Jetzt werde ich doch unsicher

Die DSGVO für Blogs wie meines hier umzusetzen dachte ich wäre mir schon gelungen. Von wegen, jetzt kommen die Juristen auf den Plan und fangen an Blogger wie mich mit seitenweise Geschreibe und Auslegungen dermaßen zu verwirren und zu verunsichern, dass ich jetzt gar nicht mehr wirklich weiß.

Vor ein paar Wochen habe ich schon am Impressum und an diversen anderen Sachen gedreht und dachte eigentlich damit dann durch zu sein. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Je näher der Zeitpunkt der Gültigkeit kommt, umso mehr Panikartikel muss ich finden, umso mehr lese ich von anderen Bloggern denen es nicht anders geht als mir, je mehr ich lese umso mehr Sorgen mache ich mir.

Genau jetzt kommt zum ersten Mal der ernsthafte Gedanke thatblog tatsächlich schliessen zu müssen/wollen. Kein Scheiss. Muss ich mir zu meiner eigenen Sicherheit das ganze Juristengedöns tatsächlich antun, nur weil ich hin und wieder etwas über mich und meinem Umgebung in meinem Teil des Internets schreiben möchte, mich über Menschen freue die mich hier virtuell besuchen und vielleicht mal einen Kommentar hinterlassen?

Shorties-105

  • Im November kommt Frank Turner und Band in den Schlachthof. Ich bin unentschlossen jedoch mit leichter Tendenz dafür.
  • Bei Vapiano bitte die Nudeln etwa länger im Wasser lassen, es gibt unterschiedliche Auffassung von al dente.
  • Der Speicher ist immer noch aufgeräumt. 
  • Der Moment in dem ich das Forum kommentarlos verlies: Welche Games gamest Du denn?
  • Auch mit ein Grund warum ich Microsoft-Produkte entferne wo ich nur kann/darf => Das Erste Mediathek (nur bis 19.05.2018 verfügbar).
  • Ein Kurzausflug mit 2-3 Übernachtungen im Frühling am Bodensee überlegt. 
  • Kein Kratzen im Hals, kein Zwicken in der Nase, offensichtlich werde ich von der Erkältungswelle bisher verschont. Bis jetzt vermutlich.
  • Die beste Tochter ist für ein paar Tage nach Porto getourt und schickt Bilder mit Sonne und Licht und Wasser… und hach…
  • Gin ist weiterhin nicht meins. Absolut nicht.

vorzeitiges Stechen

Nach reichlich Kilometern gestern auf den Autobahnen in der hiesigen Umgebung, betrat ich gegen 17.30 Uhr ein Cafe in Frankenthal, um mir zum Abschluss der Tour einen großen Kaffee auf die Heimfahrt mitzunehmen. Die Bestellung wurde abgeschmettert, weil man gleich Feierabend machen würde. Oh, sagte ich das wusste ich nicht und wollte schon unverdrossen den Laden verlassen, als ich das Öffnungsschild sah und dort stand als offizieller Ladenschluss 18.00 Uhr. Na dachte ich mir, dann bekomme ich doch noch meinen Kaffee.

So trat ich zurück an die Theke und bestellt noch einmal mit der Bemerkung, das bis 18.00 Uhr noch genug Zeit sei. Die Dame hinter dem Tresen wurde recht biestig, sie hätte mir doch eben schon gesagt es sei gleich Schluss. Die Konfrontation mit dem verzeichneten Ladenschluss auf dem Schild parierte sie mit der Bemerkung, dass sie keinen Kaffee mehr machen könne, die Maschine sei ja schon zerlegt und wird gerade gereinigt. Dabei grinst sie mich in unverfrorener Weise an. Wenn ich verloren habe, habe ich verloren und doch gärt es in mir. Den Laden werden ich nicht mehr betreten, wenn ich nochmal nach Frankenthal kommen sollte.

So Menschen stehen auch schon 5 Minuten vor Dienstschluss mit nutzungsbereiter Stechkarte an der Stechuhr, nur keine Sekunde verschwenden. Gelebtes Beamtentum ist nicht mehr Ding, einmal mehr ist das bestätigt.

good bye

Die Katze der besten Tochter von allen darf nicht auf den Tisch und das ist auch gut so. Leider gilt die Regel nur, solange die Tochter im gleichen Zimmer weilt, glaubt zumindest das Katzenviech. Doch kaum verlässt die Tochter das Zimmer, muss logischerweise der Tisch erkundet werden. Und da fand das Katzenviech eines Tages eine volle Tasse Kaffee. Es kam wie es kommen musste, Katzenviech erschrickt denn beste Tochter kommt zurück ins Zimmer und wirft in der Not-Flucht natürlich die Tasse um. Das in der Nähe liegende MacBook wirft sich heroisch dazwischen, so der Kaffee nicht den Boden versudelt und … stirbt.

Mbp ausschlachten

Bemessen am finanziellen Wert lohnt die Reparatur leider nicht mehr, daher wird es ausgeschlachtet. Nur wegwerfen kann ich es nicht, das geht nicht, es wird daher bis auf weiteres auf dem Dachboden bleiben, in seiner alten Tasche.

Schuh-Content

Lieblingsschuhe sind so eine Sache, auch bei Männern, sie werden gepflegt und wenn die ersten Alterserscheinungen auftreten, schaut man wohlwollend darüber hinweg. Dann kommt irgendwann der Punkt, wo sie keinen näheren Blick mehr standhalten, aber mann ist noch nicht soweit. Und dann wird es nur noch peinlich:

P1040157

Sie haben 2 Besohlungen überlebt, sie sitzen immer noch perfekt, es drückt oder zwickt nichts, aber sie müssen dennoch weg. Ich werde nie wieder solche Schuhe bekommen. Ich weiß es.