn ich zu früh (gerne mal gegen 3 oder 4 Uhr morgens) wach werde. Wobei das für mich eigentlich die beste Zeit zum hören ist, da habe ich Ruhe und schlafe dabei auch gerne mal wieder ein. Das ist dann etwas schwierig zum dem Part zurück zu  gehen, den man noch im Wachzustand mitbekommen hat. 

Zur Geschichte: Es ist eine Science-Fiction-Story mit einer stellenweise sehr abgedrehten Weltenbeschreibung. Der Autor vermischt sein Science-Fiction mit einer erfundenen Kastengesellschaft/Ordnung auf Basis der römischen und griechischen Reiche, Wertvorstellungen aus heutiger und damaliger Sicht. Letztlich geht es wie so häufig um Gut gegen Böse, Freiheit gegen Beherrschung, Machtlose gegen Mächtige, Ausgebeutete gegen die Ausbeuter, Familie steht über allem. Klingt nach Klischee und ist es sicher auch zu einem gewissen Teil, die Story wird durch die Vermischung und die glaubhafte Darstellung spannend. Ich mag die Bücher sehr, bin aber auch irgendwie froh wenn ich mit dem 3.Teil in ca. 2 Stunden endlich fertig bin. 

 

gespielt:

(MultiPlayer) Nach der Aufgabe von CS:GO spiele häufiger ich PUBG online mit anderen aus einer losen Community. Der Erfolg ist eher mäßig, auch weil die Cheater-Dichter sehr hoch ist, ich mit der Steuerung und dem Gameplay sehr häufig hadere, zu allem Unglück kommt dann häufig auch noch Pech. Leider werden extrem gute Spieler mit Anfängern/Plebs wie mich zusammen gewürfelt. Dabei sein reicht schon.
(Single-Player) Ein einfaches und fesselndes Puzzel-Spiel.
(Single-Player) Ein spannendes und fesselndes Puzzel-Spiel mit einem fremden Konzept. Es braucht etwas bis man die Mechaniken verseht, aber dann macht es Spass.
(Single-Player) Eine Mischung aus Parcours und jump-and-run. Kurzweilig und spannend. 
(Single-Player) Ein spannendes Puzzel-Spiel aus der Ego-Perspektive. Sehr gut gemacht und mitunter leider auch etwas zu anstrengend.
(Single-Player) Die gewaltfreie Erforschung einer unglaublich schön gestalteten aber überfluteten Stadt. Es geht um die Beschaffung von Sachen um einem kranken Kind zu helfen. Geht viel mit klettern und sich umschauen. Sightseeing mit sphärischer Musik.
(Single-/Multi-Player) Den Singleplayer habe ich wie schon bei der ersten Folge genossen. Nachdem ich via Steam und in der losen Community Mitspieler gesucht habe, kann ich auch endlich den CO-OP Modus angehen. Das Beste was es als Spiel im Bereich “knobeln in Ego-Perspektive” gibt.
(Single-Player) Der DLC eines meiner Lieblingsspiele. Erneut PHAN-TAS-TISCH, aber mit beinharten Rätseln.
(Single-Player) Ein simples Arcade-Spiel in Retro-Optik, mal eben für zwischendurch. Aus der Serie: nur noch einen Versuch. 

gesehen:

(inspiriert von den Momentaufnahmen beim geschätzten Silencer137, nur ohne die wertvollen Rezessionen – das kann er sehr viel besser)

Shorties 108

  • Ich nutzte Siri ausschließlich im Auto zum versenden einer unkomplizierten SMS, oder wenn ich einen einfachen Kalendereintrag machen will. In 9 von 5 Fällen ist auch das zu kompliziert für diese Schundsoftware, dann darf sie nur einen heutigen Kalendereintrag machen, der mich erinnern soll händisch den Termin einzutragen. 
  • Die kommende Woche darf ich für 2 schuften. Danach ist meine Auszeit.
  • Portal 2 CoOp Partner in einer Gaming-Com gefunden und gespielt, es ist schon witzig. GlaDOS ist im Gegensatz zum SinglePlayer nur nicht wirklich bissig und frech.
  • Tricks von Apps.
  • Sich in allen Richtungen bewegende Reizschwellen passen mir gar nicht in den Kram.
  • Zu erleben wir ein Mensch sich quasi demontiert und still im Hintergrund zu blieben ist nicht einfach.
  • Krankenhausbesuche sind mir mindestens so sympathisch wie Besuche auf dem Friedhof, es ist immer eine Gratwanderung.
  • Wie man bei wenig Licht fotografiert => click (HINWEIS: AdBlocker nicht vergessen einzuschalten)
  • Auch ich habe schon lange aufgehört Bewertungen für etwas oder jemanden online zu verfassen. Das liest sowieso keiner und soll lediglich beim Kunden ein gutes Gefühl hinterlassen.
  • Das Instagram, das von dem Twitterkonto gefüttert wurde ist gelöscht. Die zunehmende Masse an Werbeanzeigen und das dauernde herumpfuschen in der Timeline waren mir jetzt genug.

virtuelle Höhe in Portal 2 Game

Mehrfache Anläufe Portal 2 Game endlich mal wirklich zu spielen endeten vor kurzem. Ich habe es wirklich und tatsächlich angefangen. Abgesehen davon, dass das Spiel wirklich witzig ist, Humor versprüht und mich herzlich auflachen lässt, muss ich auch immer wieder mal kurz den kleinen Klumpen im Magen unterdrücken, wenn ich z. B. zu Begin einer Aufgabe selbige überblicken darf:

Portal 2 - 1970er Style

Portal 2 – 1970er Style

Im Spiel ist das Model in der Lage von solcher Höhe einfach herunter zu springen ohne sich etwas zu tun, das liegt an der Modifikation und den Long Fall Boots. Das ist jetzt aber nicht weiter von Belang. 

