Traurig

Wir sitzen in einem Strassen-Cafe genießen die Sonne und den ersten Draußen-Espresso des Jahres. 50 Meter weiter spielt ein Straßen-Trio mit Klarinette, Flöte und Fagott gute klassische Musik, sehr angenehm und melodisch, Weisen die mir allesamt nicht unbekannt sind. Ist schön so mit allem. Am Nebentisch zappeln und schnattern 5 Grazien im Alter von 14/16 an der Grenze des erträglichen. Die Musik macht es aber für uns besser verdaulich.

Die Grazien nehmen irgendwann wahr, dass da Musik gespielt wird und fragen gegenseitig in die Runde wie das wohl heißt. Eine fragt Siri und hält das Handy hoch, Siri versagt, eine andere versucht Shazzam, das kann es auch nicht, die Dritte fragt irgendein Google Tool und ich kann den Mund nicht mehr halten.

Das ist Brindisi aus der Oper La Traviata von Guiseppe Verdi sage ich. Ich werde mit großen Augen bestaunt und bekomme noch eine Danke zu hören bis alle etwas etwas verschämt wegschauen. Nur eine Grazie notiert sich auf dem Handy, damit sie den Papa fragen kann ob er das hat erklärt sie. Danach sind die Grazien leiser und hören.

Ist schön so in der Sonne, Espresso vor mir, angenehme Musik. Ruhe.

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Shorties-104

  • Die Brille kommt ganz sicher erst in 10 Tagen. 2 Tage später: Sie können vorbeikommen.
  • Schnappkäufe im iTunes-AudioBook-Store:
  • Die Gattin wollte mich zu eingelegten Heringen überreden. *schauder
  • Mein Opel ist das einzige Auto in der Strasse, dass auch innen vereiste Scheiben hat. So schön.Nicht.
  • Crowdfunding verkommt zum modernen SchnorrerTool.
  • Das Backup-NAS darf ins geschäftliche Rechenzentrum untergestellt werden. Die Neuanbindung und Einrichtung des Backups wird sicher einen spannende Sache werden.
  • Wir haben sage und schreibe 13 Koffer unterschiedliche Größe im Keller und auf dem Speicher.  ….. 13. …. Warum?
  • Unitymedia will mir die Leitung ohne Mehrkosten auf bis zu 400mbit mit einem neuen Tarif aufbohren. Aber dann ginge das geschätzte  IPv4 flöten und ich hinge wieder am ekligen IPv6-Lite. Kein Deal.
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Aufräumfaul

Beim Bummelgammelresturlaub im Januar hatte die Gattin zuvor den Auftrag ausgegeben den Keller zu entrümpeln. Endlich. Warum man ungewollte oder nicht länger benötigte Sachen lieber in den Keller verlagert, als gleich zu entsorgen habe ich aufgegeben zu ergründen, es ist halt so. Gottlob ist unser Keller nicht so groß, dafür haben wir einen sehr ordentlichen Dachspeicher. Den nehme ich mir _freiwillig_ beim nächsten Bummelgammelresturlaub im Februar vor. Keller aufräumen ist .. uaääähhh diese fetten Lederspinnen ….. *grusel… ja nicht so mein Ding, aber muss sein. Gefunden und weg:

  • Kartons die wir mal zur Verwahrung von altem Kinderspielzeug beschafft haben, sich aber als viel zu groß und sperrig entpuppt haben,
  • kaputtes Geschirr, defekte Pfannen
  • diverse Werkzeugfragmente (wtf)
  • Wand- Lackfarben in Dosen und Flaschen
  • defekter Autostaubsauger (lol – die Anschaffung des Jahrhunderts)
  • beschädigte und alte Übertöpfe (ne, die gehen noch, aber stell sie lieber in den Keller)
  • Planen und Folien, Tapetenreste
  • trockene Pinsel und Farbrollen (hupt, vergessen zu waschen, in 2013!)
  • unser alte Hunde-Abrollleine (leider beim Umbau vor einigen Jahren mutwillig zerstört worden)
  • sonstiger Restmüll



Der Corsa war voll, der Keller glänzt, ich wurde gelobt. Ein guter Tag.

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bad gateway

HTTPS ist in Mode, es wird gefördert, gelobt, von Google belohnt und schon alleine deswegen sollte man es als Webseitenbetreiber mittlerweile anbieten, selbst wenn keine Daten zur Eingabe bzw. Datenaustausch dazu nötig sind. Ich hatte in 2014 schon eine HTTPS Verbindung auf thatblog eingerichtet, doch wegen des selbst erstellten Zertifikates und weil dessen Validitätsprüfung durch die Browser dabei auf die Nase fällt, es dann doch lieber als optionale Verbindung zurück gestuft. Wer will schon mit komischen Meldungen konfrontiert werden, wenn man nur lesen oder mal eben schauen will.

Mit Let’s Encrypt gibt es mittlerweile einen kostenlose anerkannten Service der auch valide öffentliche Serverzertifikate ausstellt. Doch das geht auf meinem Server hier nicht, weil meine Verwaltungssoftware Plesk dafür zu alt ist. Ich schraube und bastel ja gerne auf oder an Servern, aber es gibt Sachen da lasse auch ich die Finger von, darunter zählt u.a. remote Treiber zu kompilieren, Datenbankmigrationen von Typ 1 nach Typ 2 und Plesk-Upgrades. Der Support vom Hoster mach mir aber Mut, schickt mir sogar den Link zum Upgrader, die Lizenz bleibt auch gültig, also worauf warten Sie. *gulp

Also gut, er hat ja auch Recht, aber erst Backup von der Kiste ziehen, man weiß na nie. Dann beherzt heute mittag auf der Konsole etwas mulmig das Upgrade abgeschubst, diverse Installationsfragen beantwortet und es mal machen lassen. Finger weg. Und dann 

 

Das plesk_upgrade_log zeigt unverständlichen Müll und die Console macht um die Sache noch zu vervollständigen : 

Das ist ja mal wieder typisch. Die Console war ja noch da, also den Server mal neu gestartet, ‘Bad Gateway’ blieb aber. Die diversen Logfiles habe ich nicht verstanden, also wieder schlimme Sachen ergoogelt. Die Webseiten waren da und vollständig erreichbar, nur Plesk war und blieb down. Ich hab es aber vorerst sein lassen und machte im Büro mit der Absicht weiter, den Rest später von zu Hause aus zu machen. Und jetzt komme ich nach Hause, will mich dran setzen und Plesk ist wieder da. Einfach so.

Drama Queen ey.

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Spielbegeisterung

The Talos Principle ist ein Puzzel-Spiel in der Ego-Perskeptive. Man spielt in ca. 30 Stunden unglaublich liebevolle gestaltete Maps, detailliert und atmosphärisch zugleich. Selbst eine passende InGame-Story zum ganzen fehlt nicht. Nicht nur einmal habe ich mitten drin aufgehört zu spielen und mir die Maps nur angesehen oder den Ausblick einfach nur genossen. Ein absolut phantastisches Spiel, das aber auch viel von einem abverlangt, denn die Puzzles sind stellenweise verdammt knackig und wirklich schwer. Ohne etwas Hilfe von Youtube hätte ich einige ganz sicher nicht geschafft. 
Das die Entwickler sehr viel Herzblut in das Spiel gesteckt haben um es so schön zu machen wie es nun ist, sieht man auch an der letzten Sequenz (vielleicht SpoilerAlarm):
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*hachz – so muss das.
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