Online-Translator-3

Ok, die Sache (1, 2) beginnt mir etwas Spaß zu machen. Deren Antwort von heute Nacht:

Hallo, tut mir leid, tut mir leid, kann ich dir das halbe Geld geben? Das Paket muss nicht zurückgeschickt werden, danke

Scheinbar sind es 2 Personen mit denen ich schreibe und man will das Teil (wie schon fast) erwartet nicht zurück.

I am afraid that I did not make myself clear: I do not want your Product anymore, because it it not working as it supposed to be. Therefore I was claiming a full refund. If you are selling goods in Europe you have to respect the rules here. There is a right to claim a full refund within 14 days after purchase (like I did), Vendor (you) have to provide a free Shipping-Label where the Buyer (me) can send the item back. You have to refund the full price to the buyer (me) without any holdbacks. Understood?

 

bad gateway

HTTPS ist in Mode, es wird gefördert, gelobt, von Google belohnt und schon alleine deswegen sollte man es als Webseitenbetreiber mittlerweile anbieten, selbst wenn keine Daten zur Eingabe bzw. Datenaustausch dazu nötig sind. Ich hatte in 2014 schon eine HTTPS Verbindung auf thatblog eingerichtet, doch wegen des selbst erstellten Zertifikates und weil dessen Validitätsprüfung durch die Browser dabei auf die Nase fällt, es dann doch lieber als optionale Verbindung zurück gestuft. Wer will schon mit komischen Meldungen konfrontiert werden, wenn man nur lesen oder mal eben schauen will.

Mit Let’s Encrypt gibt es mittlerweile einen kostenlose anerkannten Service der auch valide öffentliche Serverzertifikate ausstellt. Doch das geht auf meinem Server hier nicht, weil meine Verwaltungssoftware Plesk dafür zu alt ist. Ich schraube und bastel ja gerne auf oder an Servern, aber es gibt Sachen da lasse auch ich die Finger von, darunter zählt u.a. remote Treiber zu kompilieren, Datenbankmigrationen von Typ 1 nach Typ 2 und Plesk-Upgrades. Der Support vom Hoster mach mir aber Mut, schickt mir sogar den Link zum Upgrader, die Lizenz bleibt auch gültig, also worauf warten Sie. *gulp

Also gut, er hat ja auch Recht, aber erst Backup von der Kiste ziehen, man weiß na nie. Dann beherzt heute mittag auf der Konsole etwas mulmig das Upgrade abgeschubst, diverse Installationsfragen beantwortet und es mal machen lassen. Finger weg. Und dann 

 

Das plesk_upgrade_log zeigt unverständlichen Müll und die Console macht um die Sache noch zu vervollständigen : 

Das ist ja mal wieder typisch. Die Console war ja noch da, also den Server mal neu gestartet, ‘Bad Gateway’ blieb aber. Die diversen Logfiles habe ich nicht verstanden, also wieder schlimme Sachen ergoogelt. Die Webseiten waren da und vollständig erreichbar, nur Plesk war und blieb down. Ich hab es aber vorerst sein lassen und machte im Büro mit der Absicht weiter, den Rest später von zu Hause aus zu machen. Und jetzt komme ich nach Hause, will mich dran setzen und Plesk ist wieder da. Einfach so.

Drama Queen ey.

Konzert: Anna Depenbusch

Ich hatte angesichts meiner quer-gehörten Alben deutlich mehr “Liedermacher-Style” erwartet und bekam zu häufig “schlager-artiges” präsentiert. Wir (die Gattin wurde zwangsverpflichtet) hatten also unsere Mühe dem Konzert dauerhaft gut gelaunt zu folgen. Für mich braucht sie keine Band, ich fand sie stellenweise sogar deplatziert und ‘over-enganged’, alleine ist sie sehr viel besser. Fazit: 3- , Wiederholungsoption: nope. (Geschmäcker sind verschieden).