Ich ahnte schon, da muss ich rauf.

Portal 2 - 1970er Style

Portal 2 – 1970er Style

Und ja, von oben ist die Aussicht zwar schon schön, aber auch verflixt hoch.

Portal 2 - 1970er Style

Portal 2 – 1970er Style

es wird

Am vorletzten Samstag vom späten Abend bis in die tiefe Nacht und am Sonntag Mittag danach noch einige Runden absolviert. Alles in Allem war ich nicht wirklich gut, aber auch nicht so schlecht. Sonntag abend hätte ich fast sogar eine Runde gewonnen, aber dazu fehlte dann doch die Erfahrung und der Überblick wie es im CloseCombat am besten gespielt wird. Die Lernkurve wird spürbar und hoffentlich auch bald sichtbar in Form von Ergebnissen. Ich muss nicht gewinnen, ich möchte gerne und muss eher mit einer Chance wirklich spielen dürfen, dann bin ich zufrieden. Doch, die Entscheidung das Spiel anzuschaffen scheint bis jetzt nicht schlecht. 

Aber für ein released 1.0 Game ist das schon noch ziemlich verbuggt. Die Maus spielt manchmal verrückt (keine Bewegung des Models möglich, links ist recht, vorwärts ist rückwärts, erst bis eine Waffe in der Hand ist und man darüber visiert hat hat ein einen Ruck und dann rastet das Bild und die Bewegungsoptionen wieder richtig ein), Keyboard Eingabe nicht möglich (man muss eine Taste mehrfach hinter einander drücken), böse FPS-Drops (erst auf very low geht gut es mit 70-90 FPS, (8Core AMD, GTX960 4GB, 8GB RAM) darunter ist es nicht schön), die HitBoxen im Gelände sind auch ganz speziell, … ich werde sicherlich noch mehr finden. Nun ja ….

verschwendete Stunden

Nach vielen vielen Spielstunden habe ich Couter Strike – Globale Offensive (CS:GO) vor 3 Wochen völlig entnervt deinstalliert und bis heute auch gelassen. Der seit vielen Wochen wachsende Frust durch Cheater und Spieler, die mit einem eigentlich sehr viel hören Skill-Level und gekauften low-Level GameAccounts in den niederen Skill-Leveln spielen (sogenannte Smurfs) und dort natürlich alles platt machen, vernichten den Spass so richtig. Wobei mit den Smurfs könnte ich vielleicht sogar noch irgendwie leben, doch die schiere Masse an Cheatern, die ungestraft und über Monate hinweg sich mit ihrem Schmutz Vorteile verschaffen, vergällt mir das Spiel dauerhaft. Selber Schuld, es ist doch nur ein Spiel. Ja stimmt, ist es. Ich muss auch nicht unbedingt gewinnen, aber ich möchte gerne und versuche es natürlich. Dann kommt noch der Frust über das eigene Unvermögen, sich trotz erheblicher Spielzeit und dem Wissen/Gefühl es doch besser zu können, sich letztlich doch nicht im Game zu behaupten und mindestens ordentlich zu fighten. 

Für mich ist so kaum noch competitive gaming möglich, nahezu jeder wird verdächtigt oder zumindest sehr argwöhnisch betrachtet, es entwickeln sich Unentspanntheiten die zwar schnell wieder verraucht sind, aber bei Auftreten ihre Auswirkung haben/hatten. Auch das ist eine logische Folge wenn der verbaute AntiCheat nichts taugt oder so träge ist, dass kein Cheater wirklich davor Angst haben muss. Valve als Hersteller/Rechteinhaber des Spiels macht sichtbar nicht wirklich effektiv etwas dagegen, sondern lässt diese Idioten pseudo gewähren und versucht stattdessen mit anderen Methoden eine positive Reputation am Steam-Account zu erzeugen (Trust, Prime). Damit sollen die _faulen_ SpielKonten separiert werden, anstatt mit einen bessern, wirksamen AntiCheat sich und den ehrlichen Spielern zu helfen. Für mich ist das im Kern eine Kapitulation gegenüber den Cheat-Providern. 

Wie auch immer, ich brauch eine längere Pause von dem Spiel, egal wie sehr es letztlich trotz allem fesselt und man so vieles schlicht hin nimmt. Jetzt wird erstmal die Steam-Libary der ungespielten Spiele verstärkt (Steam-Sale sorgt für Kauf auf Halde) behelligt und vielleicht habe ja ich schon ein anderes Online-Spiel schon gefunden, weil das online Spielen macht schon sehr viel Spass.