Selten

Selten hat mich ein Hörbuch binnen kurzer Zeit so abgestossen wie “Feuchtgebiete” von C.Roche. Sicher sind Geschmäcker und Betrachtungen individuell zu sehen, aber was die Frau da nieder geschrieben hat ist in Summe für mich nur abstoßend.

Dabei finde/fand ich die C.Roche als Person durchaus schon spannend, aber das sie eine dermaßen krude Phantasie entwickelt ist merkwürdig. Wozu soll diese Provokation (anders kann man es nicht nehmen) gut sein? Versteh einer die Menschen.

Hätte ich es mir zum regulären Preis gekauft, wäre der Ärger sicherlich erheblich größer, so war es eine CD mit beschädigtem Cover aus einem Krabbeltisch für 4€, der Schaden ist überschaubar, die 30 Minuten Lebenszeit bis es mir gereicht hat, kann ich verschmerzen.

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Sachen machen – Urlaubstag 19

  • Wir gehen zum sporteln, mit schlechtem Gewissen. Der Rücken wird es mir morgen danken. Hoffentlich.
  • Eine lange und bis in den frühen Morgen-Session CS:GO in der ECL-League gespielt und überraschend viel Hass empfangen, weil es nicht so lief wie es sollte. Einer ist natürlich immer Schuld, aber diese Vehemenz hat mich dann doch überrascht. Ich überlege noch ob ich die 3 Typen wegen unsportlichem Verhalten melden werde oder nicht.
  • Die kaum geschröpfte Urlaubskasse hat mir einen neuen Gaming-Monitor mit 144Hz und G-Sync finanziert. Der damit überflüssige 2nd Monitor HannsG kommt nach eBay-Kleinanzeigen.
  • 22″ sind kleiner als 24″, demnach sitze ich nun etwas zu dicht am neuen Monitor dran und muss die Tischplatte etwas verlängert werden. Habe ich nicht dran gedacht. *hmpf
  • Die beste Tochter von allen bat um eine Sägedienstleitung, weil Regalbretter um 1,5cm zu lang waren.

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Sachen machen – Urlaubstag 14

  • Man beginnt sich von der Umgebung zu verabschieden.
  • Das verpflichtende Webcheckin ist erwartungsgemäß wieder so eine Sache. Tui sagt ab 30-Tage bis 5 Stunden vorher kann man einchecken. Das ist falsch, es funktioniert ab ca. 24Stunden vor geplantem Abflug. Die Webseite sprüht indes vor widersprüchlichen und verwirrenden Auskünften. Bei ersten Mal haben wir noch Panik geschoben, mittlerweile wissen wir, da ist vermutlich ein Deutsche Bahn Manager mit BER-Erfahrung verantwortlich, oder so. Keep it cool. Auch sehr schön ist die Übersetzung auf dem Infoschein:
  • Durch Zufall heute um 6.30 schon wach gewesen. Konnte nicht mehr einschlafen, deswegen bin ich auf den Balkon um die frühe Luft und das Meer im Blick zu genießen. Es waren doch tatsächlich schon Plattmäher unterwegs die Handtücher auf den Pool-Liegen verteilt haben. Und es waren keine Deutsche, denn wir sind heuer die Einzigen im Hotel. So ein Unfug, das Gelände hier ist riesig und es gibt mehr Liegen als Gäste, nur halt nicht direkt am Pool. Als wenn die Sonne an der einen Stelle besser scheinen würde als an der anderen. Peinlich so was. Dämlich dazu.
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Shorties 115

  • Ich hätte gerne wieder einen Hund, aber leider keine Möglichkeit der Unterbringung unterhalb des Tages.
  • Doch tatsächlich mit einer Tankfüllung über nahezu 2 Monate gekommen.
  • ebay-Klinanzeigen mal wieder als stetige Quelle neuen Irrsinns und Unverschämtheiten.
  • Die Spiegelreflex darf mit nach Rhodos mit, trotz beachtlicher Temperaturen will ich mir dieses Jahr wieder etwas ansehen und auch knipsen.
  • uptime
  • Alte Handies zu reaktivieren hat etwas befriedigendes, zumal man sieht womit man mal hantierte und mit wie wenig man doch eigentlich zurecht kam.

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Eigentum

Einen _fremden_ Haushalt auflösen zu müssen hat auch einen Nebeneffekt. Zum einen muss man sich zwingen zu sortieren, weil zwar alles aufgrund von Erinnerungen oder Gewissenskonflikten verwahrt werden will, es aber aus vielerlei Gründen leider nicht geht. Der Siebprozess ist mehr oder weniger schmerzlich, muss aber sein. Nach einer Zeit wundert man sich, was an Sachen so alles verwahrt wurde: Liebenswertes, Nippes, Schund, Nützliches. Manchmal kann man den Beweggrund erahnen, manchmal eher nicht. Das Gemüt schwankt von lächeln bis Kopfschütteln. Nach einer gewissen Zeit bleibt ein großer Haufen übrig der dann weg muss und ein kleiner Haufen der die Sortierungen überlebt hat. Dem Gewissen geht es nicht besser, schon gar nicht wenn die Sachen auf dem Entsorgungshaufen viele Jahre verwahrt wurden.

Und dann kommst Du heim und schaust Dich bei Dir selbst um, auch damit die _neuen_ Sachen verstaut sind und Du selbst fragst, muss Du das alles wirklich aufheben und verwahren? Wenn ja, wozu? Warum hebst Du so viel Zeugs auf, verwahrst es für mögliche spätere Verwendungen oder Bedürfnisse. Braucht man das wirklich

Mein Blick aufs Eigentum, auf die Sachen um mich herum ändert sich gerade. Ich lasse vieles los, trenne mich, verkaufe oder gebe es einfach so weg. Menschen freuen sich ich bin auf komische Weise erleichtert. Komisch weil ich das noch nicht verstehe, aber ich will mehr Übersicht um mich herum schaffen.

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