Strömend

Auslöser war die Erkenntnis, dass ich für eine EP von John Mayer mit 4 Songs keine 5,99€ zu zahlen bereit war. Die beste Tochter von allen ist schon lange bei Spotify mit einem Premium-Account angemeldet und deswegen kann sie über meine Rage über die Preisgestaltung auch nur schmunzeln. Ok, also melde ich mich auch an und höre mir die EP kostenlos an. Soweit so gut. Die EP ist klasse, aber dennoch zu teuer. Kein schlechtes Gewissen bei mir.

Die Preisgestaltung auch bei den Musik-Downloads ist weiterhin eine Unverschämtheit. Mit welcher Berechtigung kosten die Downloads weiterhin ebenso viel wie eine CD? Ich bin der Auffassung, dass der CD-Preis zu einem ¼ rein nur auf der Hardware basiert, also Produktion, Lagerung, RMA, Logistic, usw. Hier stellt sich quasi autonom eine direkte Kauf-Verweigerung ein. Ergo suche/warte ich bisher bei Downloads auf Angebote in einem Bereich von 6,99-8,99€ je CD, oder kaufe mir meine Musik verzögert zum Erscheinungsdatum als CDs bei Amazon-Marketplace für einen Spottpreis (trotz Versand) und rippe mir die CDs als AudioFiles dann nach iTunes.

Die Werbung bei einem kostenlosen Spotify-Account nervt zwar, aber dafür kann man kostenlos hören. Auf der anderen Seite kann man einen Premium-Account auch für 6 € zum Family-Account upgraden und man hat seine Ruhe vor Werbung. Die Tochter kann gut argumentieren. Eine Schranke fällt also. Da ist dann noch meine Ansicht, dass man Musik besitzen muss, damit man darüber frei nach Bedarf verfügen kann. Dies aufzugeben und damit auch einen Teil der Kontrolle über die Musik zu verlieren wäre neu für mich und müsste geübt werden. Doch der Vorteil sich ohne finanziell auszutoben dennoch stets neue Alben anhören zu können ist schon verlockend. Die Schranke wackelt und wackelt und wackelte jetzt dann ich doch bei Spotify gelandet. Komische Sache das, aber auch spannend, weil es so vieles zu entdecken gibt.

hello Facebook (again)

2011 war ich für 1 oder 2 Jahre schon mal auf Facebook angemeldet, hauptsächlich um mit lieb gewonnenen zukünftigen ehemaligen Kollegen weiterhin gewissen Kontakt halten zu können. Das war es auch absolut wert. Die Nebeneffekte der Plattform in Form von höchst nervigen Menschen, wirren Posts und vielfältiger Spam waren am Ende weniger erbaulich. Im Laufe der Zeit überwogen die gefühlten Nachteile, die ehemaligen Kollegen entfernten sich voneinander (was letztlich völlig normal ist) und ich flüchtete.

Heuer bin ich wieder drin. Nicht ganz ohne komische Gedanken, oder besser ‘Nachgeschmack’. Die Plattform ist aus unserem Online-Leben ganz offensichtlich nicht mehr weg zu denken und so blöd sich das jetzt auch anfühlt, ich möchte mich nicht mehr aktiv und generell davon ausschliessen.

Und doch ist es auch kritisch sich mit den Inhalten und den Gruppen zu beschäftigen, ob nun man glühend verehrt, zustimmt oder dagegen ist. Nicht alles uneingeschränkt glauben und zustimmen/liken was man dort liest und erfährt, aber mitlesen und sich eine eigene Meinung bilden. Nicht immer wieder über Dritte erfahren zu müssen, vielleicht Teil einer bestimmten Online-Community werden, die es wiederum hoffentlich wert sein wird. Dann liest man so etwas und mahnt sich extra zur Vorsicht, sich nicht verleiten und instrumentalisieren zu lassen. Ich hoffe seht es gelingt mir (Link funktioniert nur wenn in FB auch angemeldet ist).